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Der Lebenslauf als buntes Datenkonvolut

Blog | Marietta Türk, 16. Jänner 2012, 10:33

Mit Tools wie Visualize.me können Bewerber ihren Lebenslauf als Infografik darstellen. Allerdings ist der Service ausbaufähig

Für Grafiker sind Bewerbungsunterlagen naturgemäß immer noch mehr Aushängeschild als für Otto Normalbewerber. Ihre Lebensläufe müssen idealerweise alles andere als gewöhnlich sein - und zwar nicht nur inhaltlich, sondern eben vor allem optisch. Die kreative Bewerbung quasi als vorauseilende Visitenkarte der Arbeit.

Für potenzielle Chefs oder Personaler muss ein Lebenslauf vor allem eines sein: übersichtlich und informativ. Und weil die Datenflut auch vor den Karriereverläufen nicht haltmacht - viele haben mehrere Jobs parallel, die einzelne Firma im Leben eines arbeitenden Menschen gibt es nicht mehr -, bietet es sich an, die Informationen zur Person grafisch aufzubereiten.

Das gilt auch für Bewerber aus anderen Branchen, die sich von anderen abheben möchten. Seit kurzem gibt es beispielsweise den Webservice Visualize.me, mit dem das möglich ist.

Verschiedene Blogger haben den Service getestet oder thematisieren ihn. Auf blaupause gibt es einige Beispiele mit Link auf hongkiat.com, eine Plattform, die Tipps für Designer und Blogger anbietet. Auch auf imgriff.com sind Infos zu finden. Die deutsche Karriere-Bloggerin Svenja Hofert hat über Social Media zum Test aufgerufen. Und auch das Berater- und Coachingnetzwerk Karriereexperten.com hat sich dem Thema gewidmet.

Fazit: Die Lebensläufe sind bunt und außergewöhnlich, ob sich die Darstellung für alle Berufsgruppen anbietet, hinterfragen Karriereexperten. Denn nicht immer stellen die Grafiken schlussendlich das dar, was dem Einzelnen wichtig ist. Ein mögliches Manko in dieser Hinsicht: Das Tool holt sich die Daten aus dem Netzwerk LinkedIn. Das bedeutet Arbeit am Profil oder überhaupt erst Registrierung. (Marietta Türk, derStandard.at, 16.1.2012)

Kommentar posten
25 Postings
Deß Dr. Gonzo Merck=Wuerdige Meynungen & Merckungen
 
06
17.1.2012, 14:36
bitte nicht allzu kreativ sein!

bei mir schafft es am ehesten ein übersichtlich gestalteter lebenslauf, gleichgültig, ob in form einer tabelle oder eines diagramms, beachtet zu werden. ob der CV eine, zwei oder drei seiten lang ist, ist mir egal, wenn er klar und informativ ist.
wer umständlichkeit unter relativ hohem zeitaufwand kultiviert, verbessert die chancen anderer. denn unübersichtlich gestaltete lebensläufe erhalten umgehend einen ehrenplatz in der rundablage und beschleunigen das auswahlverfahren.

123155465
00
28.1.2012, 17:40
ja, ist schon klar

für einen HRler ist es ziemlich problematisch verschiedene Formate zu verarbeiten

^^

Schwedenbombe
 
02
17.1.2012, 22:07
Herr wrabetz?

Deß Dr. Gonzo Merck=Wuerdige Meynungen & Merckungen
 
01
18.1.2012, 12:10

schaun's auf den nick: dr. gonzo.

gaisbock
01
16.1.2012, 17:42
Die Zukunft gehört dem virtuellen Lebenslauf.

samba cat
01
18.1.2012, 07:55

ja, auf dem kann man beim interview so gut notizen machen.
(ist sowas wie das papierlose bureo, nehm ich an :-)

Deß Dr. Gonzo Merck=Wuerdige Meynungen & Merckungen
 
01
17.1.2012, 14:37

aber nur in einem virtuellen leben.

Conchita Kaslaberl
07
16.1.2012, 16:18

demnächst in ihrem ams-bewerbungstrainingskurs!

Deß Dr. Gonzo Merck=Wuerdige Meynungen & Merckungen
 
00
17.1.2012, 14:38

das ist eine durchaus realistische einschätzung :D

B.Kiddo
00
16.1.2012, 17:15
Bitte nicht

Das würde nicht nur manche Kursteilnehmer sondern wahrscheinlich auch manche Trainer überfordern.
Empfehle eher die Einbidung in einen Excel-Kurs für Kreative ... sollte doch machbar sein, oder.

Martin Major
 
00
27.1.2012, 15:09

excel für kreative, sverweis für bilanzfälscher, zählewenn für floristen. navision für depressive.

sociovation
00
16.1.2012, 14:27
Wir wärs mit dem guten, alten persönlichen Bewerbungsgespräch?

Achso - Chefs anno 2012 megamäßig unmotiviert und unfähig, selbiges durchzuführen, spielen lieber mit bunten Scheibchen Bälkelchen und Säulchen...

stefan esema
00
17.1.2012, 10:48

Diese Darstellungen dienen ja hauptsächlich dazu, aus einer Hundertschaft Bewerber eine bewältigbare Zahl für persönliche Bewerbungsgespräche herauszufiltern..

123155465
00
28.1.2012, 17:37
wobei bewältigbar für einen HR Profi natürlich bedeutet

pro Halbtag maximal 2 Gespräche

standarT
14
16.1.2012, 12:51
für einen ordentlichen Lebenslauf

in z.B. einem technischen Beruf empfehle ich die LaTex Module CurrVita , modernCV oder CurVe. Sauber, aufgeräumt und professionell.

the hag o'hags (aka Esme Weatherwax)
27
17.1.2012, 09:54

Und was sagt dem HRler ein Latex-Lebenslauf? Hang zum Nerdigen und große Wahrscheinlichkeit, dass er Dokumente hinterlässt, die keiner der Kollegen lesen kann.

Bernoulli
00
17.1.2012, 22:06

Muss man ja nicht extra dazuschreiben. Aussehen tut's aber sehr gut.

Klobrillentaucher mit Spaghettiausrüstung
03
17.1.2012, 12:46

Tu mir auch immer schwer mit den ASCII-Files meines Vorgängers!

Dagobert Drache
00
27.1.2012, 17:30
Sogar das gibt's.

Ich hab mir "set fileencoding=dos" angewöhnt. Zu viele Beschwerden von Notepad-Benutzer.

ralika
00
16.1.2012, 12:03

Danke, das ist ein guter Artikel mit einer Menge interessanter Links.
Kreativer Input für die nächste Bewerbung :)

maxfax
03
16.1.2012, 11:11
7 Jahre für einen BSc. ...

... auch ned schlecht... ;-)

mike sierra
00
17.1.2012, 21:44

... war ja auch für ihn ein "Waterloo"
;)

geniusgenitalis
00
16.1.2012, 19:04

hat laut grafik ja nebenbei auch einiges gearbeitet

Standardabweichung
04
16.1.2012, 17:12

Es geht noch ärger. Ich hab 20 Jahre gebraucht :-)

123155465
00
16.1.2012, 12:47
langsam

aber gründlich :o)

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