"The Obamas"

Michelle Obama will keine "aufgebrachte schwarze Frau" sein

11. Jänner 2012, 22:05

Neues Buch: First Lady soll sich mit Präsidenten-Mitarbeitern angelegt haben

Washington - Die First Lady der USA sieht sich zu Unrecht als "aufgebrachte schwarze Frau" dargestellt. Anders als im neuen Bestseller "The Obamas" beschrieben, gebe es auch keine starken Spannungen zwischen ihr und den Mitarbeitern des Präsidenten, sagte Michelle Obama in einem am Mittwoch im Fernsehsender CBS ausgestrahlten Interview. Allerdings sage sie ihrem Mann Barack häufig rundheraus, was sie denke.

Der US-Präsident habe "dutzende sehr intelligente Leute" um sich herum, sagte Michelle Obama. Sie selbst sei keine Expertin für die meisten Dossiers, die Obama täglich in Arbeit habe. "Aber das heißt nicht, dass mein Mann nicht meine Gefühle kennt. Und es stimmt, dass ich meinem Mann sehr ehrlich meine Meinung sage", fügte die First Lady hinzu.

Einmischung abgelehnt

Laut dem am Dienstag veröffentlichten Buch "The Obamas" der Journalistin Jodi Kantor von der "New York Times" sollen sich die Vertrauten des Präsidenten zu Beginn von Obamas Amtszeit jegliche Einmischung Michelle Obamas in die politische Agenda ihres Mannes verbeten haben. Die First Lady habe Kompromisse abgelehnt, die ihrer Meinung nach die Politik ihres Mannes verwässerten. Besonders Obamas früherer Stabschef Rahm Emanuel habe gegen Michelles Einfluss protestiert.

Natürlich sei es "interessanter, sich eine konfliktreiche Situation" vorzustellen, sagte die Präsidentengattin dazu. Es handle sich dabei aber nur um ein bestimmtes Image, das einige Leute von ihr als "eine aufgebrachte schwarze Frau" zeichnen wollten. Schon seit der Ankündigung der Kandidatur ihres Mannes im Februar 2007 sei das so. "Dabei versuche ich nur, ich selbst zu sein." Allerdings sei sie die "größte Verbündete des Präsidenten" und "eine seiner größten Vertrauten". Sie stehe auch 2012 als Unterstützerin seines Präsidentschaftswahlkampfs bereit.

Was das Verhältnis zu Emanuel angehe, der das Weiße Haus im Sommer 2010 verließ, um Bürgermeister von Chicago zu werden, sagte Michelle Obama, er sei "einer der liebsten Freunde" des Präsidentenpaars. "Zwischen Rahm und mir gab es nie ein böses Wort. Er ist ein lustiger Typ." (APA)

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Posting 1 bis 25 von 41
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Zuckerlilly Zuckerlilly
20
13.1.2012, 08:59
Würde mich interessieren was hier los wäre, wenn Frau Faymann verlangen würde an Regierungsberatungen teilnehmen zu dürfen,

den Beratern von Faymann & CO sagen würde wo es lang geht und was sie zu tun haben.

Jeder würde vermutlich sagen: aber hallo! Wer hat die denn gewählt? Sie soll sich gefälligst raushalten.

Nicht so beim US-Präsidenten, da ist man hier in Österreich offenbar der Meinung, eine Ehefrau, die weder gewählt noch in irgendein Amt ernannt wurde, habe alle Rechte eines gewählten Staatsrepräsentanten. Komisches politisches Verständnis.

Sie ist noch nicht mal gezwungen ihre Rolle als "First Lady" wahrzunehmen und könnte sich völlig zurück ziehen, was sie aber nicht tun wird, weil sie will, dass ihr Mann wiedergewählt wird und sie müßte auf ihren ürberproportional großen Mitarbeiterstab verzichten.

OssiP
 
14
13.1.2012, 12:40

Also die Frau Obama ist mir beim A.... lieber als zb eine Nancy Reagen, die mit ihre obskuren Vorlieben für Wahrsagerei sämtliche Menschen nervte.
Ich kann mich noch erinennern wie Hillary während des damaligen Wahlkampfes für ihren Mann fertiggemacht wurde, weil sie keine Plätzchen backen wollte und eben nicht die brave Hausfrau gespielt hat.
Mit starken selbstbewussten Frauen haben die rechten Reps halt ihre Probleme, Ausnahmen bilden
die rechten Furien wie Palin oder Bachmann.

h 90
11
12.1.2012, 14:24

Als wenn Obama was zu entscheiden haette.....

