Syrien

Französischer Journalist in Homs getötet

11. Jänner 2012, 17:05

Granate schlägt nahe einer Gruppe westlicher Reporter ein

Erstmals seit dem Beginn des Aufstands vor zehn Monaten ist in Syrien ein ausländischer Journalist getötet worden. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, kam der französische Reporter am Mittwoch in der Protesthochburg Homs ums Leben, als eine Granate nahe einer Gruppe von Journalisten einschlug. Nach Angaben von Aktivisten wurden dabei auch sechs Syrer getötet und mehrere Menschen verletzt.

Die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, mehrere Granaten seien zwischen den Stadtvierteln Akrama und Al-Nouzha eingeschlagen, als sich die Journalistengruppe dort aufgehalten habe.

Nach Angaben des Fernsehsenders France 2 handelte es sich bei dem Getöteten um seinen erfahrenen Kriegsreporter Gilles Jacquier, der unter anderem im Irak, in Afghanistan und im Kosovo im Einsatz war. Dem AFP-Fotografen zufolge wurden bei dem Vorfall mehrere Journalisten verletzt, darunter ein Reporter aus Belgien.

Genehmigte Reise

Die Journalistengruppe befand sich im Rahmen einer von den Behörden genehmigten Reise in Homs. Das Informationsministerium in Damaskus bestätigte zunächst lediglich, dass es einen Vorfall mit ausländischen Journalisten in Homs gegeben habe. Es nannte aber keine Einzelheiten.

Homs ist eine Protesthochburg im Aufstand der syrischen Bevölkerung gegen die autoritäre Führung von Präsident Bashar al-Assad. Menschenrechtsaktivisten melden regelmäßig, dass Sicherheitskräfte dort brutal gegen Regierungsgegner vorgehen.

Aus welchem Lager die Granaten abgefeuert wurden, war zunächst unklar. Die Beobachtungsstelle für Menschenrechte forderte eine Untersuchung des Vorfalls. Seit Beginn der Revolte Mitte März wurden nach UNO-Schätzungen mehr als 5000 Menschen in Syrien getötet. (APA)

Meerwelle
10
11.1.2012, 18:05

Das war die CIA...

Def_izit
00
11.1.2012, 22:59
alles CIA ???

Tim Hetherington
Chris Hondros
Anton Hammerl
...

um nur 3 Namen zu erinnern

auch Tote haben das Recht, das man ihre wahren Mörder nennt und nicht mit ihnen polemisiert.

ich nenne keinen, weil ich keinen Beweis antreten kann, aber ich benenne wer für diese mörderischen System verantwortlich ist.

Meerwelle
00
12.1.2012, 18:10

Pah, Beweise werden überschätzt.
Alle Nachrichten, die in mein Weltbild passen sind korrekt und bei allen anderen handelt es sich um eine False-Flag-Operation von CIA, NAZO und EUDSSR.
Das finde ich bei weitem cooler als auf langweilige Beweise zu warten.
Beweise sind uncool!

pro digi
00
11.1.2012, 21:38

nein, der mossad

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