Langzeit-Vergleich

Weite Teile der Weltmeere könnten zu "Todeszonen" werden

16. Jänner 2012, 17:35
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    foto: ap/institute for exploration/university of rhode island

    Tote Ödnis: Die Erderwärmung könnte dafür sorgen, dass in Zukunft weite Teile der Weltmeere zu sauerstofflosen Todeszonen werden.

Forscher der ETH Zürich untersuchten Sauerstoffgehalt der Ozeane in den vergangenen 20.000 Jahren

Zürich - Forscher der ETH Zürich befürchten, dass die zunehmende Erderwärmung weite Teile der Weltmeere in sauerstofflose Todeszonen verwandeln könnte. Für ihre Studie analysierten die Wissenschafter den Sauerstoffgehalt der Ozeane in den vergangenen 20.000 Jahren.

Ist kein oder zu wenig Sauerstoff im Wasser, ersticken die meisten Meerestiere. An einigen Stellen des nordwestlichen Pazifik geschieht dies bereits heute alljährlich im Sommer. Die Wellen spülen Unmengen toter Fische, Krabben oder Weichtiere an die Strände.

Noch handle es sich um ein regionales Phänomen. Doch dies könnte sich in Zukunft ändern, wie eine im Fachmagazin "Nature Geoscience" publizierte Studie zeigt. Samuel Jaccard vom Geologischen Institut der ETH Zürich wertete dafür mit einem Kollegen aus Kanada die Sauerstoff-Daten aus Sedimentbohrkernen aus. Anhand der Daten konnten die Forscher rekonstruieren, wie sich der Sauerstoffgehalt der Ozeane - insbesondere des Pazifiks und des Indischen Ozeans, in den vergangenen 20.000 Jahren verändert hat. Besonders interessant war die Zeit zwischen dem Höhepunkt und dem Ende der letzten Eiszeit, also vor 20.000 bis 10.000 Jahren.

Dramatischer Abfall des Sauerstoffgehalts

In diesem Zeitraum stieg die globale Durchschnittstemperatur um rund zwei Grad Celsius. Gleichzeitig sank der Sauerstoffgehalt vieler Meere dramatisch, wie die Studie zeigt. Sauerstofflose Meereszonen dehnten sich nach der Erwärmung stärker aus als während der Kaltzeit.

Heute gehen Klimaforscher davon aus, dass die Temperaturen wiederum um zwei Grad steigen - doch diesmal in wenigen hundert Jahren. Seit der industriellen Revolution hat sich die Erde bereits um beinahe ein Grad erwärmt. Selbst die optimistischsten Klimamodelle rechnen bis ins Jahr 2100 mit einer Erwärmung um durchschnittlich zwei Grad.

Die Analyse der Forscher ist zwar kein Beweis dafür, dass sich der Sauerstoffgehalt der Meere genauso verändert wie in der letzten Eiszeit. Doch die beiden Forscher gehen davon aus, dass die aktuelle rasche Klimaerwärmung zu einem ähnlichen Phänomen führen könnte.

15 Prozent der Ozeane sind "Todeszonen"

Derzeit gelten rund 15 Prozent der Ozeane als sauerstoffarme oder -lose "Todeszonen". Besonders bedenklich ist, dass viele von ihnen in Meeresgebieten liegen, die besonders viel Leben beherbergen. Insbesondere für die großen Fische des offenen Meeres schrumpft der Lebensraum - mit ernsten Folgen auch für die Fischerei.

Der Sauerstoff im Meerwasser stammt vor allem aus dem Gasaustausch der Meeresoberfläche mit der Luft. Warmes Wasser aber kann aus physikalischen Gründen weniger Sauerstoff aufnehmen als kaltes. Zudem bilden sich bei einer Erwärmung des Meeres stabilere Wasserschichten, zwischen denen der Gasaustausch weniger gut möglich ist. (APA, red)

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00

weite teile des ozeans sind bereits todeszonen, aber das immanente problem der umweltverschmutzung wird nicht "besteuert", co2 schon. seltsam.

meine güte1
179
18.1.2012, 21:54
Wenn man sich hier im Standard alleine die Artikel in der Rubrik Klimawandel ansieht,

dass Weltmeere zu Todeszonen werden, dass die armen Falter überfordert seien, dass die Albatrosse fetter werden, dass ein Massensterben unter Robbenbabies ausbricht, dass die Waldbrandgefahr höher wird und noch viel, viel mehr in der ARt, dann denke ich mir, dass es hier nicht mehr darum geht, die Leser zu informieren, sondern sie einer Gehirnwäsche zu unterziehen.

