Soll Verwaltungsvereinfachung und Bürokratieabbau bringen - Einsparungen von angeblich bis zu einer Million Euro pro Jahr
Seefeld - Die Tiroler Landesregierung hat am Mittwoch bei ihrer Regierungsklausur in Seefeld einen Grundsatzbeschluss über eine Verwaltungsreform gefasst. Dieser beinhalte Verwaltungsvereinfachungen sowie einen Bürokratieabbau, erklärten Landeshauptmann Günther Platter (V) und LHStv. Hannes Gschwentner (S) vor Journalisten. Die Maßnahmen sollen laut Platter "bis zu einer Million Euro" an jährlichen Einsparungen bringen.
Im Zuge der Einführung des Landesverwaltungsgerichtshofes sollen 18 von 47 Landesabteilungen "neu aufgestellt" werden. Zudem sollen 15 Sonderbehörden wie etwa der Landesagrarsenat aufgelöst werden.
Eingespart würden auch die 279 Grundverkehrskommissionen in den Gemeinden, sagte Platter. In die Landesverwaltung "zurückgeführt" würden zudem insgesamt sieben Fonds des Landes wie etwa Wissenschafts- oder Naturschutzfonds. Deren Aufgaben sollen laut der Regierungsspitze ohne zusätzlichen Personalbedarf von den Dienststellen der Landesverwaltung übernommen werden. Die Mittel stünden jedoch in der bisherigen Höhe weiter zur Verfügung. Besonders in den 18 von der Reform betroffenen Landesabteilungen werde es zu keinen Neuaufnahmen mehr kommen, kündigte der Landeshauptmann an.(APA)