Selbstmordattentäter tötete Provinzpolitiker in Kandahar

12. Jänner 2012, 16:31

Auch Sohn und zwei Leibwächter Opfer von Attacke in Unruheprovinz

Kandahar - Ein Selbstmordattentäter hat einen Provinzpolitiker, dessen Sohn und zwei Leibwächter in der südafghanischen Provinz Kandahar getötet. Die in einem Auto montierte Bombe traf Sayed Fazluddin Agha, den Gouverneur des Bezirkes Panjwai, als dieser am Weg in die Stadt Kandahar war, berichteten die Behörden in der Provinz am Donnerstag. Bei dem Anschlag auf den Provinzpolitiker wurden neun Polizisten und ein Zivilist verletzt, hieß es. Erst am Tag zuvor hatte ein Selbstmordattentäter versucht, den Polizeichef von Kandahar zu töten.

Kandahar gilt als Unruheprovinz, die dort stationierte NATO-Truppen hatten zuletzt aber von Verbesserungen in der Sicherheitslage gesprochen. Ausländische Kampftruppen sollen bis zum Ende des Jahres 2014 aus Afghanistan abziehen. Zuletzt gab es allerdings verstärkt Angriffe von Aufständischen auf Truppen der NATO und der afghanischen Armee. (APA/Reuters)

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