Dass es durchaus Wissenschaftler gibt, die dem ganzen Konzept der globalen Erwärmung skeptisch gegenüberstehen, das wird hier - offensichtlich bewusst - ausgeblendet und dem Leser vorenthalten.

Searles
 
53
19.1.2012, 18:19

Naja, wenn ihr Scepties recht haettet, warum erwischt man euch so oft beim Luegen?

meine güte1
43
19.1.2012, 21:11
Vielleicht könnten Sie sie entgegen ihrer Gewohnheit

eines anderen Umgangstones befleissigen.

Wenn Sie keine Argumente haben, dann schreiben Sie lieber gar nichts, bevor Sie andere hier beleidigen, wenn ich Ihnen den guten Rat geben darf.

Searles
 
33
19.1.2012, 21:57
Okay.

Wenn ihr guten Leute, die nur unser Wohlergehen im Sinn haben und uns vor unnoetigen Mehrausgaben schuetzen wollt, allein aus der Guete eures Herzens heraus uns erklaeren wollt, dass der Mensch nicht am Klimawandel schuld sei, warum verbreitet ihr dann so oft offensichtlich Unwahres oder offensichtlich unlogisches bzw. zieht offensichtlich falsche Schluesse?

Weshalb springen auch Sie auf diesen Zug auf und verbreiten falsches Wissen? Warum gehen Sie nicht auf einfache Argumente ein, sondern schreien lauthals nur ein "Das Klima hat sich immer gewandelt"? Als denkenden Zeitgenossen kann Ihnen unmoeglich die Absurditaet entgangen sein, mit dieser (trivialerweise wahren) Aussage etwas belegen zu wollen.

Hoeflichst um eine Antwort ersuchend.

meine güte1
54
20.1.2012, 04:40
Wo habe ich denn etwas Unwahres geschrieben?

Es stimmt doch wohl, dass der Standard all die oben erwähnten Artikel tatsächlich hier veröffentlicht hat oder bilde ich mir das alles nur ein?

Dass ich das alles für eine Gehirnwäsche halte, ist keine Wahrheit oder Unwahrheit, sondern meine MEINUNG.

Und dass man für diese Meinung hier in diesem Forum dicke rote Balken erntet, ist ein deutlicher Hinweis darauf, wie es die Leser hier mit der Meinung anderer halten. Sie halten Sie für entbehrlich. Das sagt schon etwas aus, allerdings mehr über die Leute hier als über mich.

Searles
 
01
21.1.2012, 17:20

Deine Schlussfolgerungen aus den Phil-Jones-Interviews sind unwahr, oder schlicht falsch. Und ganz ehrlich - ich bezweifle, dass dir das nicht bewusst sein koennte.

Searles
 
11
20.1.2012, 15:47

Du darfst jede Meinung vertreten, genauso wie jeder deiner Meinung widersprechen darf.

Sie haben Ideologie? Wir dagegen feste Überzeugung!
10
20.1.2012, 11:34

Im 1700. Jhdt. hätten sie bestimmt auch Gehirnwäsche geschrieen, weil immer mehr drauf rum reiten, die Erde sei rund.... und sagen es ist ihrer Meinung!

Das recht auf freie Meinung ist nicht, alles x-beliebig wahr haben zu wollen.

meine güte1
31
20.1.2012, 15:06
Zunächst einmal hat im 17 Jdht kaum wer behauptet, dass die Erde nicht rund sei

Hier ein recht gut recherierter Wikpediaartikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde

Ein Streitpunkt war im 16 Jdt. die Frage, ob die Erde oder Sonne im Mittelpunkt des Universums stünden. Und hier gab es lange Zeit durchaus eine Mehrheit für das geozentrische Weltbild, was wiederum zeigt, dass Mehrheiten in der wissenschaftlichen Entscheidungsfindung nichts verloren haben.

Mittlerweile weiß man, dass beide Seiten recht und unrecht hatten. Das Bezugssystem ist nach Einstein frei wählbar, man kann genausogut die Erde oder sonst irgendeinen beliebigen Punkt als ruhend annehmen, ohne einen Fehler zu machen. Ein Fehler ist es nur zu glauben, dass dieser willkürlich ausgewählte Punkt auf irgendeine Weise ausgezeichnet ist.

