Forums-Auswertung

Steuervorschläge der derStandard.at-User

Ansichtssache | 13. Jänner 2012, 06:15

derStandard.at hat die User aufgerufen, ihre Vorschläge zu möglichen neuen Steuern zu posten. Im Folgenden ausgewählte Beispiele aus diesem Forum:

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foto: apa/jäger

Höhere Steuern auf Alkohol, Glücksspiel und Zigaretten.

User Gobi Todic schlägt zu Alkohol vor: "Über 20 Prozent Alkoholgehalt eine Strafsteuer von 25 Prozent - zweckgebunden ins Gesundheitssystem. Er spricht sich außerdem für eine "THC- Steuer" aus, die über Apothekenverkaufsstellen eingehoben wird und 3 Euro pro Gramm Marijuana betragen soll."

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foto: ap/meyer

Luxus-Pensions-Steuer

User Goldman Sucks bekommt für seinen Vorschlag über 20 positive Bewertungen: "Pensionen über 2.887 Euro (ASVG-Höchstgrenze) werden auf dieses Niveau runterbesteuert. Außerdem wird jeder Zuverdienst, der über diesem Niveau liegt, von der Pension abgezogen. Ein ehemaliger Büroleiter des ORF oder der Nationalbank, der 6.000 Euro pro Monat durch diverse "Beraterverträge" oder Aufsichtsratsposten verdient, braucht sicher nicht noch zusätzlich 3.000 Euro Pension."

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foto: apa/schlager

Höhere Steuern auf Rohstoffe, die nicht nachwachsen (Erdöl, Erze).

"Je mehr man braucht, desto teurer sollten Strom, Gas und Erdöl sein. Dann müssen eben Industriebetriebe alternative Energiequellen finden oder eben mehr berappen. Dies kann man über Steuern lenken und sollte sowieso Überall auf der Welt gleich sein, denn dies ist Verteilungsgerechtigkeit", meint User fusionguide.

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foto: ap/bernd kammerer

Finanztransaktionssteuer

byron sully dazu: "Am allerwichtigsten hielte ich eine kräftige Besteuerung des Geldes, mit dem sich die Finanzindustrie und Großaktionäre bereichern - also Finanztransaktionssteuer, eine höhere Besteuerung von Aktiengewinnen oder eine Erhöhung der KÖST."

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foto: standard/corn

Reichensteuer in Höhe von zusätzlich fünf Prozent des Einkommens für Personen mit einem jährlichen Bruttoeinkommen ab 60.000 Euro

User Loonquawl: "Jeder Verdienst über 200k für Einzelpersonen ist pervers und falsch."

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foto: dapd/zak

Stiftungssteuer

Der Hinterfragende: "Zuckerl wie z.B. Stiftungen für Reiche darf es in einem fairen System nicht geben."

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foto: standard/fischer

Umwidmungsgewinnsteuer

Johanna Orleans will damit vermeiden, dass billige landwirtschaftlich genutzte Gründe plötzlich uneingeschränktes Baurecht haben. Android1337 dazu: "Dass Grünlandbesitzer mit guten Kontakten zum Bürgermeister aus dem Nichts Geld schöpfen können, war mir schon immer suspekt."

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foto: dapd/zak

Citymaut

Julian95: "Wer in große Städte (z.B. Wien) unbedingt mit dem Auto hineinfahren muss, weil ihm aus irgendeinem Grund die Öffis/das gute alte Fahrrad nicht gut genug sind, soll brav zahlen - gibt's bereits in einigen Europäischen Ländern. Bringt Geld, schon die Umwelt und verbessert den Lebensstandard der Anrainer wesentlich." Isegrim1 stellt jedoch die Gegenfrage: "Schon mal mit den Öffis zur Rushhour im Sommer gefahren"

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foto: ap/meissner

CO2-Steuer

"Höhe wäre noch zu verhandeln. Kein Freibetrag", zeigt sich nihil obstat streng.

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foto: standard/cremer

Steuermalus auf Wegwerf-Billigprodukte

User stbo könnte sich zudem "Steuern auf alle chemischen Zusatzstoffe vorstellen - auch bei Importen. Damit diese Ramsch-Lebensmittel teurer werden und da würden gleich Kosten in den Krankenhäusern wegfallen."

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foto: epa/bothma

Steuerbonus auf nachhaltig produzierte Produkte

"Steuern mit positiven Lenkeffekten für mehr Umweltschutz", fordert Deß Dr. Gonzo Merck=Wuerdige Meynungen & Merckungen.

