Australische Airlines

Keine Zusatzkosten für Übergewichtige

12. Jänner 2012, 10:03
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    foto: ap photo/rick rycroft

    Tony Webber macht sich Sorgen um den Treibstoffverbrauch durch Übergewichtige.

Ehemaliger Qantas-Verantwortlicher hatte "Fettsteuer" vorgeschlagen - Übergewichtige seit längerem Thema in der Luftfahrt

Sydney - Mehrere australische Fluggesellschaften haben die Idee verworfen, zusätzliche Kosten für übergewichtige Passagiere einzuführen. Qantas habe derzeit keine entsprechenden Pläne, sagte eine Sprecherin der Airline am Donnerstag. Zuvor hatte der ehemalige Qantas-Verantwortliche Tony Webber dem Rundfunksender ABC gesagt, angesichts der hohen Treibstoffkosten müsse bedacht werden, dass ein Flugzeug mehr Benzin verbrauche, wenn die Passagiere übergewichtig seien.

Webber schlug eine "Fettsteuer" von fünf bis zehn Dollar für die Strecke zwischen Sydney und London vor. Als Beispiel führte er Indonesien an, wo die Passagiere beim Einchecken gemeinsam mit ihrem Gepäck gewogen würden.

Neben Qantas wiesen auch Virgin und Tiger Airways die Überlegungen zu einer "Fettsteuer" zurück. Übergewichtige Passagiere sind seit längerem ein Thema in der Luftfahrt. Manche Fluggesellschaften berechnen zwei Sitzplätze, wenn ein Passagier so dick ist, dass die Armlehnen nicht mehr heruntergeklappt werden können. (APA)

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19 Postings
individualist1
00
31.1.2012, 14:27

nix gegen die dicken, aber wenn du auf einem langstreckenflug neben einem sitzt, der auch noch in deinen - eh schon bescheidenen - platz hineinreicht, wirds kritisch - da kann man schon mal platzangst kriegen. in dem fall wäre die bezahlung eines 2. platzes angebracht - nur: wie soll das in der praxis bei internetbuchung gehen?

Dark Knight1984
00
12.1.2012, 23:26
Kein Wunder

OGHaha
00
12.1.2012, 20:46
Gut. Dann bekommt aber ein Passagier, wie der Gerard Depardieu, einen Rabatt, wenn er im Flieger, momenterl Frau Stewardess, noch schnell einen Liter (kg) "Wasser" auf "den Teppich stellt"...

Ein wertvoller kg...

charley franchini
00
12.1.2012, 17:06

die koerpergewicht/gepaeck rechnung funktioniert nicht, weils beim gewicht des gepaecks eher ums handling am boden und arbeitsrechtliche (gesundheit/versicherung) fragen, als um das gewicht an board geht.

eine fettsteuer geht wegen der vielen ausnahmen nicht. ein 2m grosser mann hat nunmal mehr gewicht. oder krankheitsbedingte fettleibigkeit.

dann muesste man den umfang messen. was nicht nur die flugabwicklung beeintraechtigt aber auch als aktion an sich falsch ist.

bleibt die soziale kompetenz von passagieren und boardpersonal. wegsetzen kann man sich immer.

lingam
00
16.1.2012, 15:40
da haett ich ein paar fragen:

wie wollen sie sich auf einem vollbesetzten flug wegsetzen? und wer soll dann neben mr/ms adipositas sitzen?
wieso reden sie von einer steuer, wenn es um mehrkosten fuer zusaetzlichen kerosinverbrauch durch hoeheres gewicht geht?
was hat der mehrverbrauch von treibstoff mit dem umfang zu tun?
und ueberhaupt: auch das gewicht von (hand)gepaeck verursacht spritverbrauch

charley franchini
00
12.1.2012, 17:06

die koerpergewicht/gepaeck rechnung funktioniert nicht, weils beim gewicht des gepaecks eher ums handling am boden und arbeitsrechtliche (gesundheit/versicherung) fragen, als um das gewicht an board geht.

eine fettsteuer geht wegen der vielen ausnahmen nicht. ein 2m grosser mann hat nunmal mehr gewicht. oder krankheitsbedingte fettleibigkeit.

dann muesste man den umfang messen. was nicht nur die flugabwicklung beeintraechtigt aber auch als aktion an sich falsch ist.

bleibt die soziale kompetenz von passagieren und boardpersonal. wegsetzen kann man sich immer.

charley franchini
00
12.1.2012, 17:06

die koerpergewicht/gepaeck rechnung funktioniert nicht, weils beim gewicht des gepaecks eher ums handling am boden und arbeitsrechtliche (gesundheit/versicherung) fragen, als um das gewicht an board geht.

eine fettsteuer geht wegen der vielen ausnahmen nicht. ein 2m grosser mann hat nunmal mehr gewicht. oder krankheitsbedingte fettleibigkeit.

dann muesste man den umfang messen. was nicht nur die flugabwicklung beeintraechtigt aber auch als aktion an sich falsch ist.