1000undeine8
34
20.1.2012, 18:23

also irgendwie zeigt ihr standpunkt zum klimawandel eine verblüffende ähnlichkeit mit der reaktion der katholischen kirche auf die anfänge der astronomie. die veröffentlichung der thesen von kopernikus hat die kirche noch akzeptiert, mit der auflage, dass das heliozentrische bild nichts weiter sei als eine mathematische hypothese. die wachsende zahl an einschlägigen publikationen hat sie dann nicht mehr so locker genommen. sie hat dafür allerdings nicht den begriff "gehirnwäsche" gewählt, sondern "häresie".

meine güte1
31
21.1.2012, 07:16
In Wirklichkeit verhält es sich aber so,

dass die dogmatische Haltung der Kirche im Mittelalter viel besser zur dogmatischen Haltung vieler Grünlinge passt. Die Ähnlichkeiten gehen zum Teil bis ins Detail. Ähnlich zu den Flagellanten in früheren Zeiten, die sich selbst auspeitschten und gNur das es in Wahrheit so ist, eiselten, um die schwarze Pest aus der Stadt vertreiben, sollen wir Verzicht üben, nur noch zu Fuss gehen und Unsummen an Geld zur sinnlosen CO2-Vermeidung zum Fenster rauszuwerfen.

Auch die Unfähigkeit, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen,teilt die katholische Kirche mit den Grünlingen.

1000undeine8
24
21.1.2012, 09:43

und so zerbröckelt wieder einmal die fassade des scheinbar respektvollen diskurses in ein intellektuelles trümmerfeld aus vorurteil und ideologie.

weiter oben haben sie noch versucht, den anschein einer abwägung von argumente zu erwecken, und von wissenschaftlern gesprochen, die die eine oder andere hypothese vertreten, von konzepten, die zu hinterfragen wären blablabla.

vom rationalen skeptizismus weiter oben ist nichts mehr übrig. das urteil stand von vornherein fest (einsparungen sind sinnlos), der angriff auf den vermeintlichen politischen feind (die grünen) setzt ein.

meine güte1
10
23.1.2012, 04:35
Und wo habe ich den respektvollen diskurs verlassen?

Nirgends!

Die Unfähigkeit liegt auf ihrer Seite, nämlich einzusehen, dass die Einsparungsmaßnahmen, die uns auferlegt werden sollen, tatsächlich sinnlos sind.

Das könnten Sie unmittelbar einsehen, wenn Sie tatsächlich über eine Qualifikation verfügen, was ich mittlerweile bezweifle. Denn es ist ein Kinderspiel, sich auszurechnen, wieviel CO2 Europa nach Kiotokriterien einzusparen hat und um wieviel Tausendstel Grad es dann tatsächlich kühler wird.

Wenn man das ausgerechnet hat, dann sieht man, welchen Grad an Realitätsverweigerung ihr Standpunkt erreicht hat. Genausogut könnte man den Neusiedlersee mit einem Suppenlöffel ausschöpfen.

1000undeine8
00
23.1.2012, 17:56

wo sie den respektvollen diskurs verlassen haben? sie haben noch gar nicht daran teilgenommen. und wie respektvoll "gehirnwäsche", "grünlinge" oder "hirnrissig" ist, das müssen sie für sich selbst entscheiden. ich will ihnen jedenfalls nicht begegnen, wenn sie einmal respektlos sind (das ist, so nebenbei, der grund, warum ich hier auf anonymität hohen wert lege).

meine güte1
00
24.1.2012, 05:50
Na servus!

Wie kommen Sie so im allgemeinen durch den Alltag, wenn Sie schon bei solchen harmlosen Ausdrücken wie "Gehirnwäsche" oder "hirnrissig" beleidigte Leberwurst spielen?

Ich möchte Sie nur darauf hinweisen, dass ihre Klimagesinnungsgenossen im Austeilen viel weniger zimperlich sind als meine Wenigkeit.

Da haben Sie z.B. so ein Zuckerlposting von Al Borland, wo er religiösen Leuten einfach die Zurechnungsfähigkeit abspricht. Ich bin übrigens nicht religiös. Das ist nur ein Beispiel von vielen:

http://derstandard.at/plink/132... id24540404

1000undeine8
00
24.1.2012, 18:37

um hier keinerlei missverständnisse aufkommen zu lassen: ich persönliche habe überhaupt kein problem mit religiösität. in dem beispiel oben hat die katholische kirche keine glaubensinhalte gegen die astronomen verteidigt, sondern aus gründen, die ich nicht nachvollziehen kann, das ptolemäische (!) weltbild. und fairerweise: die kirche hat am 17.04.1757 ihren standpunkt revidiert, während sie am 20.01.2012 (15:06) noch immer der meinung waren, ptolemäus hätte doch irgendwie recht gehabt.