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foto: dpa/thissen

25 Prozent Körperschaftssteuer auf Unternehmensgewinne

Melpet fordert "die Abschaffung der Gruppenbesteuerung, die es großen Unternehmen ermöglicht, ihre Verluste/Investitionen im Ausland mit den heimischen Gewinnen gegenzurechnen und dergestalt die Körperschaftssteuer zu unterlaufen."

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foto: apa/schlager

Vorschläge der UserInnen für Steuersenkungen: niedrigere Mehrwertsteuer

User shifting baseline will "eine progressive Mehrwertsteuer! Steuersatz steigt von Grundbedürfnisse (0-5%) zu Luxus (40-50%) an. Einfließen kann bei der Festlegung der Steuersätze auch der ökologische und soziale Standard des Produkts. Wie immer bleibt dabei das Problem der Klassen- und Grenzenbildung und der erhöhte administrative Aufwand. Kuchen besteuern, Brot essen!"

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foto: apa/dpa/weisbrod

Geringere Steuer auf Strom

"Davon hätten ALLE etwas :-)", findet Ja bitte!.

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foto: dpa/berg

Geringere Einkommensteuern

User ironing: "Ich verdiene selbst ganz gut und sehe ehrlich gesagt nicht ein, warum ich jetzt noch mehr Steuern zahlen sollte. Wir haben schon jetzt eine der höchsten Abgabenquoten weltweit, ich zahle 40 Prozent meines gesamten Einkommens an den Staat (MWSt, Mineralölsteuer, weitere Gebühren aller Art etc. nicht eingerechnet). Das ist genug, unsere Regierungen sollten stattdessen lernen, ordentlich zu haushalten."

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foto: reuters/bader

No new taxes!

User Pierre d'Aubusson: "Ich hätte gern die Steuern - natürlich inflationsangepasst - wie sie etwa 1975 waren. Dazu müssten halt die Einheitswerte laufend aktualisiert werden. Dazu gliedert man die Einheitswertermittlung vom Finanzministerium aus und macht sie zu einer ständigen Aufgabe etwa der Statistik Austria. Da wäre dann die Erbschafts-, Schenkungs-, Vermögensteuer etc plötzlich wieder da und der Spitzensatz bei der Einkommensteuer wäre wieder bei 62 Prozent. Allerdings sollte die damals übliche steuerliche Absetzbarkeit bestimmter Kapitalanlageformen beseitigt werden, weil diese nur zur Bildung von Spekulationskapital führen. Und dazu ein Hauberl Tobin mit Cocktailkirsche."

(burg, rasch, derStandard.at, 12.1.2012)

Kommentar posten
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babo007
00
14.2.2012, 21:47
Nur das neue Finanzsystem löst das Problem

Nur das neue Finanzsystem kann das Problem mit überhöhten Steuern lösen. Die Zinsen müssen abgeschafft werden! Ein unabhängiges Computerprogramm soll die Geldmenge in dem System überwachen und automatisch regulieren
So dass das Geld folgende Merkmale behalten kann:
1) Tauschbarkeit ( Universale Zahlungsmittel )
2) Werterhalt
Auf keinen Fall dürfen die privaten Institutionen die Geldmenge kontrollieren.
Die Geldmenge soll an die vorhandenen Ressourcen, bzw. Mehrwert geschaffen durch Services und Produkte gekoppelt werden.
Sollte das gelingen, können alle Steuern sofort erheblich reduziert bzw. abgeschafft
Werden, weil der Staat die Zinsen nicht mehr zurückzahlen muss, und dadurch die
Kredite problemlos bedienen kann.

Chiricahua
00
11.2.2012, 18:29
ich will die monarchie wieder haben!

da musste man immer nur den "zehnten" teil abdrücken. jetzt ist es fast die hälfte! ;o)

an welchen schrauben wir auch immer drehen, man muss aufpassen, dass man die kaufkraft der massen erhält und nicht dezimiert, und man muss aber auch aufpassen, dass nirgends steuern eingeführt werden, die das ausland für reiche mitbürger so interessant machen, dass sie dorthin abhauen. eine echte blutgrätsche.

Cicero1111
22
Das Foto von der transsilvanischen (oder disdanubischen)Finanzministerin

sieht aus als würde es aus der Rocky Horror Picture Show stammen

Mr.Blue
00
10.2.2012, 23:51
ich denke eher an jack nicholsons "joker"

http://wallpaperswide.com/thumbs/th... ker-t2.jpg

Dagmar Rehak Wien
 
03
10.2.2012, 21:32

Ich mag sie zwar nicht, aber wenn man Politiker nach dem Aussehen beurteilen würde, gäbe es weltweit keine Politik.
Im Übrigen bin ich überzeugt davon, dass du auch nicht schöner bist.

zett
00
13.2.2012, 00:02

Zumindest ihren letzten Satz waage ich zu bezweifeln(ohne cicero1111 je gesehn zu haben)...