bleibt die soziale kompetenz von passagieren und boardpersonal. wegsetzen kann man sich immer.

charley franchini
00
12.1.2012, 17:06

die koerpergewicht/gepaeck rechnung funktioniert nicht, weils beim gewicht des gepaecks eher ums handling am boden und arbeitsrechtliche (gesundheit/versicherung) fragen, als um das gewicht an board geht.

eine fettsteuer geht wegen der vielen ausnahmen nicht. ein 2m grosser mann hat nunmal mehr gewicht. oder krankheitsbedingte fettleibigkeit.

dann muesste man den umfang messen. was nicht nur die flugabwicklung beeintraechtigt aber auch als aktion an sich falsch ist.

bleibt die soziale kompetenz von passagieren und boardpersonal. wegsetzen kann man sich immer.

Ausgeflippter Lodenfreak
03
12.1.2012, 15:39

Mensch und Gepäck gemeinsam wiegen, wäre eine faire Lösung.
Dass ein sehr dicker Mensch sich zwei Plätze nehmen muss, wenn einer nicht reicht, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Den Sitznachbarn die Last aufzubürden ist extrem unfair.

herr_karl
13
12.1.2012, 15:25
Preise neu überdenken

Wer einmal als Normalgewichtiger neben einem Übergewichtigen einen Langstreckenflug gemacht hat, wird sich fragen, warum derjenige, dessen Fett über den Sitz quillt das Gleiche zahlt. Mag ja diskriminierend klingen, aber wie komm ich dazu, dass sich meine Bewegungsfreiheit und Lebensqualität für 10 oder mehr Stunden extrem verschlechtert, nur damit ein anderer sparen kann?

Fritz Meyer
21
12.1.2012, 15:48
Wenn Deine Versicherung...

demnächst mehr Geld verlangt, weil Du als Raucher, Linkshänder, Glatzköpfiger, Rothaariger, Kleinwüchsiger oder Mann eine - nachweisbar - niedrigere Lebenserwartung als andere Menschen hast und folglich ein höheres Versicherungsrisiko darstellst, wirst hier dann auch noch solche schlauen Erkenntnisse posten?

sischtcool
13
12.1.2012, 15:09
Fair bezahlen!

Es ist schlicht und einfach unfair. Für einen "schwerer als erlaubt"- Koffer 100€ bezahlen zu müssen. während gleichzeitig ein übergewichtiger Fluggast, der mindestens soviel Mehrgewicht mitbringt, den Normalpreis bezahlt. Alles gemeinsam abzuwiegen, Mensch+Gepäck, schafft einmal die gleiche Ausgangsbasis, denn es wird auch beides transportiert.

MARTIN FREUKES
 
21
12.1.2012, 12:13
Diskriminierung überall......

Die Platzverhältnisse bei einigen Fluglinien sind mehr als begrenzt, denn ein Passagier mit einer Grösse von mehr als 1,90 Meter hat schon Probleme sich normal in seinen Sitz zu setzen ohne Übergewichtig zu sein.
Vor 10 Jahren wurden die Standarts für Betten und Matratzen an Grösse und Gewicht in einigen Ländern de EU angepasst, aber die Standarts in Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht.
Denn wenn man die Statistiken betrachtet, sind Wir in den letzten Dekaden nicht nur gewachsen sondern logischerweise auch schwerer geworden.
Das ist nur eine versteckte Art die Ticketpreise zu erhöhen weil einigen einfallslosen Managern nichts besseres einfällt.

Theorie-Praxis
02
12.1.2012, 11:56

Ich bin immer viel mit der PMA geflogen, der Pacific Mission Aviation, einer kleinen privat-kirchlichen Fluglinie, die in Mikronesien operiert. Da ein großer Prozentsatz der Mikronesier adipös ist, hatten sich die Besitzer überlegt, den Preis der Tickets nach dem Gewicht der Käufers zu berechnen, gemacht haben sie es aber dann doch nicht. Manchmal konnte kaum Cargo mitgenommen werden weil die Passagiere schon so viel gewogen haben.

Anton J. Helmreich
00
12.1.2012, 16:16
warum heissen di MIKROnesier

wenn sie adipös sind

Johannes Frasnelli
01
12.1.2012, 16:54

die heissen mikronasier wegen der kleinen nasen

wwg
07
12.1.2012, 11:20

Das mit den zwei Sitzplaetzen wird jeder begruessen der mal auf einem Flug neben einem stark uebergewichtigen sitzen musste.

schipa
02
12.1.2012, 12:22

dann aber gleich ein ganzes abteil für quengelnde kinder, schnarchende mitpassagiere und ein redeverbot für dumme leute ;)

Maria Lacina
01
12.1.2012, 14:17
:-)

Kopfhörer vom mp3-player nach dem Start in die Ohren und Ruhe herrscht, genau so wie in der U-Bahn oder im Bus.

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