Ein Kilo mehr

Klimawandel macht Albatrosse fetter

15. Jänner 2012, 17:22
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    foto: reuters/the new zealand herald/glenn jeffrey

    Der Wind passt, die Reise kann losgehen. Dank veränderter Verhältnisse kommen Albatrosse leichter an ihre Nahrung. Die Situation könnte sich allerdings in den kommenden Jahrzehnten wieder ändern.

Veränderte Windverhältnisse erleichtern den größten Seevögeln der Welt die Futtersuche

Washington/Leipzig - Die größten Seevögel der Welt werden in Zukunft wohl noch größer. Schuld daran ist die Erderwärmung: Die veränderten Klimaverhältnisse erleichtern den Wanderalbatrossen (Diomedea exulans) die Futtersuche, was die Vögel noch schwerer macht. Die Winde auf der Südhalbkugel haben an Intensität zugenommen und sich so verändert, dass die majestätischen Albatrosse von ihren Brutkolonien aus schneller an Nahrung herankommen können.

Unter den veränderten Bedingungen hätten die Tiere in den vergangenen Jahrzehnten durchschnittlich ein Kilogramm an Körpergewicht zugelegt, und der Bruterfolg habe sich verbessert, schreibt ein französisch-deutsches Forscherteam im Fachmagazin "Science". Diese positiven Effekte des Klimawandels könnten jedoch nur von kurzer Dauer sein, wenn sich die Windströmungen in der Antarktis weiter verschieben.

Fetten Jahre halten nicht an

Treffen Klimaszenarien für die Zeit rund um das Jahr 2080 ein, könnten sich die Lebensbedingungen der bedrohten Vögel wieder verschlechtern, warnen die Wissenschafter. Wenn sich die Westwinde noch weiter Richtung Südpol verschieben, müssten die Wanderalbatrosse wieder weiter fliegen, um optimale Segelbedingungen zu finden.

Bei der Studie hatten Wissenschafter des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig und des französischen Nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CEBC-CNRS) zusammengearbeitet.

Für ihre Studie haben die Biologen Daten zur Dauer der Nahrungssuche und zum Bruterfolg der vergangenen 40 Jahre sowie zur Ernährung und Körpergröße der vergangenen 20 Jahre von Wanderalbatrossen auf den Crozetinseln ausgewertet. Die Inselgruppe liegt im südlichen Indischen Ozean. Mit kleinen Tracking-Geräten verfolgten die Forscher die Flüge der Vögel. Weltweit gibt es den Angaben zufolge rund 8.000 Brutpaare der Wanderalbatrosse. (APA, red)

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11 Postings
carbonara
01
29.1.2012, 19:28
Heute schlechter Stuhlgang - wird wohl der Klimawandel sein

Grammelknoedel
00
16.1.2012, 08:55

Dann muss sich nun John Cleese mehr anstrengen, wenn er einen Albatross verkaufen moechte?

Kringskrongs
00
16.1.2012, 07:31

ned nur die albatrosse sagt da meine waage ;-)

Netzwerka Pepi
36
15.1.2012, 21:46
Und wo ist jetzt das Problem?

Wenn sich im Jahre 2080 die Winde drehen und die Albatrosse wieder weiter fliegen müssen, dann nehmen sie dann den einen Kilo wieder ab.

Vielleicht könnten die Wissenschaftler wieder dazu übergehen, so wie früher ganz normal Forschung zu betreiben als ständig irgendwelche Zukunftsszenarien zu beschwören, die möglicherweise eh gar nicht eintreten.

Solche Sch++sarbeiten sind eher dazu geneigt, das Vertrauen in die gesamte Zunft der Wissenschaft nachhaltig zu erschüttern.

Searles
 
43
16.1.2012, 12:52

Vielleicht kannst du hier eine Liste angeben, an welchen Themen man forschen darf und an welchen nicht?

NONE
00
17.1.2012, 15:43

An allen Themen kann man forschen.

Aber man muss sicherstellen das die Qualität hochwertig ist.

Searles
 
10
17.1.2012, 15:48

Ja eh. Und woraus schliesst du oder sonstwer, dass die wissenschaftliche Arbeit oben nicht bestimmten Qualitaetskriterien entspricht?

Kern Friedrich
 
01
15.1.2012, 19:45
Bei mir ist es genauso

Ich habe 1 kg zugenommen - schuld ist eindeutig der Klimawandel, was denn sonst?

Peacefaktor
00
15.1.2012, 21:56
neigen Sie dazu in Angstzuständen in sich hineinzuschaufeln und dabei anzulegen?;)

fliegendes Bettgestell
34
15.1.2012, 19:30
Momentan geht es den Albatrossen gut,

in Zukunft könnte sich das aber ändern, so die Wissenschaftler.

Für mich lässt das nur eine Frage offen: wer bewilligt die Forschungsgelder für einen derartigen trivialen Käse.

aylward
03
15.1.2012, 20:37
die da finanzieren so einen "trivialen käse":

"...the French Polar Institute IPEV ... additional funding from the Prince Albert II de Monaco Foundation. M.L. was funded by a postdoctoral contract of the Spanish Ministry of Education and Science (Ref. EX2007-1148) and Marie Curie Individual Fellowship (PIEF-GA-2008-220063)..."
nachdem das Marie Curie fellowship von der EU ausgegeben wird kommt sogar ein bissl was aus ihren Steuern - ätschbätsch!

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