Nach Aufforderung durch VÖZ und Gewerkschaft
Die "Presse" wird bis zum Abschluss der Verhandlungen über den neuen Journalisten-Kollektivvertrag darauf verzichten, die Sportjournalisten aus dem Unternehmen auszugliedern. Das betonte Chefredakteur Michael Fleischhacker gegenüber der "Wiener Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe) - nach einem gemeinsamen Appell des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp.
Darin wurden alle VÖZ-Mitglieder - konkret "mit Nachdruck" die "Presse" - aufgefordert, bis zum für Jahresmitte geplanten Abschluss des neuen Kollektivvertrags keine Maßnahmen zu treffen, die dessen Wirkung außer Kraft setzen.
Fleischhacker will dieser Aufforderung Folge leisten: "Ich werde bis zum Abschluss der KV-Verhandlungen, also bis 30. Juni, keine Ausgliederung durchführen." Sein Unternehmen habe nicht vor, die seit April 2009 laufenden KV-Verhandlungen zu gefährden. Ob damit die Ausgliederung der Sportredaktion endgültig vom Tisch sei, wollte Fleischhacker laut "Wiener Zeitung" allerdings nicht sagen. (APA)