Navigationssystem

Europäische Galileo-Satelliten heißen Tara und Milena

12. Jänner 2012, 17:05

Nach Kindern benannt - Thijs und Natalia bereits gestartet

Brüssel - Die Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo werden nach Kindern benannt, die aus einem von der EU-Kommission ausgerufenem Malwettbewerb als Sieger hervorgehen. Wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte, stehen Tara und Milena als Gewinner in Slowenien und Estland bereits fest. Die Satelliten Thijs und Natalia - benannt nach Kindern aus Belgien bzw. Bulgarien - wurden bereits im Oktober gestartet.

Bis 10. Februar sollen die Sieger in den Niederlanden, Griechenland. Irland, Frankreich, Lettland, Ungarn, Tschechien und Italien ermittelt werden, bis Ende März finden dann weitere Preisverleihungen statt. Für Österreich nannte die Kommission keinen Termin. Die Teilnehmer an dem Wettbewerb mussten zwischen 2000 und 2002 geboren sein, dem Start des Galileo-Programms und ein Bild zum Thema Luft- und Raumfahrt malen.

Galileo soll weltweit metergenaue Positionsbestimmungen möglich machen. Die hohe Präzision soll neue Anwendungen im Straßenverkehr, in der Seefahrt, im Luftverkehr oder bei Rettungseinsätzen ermöglichen. Immer wieder brachten Verzögerungen im Zeitplan und Kostensteigerungen Galileo in die Kritik. Der Betrieb war eigentlich schon für 2008 geplant. (APA)


Link
Wettbewerb "Bilder für Galileo Satelliten" (Einsendefrist bereits abgelaufen)

Der Herr Gneis
01
13.1.2012, 08:02

Hätte man in Österreich abgestimmt, hießen sie wohl Jaqueline und René...

Ge. G.
00
15.1.2012, 10:25
"Ränne"

wuca
00
13.1.2012, 23:52
KEVIN!!!! :P

Raphael Hythlodeus
00
15.1.2012, 01:35
kevin würde aber wahrscheinlich den orbit nicht erreichen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.