Allerdings sieht Frau Fekter ja nicht immer gar so schlimm aus.

Dorli Krainer
00
29.1.2012, 08:50
Eigenleistungssteuer

Sämtliche Baumärkte, Grosshändler und Gewerbebetriebe, müssten für den Staat, eine höhere Mehrwertsteuer kassieren und in Folge auch abliefern, bei Verkauf von Produkten an Letztverbrauchern, die an und für sich montiert werden oder installiert werden müssen.
Lässt sich der Kunde die Produkte einbauen, zahlt also auch die Montagekosten, so verringert sich der momentane Steuersatz von 20 auf 15%. Schliesslich muss das Arbeitsplatzsichern ja Vater Staat was wert sein, und alle die pfuschen lassen oder selber rumbasteln ersparen sich ja eh die Montagekosten und können daher so zum allgemeinen Staatseinkommen beitragen.

novoid
00
16.1.2012, 16:04
Mir alles egal.

Ich will nur das blonde Mädchen, welches sich am ersten Foto betrinkt.

sociovation
11
16.1.2012, 14:24
Es ist eigentlich SEHR einfach

Einkommens-, Vermögens- und Erbschaftssteuern der USA aus dem Jahr 1946 übernehmen und die gesamte Eurozone ist mit einem Mal alle Sorgen los, der Mittelstand zahlt praktisch nichts, es müssen keine Sozialleistungen gestrichen werden und jene wenigen, die in den letzten Jahren wirklich profitiert haben, werden dazu herangezogen, jenen Beitrag zu leisten, welcher von den restlichen 99% schon seit Jahren verlangt wird.

john the miracle
00
16.1.2012, 14:14
ich hätte da einen vorschlag:

die umsatzsteuer abschaffen (kostet viel) dafür im gegenzug die einkommensteuer so erhöhen, dass in summe wenigstens das gleiche für den staat rausspringt. grund: ust wirkt degressiv, ekst progressiv, das wäre auch eine gute sache im sinne der verteilungsgerechtigkeit.

tnt
00
16.1.2012, 13:29
Gibts eigentlich von der nur Meuchelfotos?

Grantscherben
00
16.1.2012, 12:09

Steuer auf Telefongequatsche: 1 cent/min.

mika33
00
16.1.2012, 10:25
Fairerweise sollte es von Angehörigen aller Parteien Bilder geben,

wo sie so bescheuert dreinschauen.

OGHaha
11
16.1.2012, 00:20
Man kann kurz zusammenfassen:

Überall höhere Steuern und Einsparungen wo ICH nicht betroffen bin...

Gobi Todic
00
16.1.2012, 08:14
Das sind bei den Vermögenssteuern für 1%

dann Österreichische Bevölkerung -80.000 Reiche.

mike sierra
00
15.1.2012, 23:51
Botox-Steuer, Implantat-Steuer, Solarium-Steuer

Da ja alles nicht ganz gsunde besteuert werden soll ...

Und damit würde es auch einige Politiker und Promis wirklich treffen.

mulligan1
00
15.1.2012, 19:47
fekter

gibts auch wangenimplantate ?

mulligan1
00
15.1.2012, 19:47
fekter

lead me to the schotter
00
15.1.2012, 02:41
Sie spritzt sicher kein botox...

...weil dann würde sie beim (aufgesetzten) lächeln nicht so viel gesichtsgymnastik machen können. Da hat ihr sicher ein personal trainer gesagt: Mizi, you must lächeln, viel lächeln - not shortly, dann kann man nicht so leicht sehen wie eiskalt du bist und dass du über leichen gehst. Anders ist so eine lachmaske nicht zu erklären....und 2012 trainieren wir sprache und rhetorik..wenn you know what i mean...

Wolfgang Pimminger
 
00
12.2.2012, 11:15
Korrektur ....

... niemand nennt sie Mitzi!

http://www.youtube.com/watch?v=_DRr5sw3Dnw

Helmut Hromadnik21
 
15
14.1.2012, 13:47
FEKTER: Genau so stelle ich mir eine "hexe" vor!

Hellex
03
14.1.2012, 21:51
Erinnert mich stark an den

Tintifax

fex1
00
15.1.2012, 23:36

Dann schau dir mal die Jannine Schiller an...

667 one step ahead of the devil
01
15.1.2012, 19:26

Ich seh da eher den nächsten Joker.

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