Antreten zum Revier reinigen!
04
12.1.2012, 12:32

Mit dera Goas dat i a zamruacka

alecs garwin
00
12.1.2012, 11:56
"First Lady soll sich mit Präsidenten-Mitarbeitern angelegt haben"

vielleicht ist es ja auch umgekehrt ;)

derunbestechliche
31
12.1.2012, 09:31
Michelle Obama will keine "aufgebrachte schwarze Frau" sein

Schreit sie das oder sagt sie das?

Spaß beiseite.

"Es handle sich dabei aber nur um ein bestimmtes Image, das einige Leute von ihr als "eine aufgebrachte schwarze Frau" zeichnen wollten."

Was hat das mit ihrer Hautfarbe zu tun? Ich wenn ich das komisch finde, dass sie als Präsidentengattin ihre Hautfarbe verteidigen muss, so gibt sie offenbar aber einem bestimmten Bild auch etwas Nahrung. Frau Obama hätte dieses bedenken sollen als sie sich in politische Angelegenheiten eingemischt hatte, die sich die engsten Vertrauten des Präsidenten verbeten haben.

Ausgeflippter Lodenfreak
13
12.1.2012, 15:28

Die aufgebrachte/wütende schwarze oder Latino-Frau ist ein in den USA weit verbreitetes Klischee. Wenn man Sitcoms sieht, begegnet es einem immer wieder. Meist wackeln die Frauen dabei mit dem Kopf zu den Seiten, stemmen die Hände in die Hüften und/oder drohen mit dem Zeigefinger. In Scrubs kommt das z.B. in einigen Folgen durch Carla und Schwester Roberts vor. Auch in Musikvideos sah man das schon öfters.

derunbestechliche
10
12.1.2012, 16:41

Das weiß ich, aber ich wollte es nur noch einmal durch Dich oder durch Frau Obama hören. ;-)

Nun, jedenfalls wird es mit der genauen Erwähnung dieses "Ungemachs" durch Frau Obama nicht besser - eher im Gegenteil. Ebenso legt(e) sie ein Verhalten an den Tag, das dieses Klischee nicht (auf)deckt, aber zumindest füttert/fördert. Es gibt andere Möglichkeiten ihre Meinung kundzutun und nicht mit ihrer Art bspw. die Berater Obamas zu vergraulen. Dann wäre sie aber nicht mehr die Original Frau Obama, aber würde nicht mehr Gefahr laufen, als aufgebrachte/wütende Schwarze oder Latino-Frau angesehen zu werden.

Wie sagte Ron als der Schokofrosch aus dem Zugfenster hüpfte (oder eher der Sog ihn hinausgerissen hat): "Echt dumm gelaufen."

klaus dona
173
12.1.2012, 07:32
michele obama

ist die Frau eines Massenmörders.

h 90
21
12.1.2012, 14:25

Wieso wen hat Obama umgebracht? Er ist ja nur ein Schauspieler.

Jon Tomes
00
16.2.2012, 13:17

Hendrik Höfgen ;)

rock a boogie beaten
 
22
12.1.2012, 10:15
schätze eher

Dein Grundwissen in "Recht" dürfte bestenfalls nur rudimentär ausgebildet sein!

Fritz Meyer
31
12.1.2012, 07:15
Diese Frau hat bisher nichts bewegt.

Und so wird's bis zum Schluss wohl (leider) auch bleiben.

Susanne_B
514
12.1.2012, 07:53

Diese Frau hat sehr viel bewegt. Immerhin war sie beruflich sehr erfolgreich - bis der MAnn, dem sie durch ihr EInkommen die politische Karriere ermöglicht hat, Präsident wurde. Danach war es ihr nicht mehr möglich, ihrem Beruf nachzugehen. Eine hochintelligente, erfolgreiche Frau ist nun dazu verdammt, dekorative Gattin zu sein, Kinderköpfchen zu streicheln und mit mehr oder weniger hohlköpfigen POlitikergattinnen das Damenprogramm zu absolvieren. Ganz ehrlich: wäre die eine "aufgebrachte, schwarze Frau", könnte ich es ihr nicht verdenken.

klaus dona
01
14.1.2012, 22:49
wie bewundernswert

ist denn eine Frau, die einen Typen heiratet, der US-Präsident werden will? Ein Leben als Ehegattin eines der grössten Verbrecher, der Verbrechen an der Menschlichkeit für Heldentaten zu verkaufen versucht.

h 90
01
12.1.2012, 14:26

Dafuer verdient sie jetzt 100 mal mehr als sie in jedem Job bekommen haette.