Al Borland
00
24.1.2012, 09:21

Wenn also jemand auf der Autobahn das Lenkrad losläßt und die Augen schließt, weil er überzeugt ist, daß Gott eh aufpassen wird, daß nichts Schlimmes passiert, dann ist das vermutlich völlig normal für Sie.

Das globalpolitische Äquivalent dieser Einstellung ist nämlich genau das, was Ross McKitrick öffentlich erklärt hat.

Den meisten normalen Menschen wäre es lieber, wenn sie die Autobahn nicht mit solchen Verrückten teilen müßten.

meine güte1
00
24.1.2012, 13:08
Was hat denn McKittrick öffentlich erklärt?

Gar nichts! Er hat eine Unterschriftenliste unterschrieben, nicht mehr und nicht weniger.

Ihre Autobahnvergleiche sind im Übrigen derart an den Haaren herbeigezogen, dass sich jeder Kommentar erübrigt. Und ich weiß auch schon, was Sie von Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen halten - nämlich nichts!

Al Borland
00
24.1.2012, 13:34

Wenn sich Ihre Kommentare erübrigen, wieso schreiben Sie dann noch? :-)

Ja er hat etwas unterschrieben, und zwar eine öffentliche Erklärung, daß man sich prinzipiell keine Sorgen machen muß, weil Gott eh auf uns aufpaßt.

Und wenn Sie mit diesem Blankoargument gegen jede Art von Regulierung, gegen jegliche Umweltschutzauflagen (wozu Luft und Wasser sauber halten, wo wir doch eh göttlichen Schutz haben?) kein Problem haben...

Tja dann... sollten Sie vielleicht der österreichischen Bevölkerung vorschlagen dieses Jahr besonders brav zu sein - damit der Weihnachtsmann in einem knappen Jahr unser Defizitproblem löst.

meine güte1
00
24.1.2012, 14:19
Nach ihrer krausen Logik

müssen Sie alle wissenschaftlichen Arbeiten von religiösen Menschen ablehnen, die da wären: Pascal, Gödel, Kopernikus, Kepler, Newton usw.

Gödel hat sich sogar an einen Gottesbeweis versucht. Das erwähne ich deswegen, um dem zu erwartenden Gegenargument vorzubeugen, dass das alles nur Taufscheinkatholiken gewesen seien. Waren Sie nicht! Gödel und Pascal waren tief religiös.

Al Borland
00
24.1.2012, 17:52

Nein, nach meiner krausen Logik müßte ich sämtliche wissenschaftlichen Arbeiten ablehnen, in denen Gott als Begründung herangezogen wird.

Und so falsch Newton, Gödel, Kopernikus usw. auch in anderen Bereichen gelegen haben, in ihren korrekten Arbeiten hatten sie Gott nicht nötig.

meine güte1
00
24.1.2012, 14:17
nAC

meine güte1
00
23.1.2012, 04:41
Das Grundübel der mainstream-Klimatologie

liegt in der ungeprüften Annahme, dass man die Welttemperatur wie mit einem Thermostaten regeln kann, indem man die CO2-Emissionen steuert.

Diese Annahme ist nämlich tatsächlich hirnrissig, und zwar auch dann, wenn man dem CO2 durchaus eine Wirkung auf das Klima zugesteht.

1000undeine8
02
23.1.2012, 17:39

die funktionsweise eines thermostaten:

"Der Regelkreis dient dazu, eine vorgegebene Temperatur [...] auf einen gewünschten Wert [...] zu bringen und möglichst konstant zu halten. Um diese Aufgabe zu erfüllen [...], muss die Regelgröße mit einem Temperatursensor gemessen werden. Tritt zwischen Soll- und Istwert der Regelgröße eine Differenz auf [...], muss der Regler dem entgegenwirken. Die Größe, die zu diesem Zweck geändert werden muss, heißt Stellgröße [...]."

http://de.wikipedia.org/wiki/Temp... aturregler

wenn sie nun bitte erläutern, welcher klimatologe den treibhauseffekt jemals als einen thermostaten gesehen hätte, was dabei der sensor sein soll, der regler und die stellgröße...

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