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Die Wiener Polizei fahndet seit Donnerstag, 12. Jänner 2012, in sieben ÖBB-Bahnhöfen der Bundeshauptstadt nach Straftätern und Vermissten.
Wien - Die Wiener Polizei fahndet seit Donnerstag in sieben ÖBB-Bahnhöfen der Bundeshauptstadt nach Straftätern und Vermissten. Auf Infoscreens sehen Bahnkunden neben Informationen und Werbung auch Fahndungsfotos der Polizei samt den notwendigen Informationen. Das Projekt gemeinsam mit der Firma Digilight, die die Screens aufgestellt hat, wurde bei einem Pressegespräch - das immer wieder durch Ansagen der ÖBB unterbrochen wurde - in der Bahnhofshalle Praterstern präsentiert.
"Wir wollen mit diesem Projekt vorbeigehende Bürger erreichen und damit den Fahndungsdruck erhöhen", sagte Polizeipräsident Gerhard Pürstl. Verwendet werden Fotos, die von der Staatsanwaltschaft zur Veröffentlichung freigegeben wurden. Gefahndet wird auf den 46 Zoll großen Bildschirmen nach bekannten und unbekannten Tätern sowie abgängigen Personen.
Auf 29 Infoscreens
Eine Frau, die seit Februar 2011 vermisst wird, und ein Räuber, der im Oktober 2011 eine Bank in Wien-Leopoldstadt überfallen hat, sind seit 11.00 Uhr auf den 29 Infoscreens in der Bundeshauptstadt zu sehen. 51 Personen sind nach Angaben der Exekutive derzeit in Wien abgängig, Zahlen, wie viele Straftäter zur Fahndung ausgeschrieben sind, gibt es nicht.
"Derzeit befinden wir uns noch in der Erprobungsphase", erklärte Pürstl. Insbesondere nach "schweren Fällen" soll mit den Fotos in den Bahnhöfen gefahndet werden. "Dann, wenn das öffentliche Interesse besonders groß ist." Sollte einmal ein Unschuldiger sein Porträt auf den Bildschirmen wiederfinden, "muss es natürlich eine Richtigstellung geben".
"Subjektives Sicherheitsgefühl der Bürger erhöhen"
Wie viele Fotos eingespielt werden, soll "nach Bedürfnissen" und einer "Abwägung, was einen möglichen Erfolg bringt", entschieden werden. Auch die Zeitspanne, wie lange ein Foto im Spot bleiben soll, sei noch offen. Mit dieser neuen Fahndungsmethode soll auch das "subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger" erhöht werden. "Die Wiener sind mit einer Polizei, die sich in die Fahndungsarbeit reinsteigert, eher zufrieden als mit einer, die nichts tut", sagte Pürstl.
Digilight hat die Screens der Exekutive kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Spot der Polizei ist alle zwei Minuten auf jedem Bildschirm für 20 Sekunden zu sehen. "Eine derartige Fahndung ist europaweit einzigartig, nur aus den USA sind uns ähnliche Videowall-Projekte bekannt", erklärte Alexander Christ, Geschäftsführer der Firma Digilight. "Unser Programm wird von 6.00 bis 24.00 Uhr gesendet, insgesamt erreichen wir in Wien damit täglich 268.000 Personen", sagte Christ. 30-mal pro Stunde sind die Fahndungsfotos der Polizei zu sehen, 540-mal pro Tag flimmert der Spot damit über die Bildschirme.
U-Bahn-Stationen von anderer Firma betrieben
Die Screens der U-Bahn-Stationen sind bis auf weiteres frei von Fahndungsfotos, weil sie einer anderen Firma gehören. Man sei diesbezüglich aber mit dem betreffenden Unternehmen im Gespräch, erklärte Polizeisprecher Johann Golob. Auch gebe es bereits von Sicherheitsbehörden in anderen Bundesländern Interesse an diesem Projekt. (APA)
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286.000 Wiener sollen täglich mit Gewalt- und Terror-Spots zwangskonfrontiert werden. Der Terror kommt mit vielen Gesichtern auch in Dein Grätzl.Keine Schauspieler. Echte Mörder. Unschuldige werden richtig gestellt. Kinder sollen täglich am Schulweg in die Gesichter und Augen von Schwerverbrecher schauen? 200, 500, 1000x ?
"Mama der Mann mit den schwarzen Augen schaut mich immer sooo an. Die anderen Kinder haben auch schon Angst."
Nur einer, der keine 2 Weltkriege im Blut hat kann glauben, daß die Wiener das mit sich machen lassen. Andererseits geht der "Schmäh" vielleicht, erstaunt mich doch wie effektiv und breitbandig moderne Gehirnwaschsysteme arbeiten.
Alexander Christ, Go Home!
...ist das "subjektive Sicherheitsgefühl".
Es bedeutet das man nicht daran arbeitet das etwas sicherer wird, sondern nur das die Leute glauben das es sicherer ist. Reines Theater, und dafür gehen Unmengen Geld drauf (man denke an den Grenzeinsatz Burgenland der genau mit diesen Worten argumentiert wurde).
das in den letzten Jahrzehnten der objektiven Realität kilometerweit davongaloppiert ist, eine schlimme gesellschaftliche Zeitbombe ist. Wer realisiert denn zB, dass die Mordrate in Wien zB in den 1950er bis 1970er Jahren ständig um die 50 pro Jahr lag, in den letzten Jahrzehnten aber nur mehr bei 20 -30 herum ?
Da gehört schon wieder wer gefeuert, die Kohle solltens mMn für Ethikunterricht für Polizisten (weiblich wie männlich natürlich) oder schieß Training verwenden zB., aber eigentlich ist das ganze gar nicht mehr lustig,
ich bin viel in der Welt herumgekommen und wurde oft herzlich wilkommen geheißen und zum bleiben animiert, doch kam ich immer nach wien zurück da ich wollte daß meine Kinder mal die selben "Freiheiten" und Sicherheit genießen kann als ich wie ich ein Kind war, also nicht gleich beim kleinsten verwaltungsübergehn Konsequenzen fürchten und so, aber so wie es aussieht wird das wohl nix mehr, denn solche maßnahmen wie oben im Artikel sind nur der Beginn eines Polizeistaats quasi
langsam bin ich echt sauer!
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