Miniaturisierung

Experimenteller Speicher erreicht Datendichte der menschlichen DNA

12. Jänner 2012, 20:03
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    foto: sebastian loth/cfel

    Bei der Konstruktion mussten die Wissenschafter den Speicher mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops Atom für Atom aufbauen.

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    Zwölf Eisenatome bilden ein Datenbit. Damit haben die Forscher den kleinsten magnetischen Speicher der Welt gebastelt.

Ein Datenbit hat dabei auf gerade einmal zwölf Eisenatomen Platz

Washington/Hamburg - Deutsche und amerikanische Forscher haben einen Datenspeicher gebaut, dessen Speicherdichte jener der menschlichen DNA entspricht. Bei diesem aktuell kleinsten magnetischen Speicher der Welt hat ein Datenbit auf nur zwölf Eisenatomen Platz. Er verfügt damit über eine Speicherdichte, die rund 100 Mal höher ist als auf bisher üblichen Festplatten.

"Angesichts der Miniaturisierung der Elektronik wollten wir wissen, ob man diese Entwicklung bis an die Grenze einzelner Atome weitertreiben kann", sagte Sebastian Loth, Mitarbeiter der Max-Planck-Gesellschaft beim Hamburger Forschungszentrum CFEL (Center for Free-Electron Laser Science). Der Clou: Für den Superspeicher haben die Forscher erstmals sogenanntes antiferromagnetisches Material verwendet, das bisher als ungeeignet für die Sicherung von Daten galt. Loth präsentiert den Speicher zusammen mit Forschern des Deutschen Elektronen-Synchrotron Desy und des IT-Konzerns IBM im Fachjournal "Science".

Stabil bei minus 268 Grad

Der Superspeicher lässt sich jedoch nur unter besonderen Umständen bauen: Stabil ist er derzeit nur bei Temperaturen von minus 268 Grad. Zudem wurden die Strukturen Atom für Atom aufgebaut. Möglich sei das nur mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops gewesen, erläutert Loth.

Herkömmliche Magnete nutzen in der Regel ferromagnetisches Material, das aus Eisen, Nickel und anderen Elementen bestehen kann. In Computern werden die Datenbits jeweils in winzigen ferromagnetischen Stäbchen abgelegt. Die Speicherpunkte benötigen allerdings einen Mindestabstand zueinander - anders als bei antiferromagnetischen Stäbchen, die deutlich dichter nebeneinanderliegen können.

"Wir haben jetzt eine Möglichkeit gefunden, in kurzen Reihen von Eisenatomen zwei unterschiedliche antiferromagnetische Zustände zu erzeugen, einen für die Null und einen für die Eins", sagt Loth. Das CFEL ist eine Kooperation des Desy, der MPG und der Universität Hamburg. (APA, red)

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Posting 1 bis 25 von 35
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carbonara
20
13.1.2012, 12:52
123155465
20
13.1.2012, 12:41
ich hätte gedacht, man braucht für ein bit 8 Atome

wieder was gelernt

MovGP0
00
13.1.2012, 16:50

theoretisch reicht ein einzelnes atom:
atom da = 1; atom fehlt = 0.

oder mit dem spin:
up-spin = 1; down-spin= 0

das hauptproblem dabei ist jedoch die struktur die benötigt wird um das atom festzuhalten.

123155465
11
13.1.2012, 13:36
irgendwann wird man für ein leeres Posting "rot" bekommen

inklusive Verwarnung durch die Zensi natürlich

das ende ist nah
01
13.1.2012, 18:07

...tztztz....bit...byte....:)

123155465
01
14.1.2012, 13:49
sehen Sie, das löst jetzt meinen Irrtum auf

auf eine überhebliche Art, aber immerhin

Protheus
 
01
17.1.2012, 13:05

Da haben Sie schon recht, die Rotstrichlerei im Standard ist nicht hilfreich - man hat zwar das Gefühl, dass irgendwas falsch gelaufen sein muss und irgendjemand aus irgendeinem Grund mit dem Geposteten unzufrieden war, aber eigentlich weiß man nix.

Der typisch-menschliche Impuls einem andern inkognito eine reinzuwürgen und sich dann darüber diebisch zu freuen. Wirkt nur nicht sonderlich erwachsen, aber es merkt ja gottseidank keiner.

schniggschnagg
 
00
13.1.2012, 12:16
Da ist noch Optimierungspotential drin.

Wer ja gelacht, wenn man's nicht schaffen würde, ein Bit mit einem Eisenatom darzustellen...

123155465
00
13.1.2012, 12:43
wenn man die Informationen auf einzelne

Neutronen bzw. Elektronen "aufdampft" - wieso nicht

Noxventa
00
13.1.2012, 08:54
Man möge mich bitte jetzt einfrieren

und in 100 Jahren wieder auftauen. Würde zugerne sehen wie es dann auf der Erde zugeht.

_loquee
02
13.1.2012, 14:19

Vor der Entscheidung auch nochmal "Idiocracy" ansehen.

h 90
04
13.1.2012, 10:18

Wenns genug Geld haben: Hauen Sie sich in die Tiefkuehltruhe bei mir im Keller.
Stromkosten und alle 10 Jahre neu Truhe+20 % Gebuehr wuerd ich verrechnen.
Meine Enkerl tauen Sie dann auf.
(Falls die Truhe eingeht waerend ich auf Urlaub bin, dann hatten sie Pech. Falls ich keine Kinder bekomme wecke ich Sie schon in 40 Jahren).

raucherl
01
13.1.2012, 10:14

Die technische Entwicklung ist spannend, aber ob die menschliche Entwicklung auch mitzieht? Kann sein, dass wir 150 werden können oder wir liegen unter Schutt und keiner weckt uns auf. Mars wir kommen!?

BerTLChief1337
012
13.1.2012, 09:41
Wird leider nichts ;-D

http://xkcd.com/989/

Pe Sa
00
13.1.2012, 09:05

ich auch, das is das verpasse was an technischer entwicklung noch kommt finde ich auch sehr sehr schade

Schnapphahn
02
13.1.2012, 07:17
Ganz schön

Cool

( -!- )
01
13.1.2012, 14:38
Sozusagen S.. Cool

h 90
00
13.1.2012, 06:41

Cool, in 20 Jahren koennen wir dann die Herrenfilme in 10 fach HD, 3 D und MegaSuperDolby Surround gestoehne auf die Festplatte laden.
Und dank der Aufloesung kann auch der Gynäkologe gleich eine Diagnose erstellen.

Der Nasenbär
00
13.1.2012, 10:03

Viel weiter als Ultra HD wirds bei uns wahrscheinlich nicht kommen... aber vlt gibts ja dann schon Geruchsfernsehen...

woifee 0.0
21
13.1.2012, 01:40

Dann wäre das Problem des Speicherplatzes für die Vorratsdatenspeicherung auch gelößt...

Utrillitn
02
13.1.2012, 01:16
Nanoschlosser bei der Arbeit

flary
00
13.1.2012, 12:15

Ich frage mich, wie das dazugehörige Zunftzeichen aussieht? :-)

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