Nach Kindern benannt - Thijs und Natalia bereits gestartet
Brüssel - Die Satelliten für das europäische
Satellitennavigationssystem Galileo werden nach Kindern benannt, die aus einem
von der EU-Kommission ausgerufenem Malwettbewerb als Sieger hervorgehen. Wie die
EU-Kommission am Donnerstag mitteilte, stehen Tara und Milena als Gewinner in
Slowenien und Estland bereits fest. Die Satelliten Thijs und Natalia - benannt
nach Kindern aus Belgien bzw. Bulgarien - wurden bereits im Oktober gestartet.
Bis 10. Februar sollen die Sieger in den Niederlanden, Griechenland. Irland,
Frankreich, Lettland, Ungarn, Tschechien und Italien ermittelt werden, bis Ende
März finden dann weitere Preisverleihungen statt. Für Österreich nannte die
Kommission keinen Termin. Die Teilnehmer an dem Wettbewerb mussten zwischen 2000
und 2002 geboren sein, dem Start des Galileo-Programms und ein Bild zum Thema
Luft- und Raumfahrt malen.
Galileo soll weltweit metergenaue Positionsbestimmungen möglich machen. Die
hohe Präzision soll neue Anwendungen im Straßenverkehr, in der Seefahrt, im
Luftverkehr oder bei Rettungseinsätzen ermöglichen. Immer wieder brachten
Verzögerungen im Zeitplan und Kostensteigerungen Galileo in die Kritik. Der
Betrieb war eigentlich schon für 2008 geplant. (APA)