Zuckerlilly Zuckerlilly
32
12.1.2012, 13:46
Diese Frau hat in ihrem ganzen Leben nichts bewegt und der toll bezahlten Job, den sie bekommen hat, war nicht s als eine verkappte Wahlkampfspende.

Ihr Job war es für potentielle Spender Parties zu geben. Großartig. Schon mal ihre Bachelor-ARbeit gelesen? Armselig.

Bevor ihr Mann politisch gepusht wurde, hat sie eher unterdurchschnittlich verdient. Von erfolgreich und "etwas erreicht" kann überhaupt nicht die Rede sein.

OssiP
 
00
12.1.2012, 23:11
Unterdurchschnittlich verdient, wohl kaum

Nach Abschluss des Studiums in Harvard war Michelle Robinson Mitglied des Chicagoer Büros der Anwaltskanzlei „Sidley & Austin“, wo sie schwerpunktmäßig zum Thema Eigentumsrechte und Marketing arbeitete. Nach ihrem Ausscheiden aus der Kanzlei wechselte sie als Beraterin des Bürgermeisters und Hilfsbevollmächtigte für Planung und Stadtentwicklung zur Stadtverwaltung der Stadt Chicago. Die heutige Präsidentenberaterin Valerie Jarrett war damals ihre Vorgesetzte. Parallel wurde die unterdessen verheiratete Michelle Obama im Jahre 1993 Executive Director des Chicagoer Büros der Nichtregierungsorganisation „Public Allies“.

Ein weiterer Einschnitt in Obamas beruflichem Werdegang fand im Jahre 1996 statt. Damals wechselte sie von der Chicagoer Sta

Zuckerlilly Zuckerlilly
10
13.1.2012, 08:46
Von wegen: Frau O. ist ein typische Beispiel von "affirmative action" at work. Nur verlangen und nicht durch harte Arbeit beweisen.

http://blogs.suntimes.com/sweet/200... _of_h.html

Und als sie den Job beim Bürgermeister von Chicago annahm waren seine politischen Verbindungen längst zementiert durch seine Zeit als "community organizer".

Diese Frau ist die personifizierte Raunzerei, die alles auf dem Präsentierteller serviert bekommen will. Wie gesagt: "affirmative action" at work.

OssiP
 
00
13.1.2012, 12:56
affirmative work

Naja als Farbige in ärmsten Verhältnissen aufgewachsen mit Auszeichnung in Princeton abschließen verlangt sicherlich etwas harte Arbeit, interessanter Vergleich zu den republikanischen Geistesgrößen Bush oder Palin.

http://www.eduinreview.com/blog/2008... ge-record/

OssiP
 
00
12.1.2012, 23:18

Damals wechselte sie von der Chicagoer Stadtverwaltung zur University of Chicago, wo sie zunächst für die Entwicklung des „University Community Service Center“ zuständig war, ehe sie als Executive Director und später als Vice President for Community and External affairs größere Verantwortung übernahm. Parallel engagierte sie sich im Aufsichtsrat von TreeHouse Foods Inc.

Drei Monate nach Ankündigung der Präsidentschaftskandidatur von Barack Obama unterbrach Michelle Obama erstmals ihre eigene berufliche Karriere und verpflichtete sich voll dem Wahlkampf ihres Mannes.

August Hoffmann
00
12.1.2012, 12:25

"Eine hochintelligente, erfolgreiche Frau ist nun dazu verdammt, dekorative Gattin zu sein"

Ähhm... wer hat die Arme dazu gezwungen? Etwa ihr Angetrauter?

rock a boogie beaten
 
00
12.1.2012, 10:19
Wo ist das Problem???

nach dem Ausscheiden Obamas als Präsident in 4 Jahren (ich gehe davon aus, dass er wieder gewählt wird) bzw. Ende 2012, kann sie ohne Probleme in ihrem alten Job wiedereinsteigen.
Lyndon B. Johnson hatte wegen der schlechten Erfahrungen mit den Kennedys dieses Verbot -eben Gefahr des Nepotismus- einführen müssen.

Fritz Meyer
11
12.1.2012, 09:55
Ich meinte auch als Frau des Präsidenten.

Was davor war und danach sein wird, spielt jetzt keine Rolle. Jetzt könnte sie etwas erreichen... und ist nur der dekorative Kleiderständer.

bluebeard's 8th wife.
06
12.1.2012, 10:58

als hillary clinton die rolle der first lady deutlich politischer anlegte, war es auch keinem recht.

ich denke, die gattin des präsidenten zu sein ist der größte sch***job, den man auf diesem planeten haben kann.

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