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Demonstranten verbrennen eine David-Carvajal-Puppe.
La Paz - Bei gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern eines umstrittenen Bürgermeisters im Osten Boliviens sind nach jüngsten Angaben drei Menschen getötet und mehr als 60 verletzt worden. Wie Innenminister Wilfredo Chavez am Donnerstag mitteilte, waren unter den Verletzten 17 Polizisten. Es seien Schuss- und Stichwaffen zum Einsatz gekommen.
Örtlichen Medien zufolge gab es im Zusammenhang mit den Unruhen in der Kleinstadt Yapacaní nahe der bolivianischen Wirtschaftsmetropole Santa Cruz dutzende Festnahmen. Die Polizei setzte demnach Tränengas ein, um die mit Stöcken und Steinen bewaffneten Demonstranten zu vertreiben, von denen einige das Bürgermeisteramt stürmen wollten.
Örtliche Gewerkschaften und Organisationen der Zivilgesellschaft lehnen den Bürgermeister David Carvajal wegen mutmaßlicher Korruption ab. Er war Ende vergangenen Jahres seines Amtes enthoben worden. Die Justiz ordnete jedoch seine Wiedereinsetzung an. (APA)
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