See- und Landgrenze

Mehrere mutmaßliche Waffenlieferungen an Assad gestoppt

11. Jänner 2012, 15:02

Türkische Zöllner stoppten Lastwagen, Zypern Schiff mit Munition

Istanbul - Mehrere Lieferungen von Waffen oder Munition, die vermutlich für Syrien bestimmt waren, sind am Mittwoch abgefangen worden. So stoppten türkische Zöllner vier iranische Lastwagen wegen Verdachts auf eine Lieferung von Militärmaterial nach Syrien. Vor der Küste Zyperns wurde ein Schiff angehalten, das Munition aus Russland nach Syrien bringen sollte.

Türkische Medien berichteten über Hinweise, wonach sich in den am türkisch-syrischen Grenzübergang Öncüpinar beschlagnahmten Lastwagen Sprengstoff und Waffen befänden. Die Ladung wurde zu einer genauen Überprüfung nach Ankara geschickt. Wegen der andauernden Gewalt des Regimes in Damaskus gegen die Opposition duldet die Türkei keine Waffenlieferung nach Syrien mehr.

Der zypriotische Regierungssprecher Stefanos Stefanou erklärte dagegen am Mittwoch im zypriotischen Rundfunk, das gestoppte Schiff habe nach einer gründlichen Prüfung die Erlaubnis zur Weiterfahrt erhalten. "Sein Ziel wird ein anderer Hafen sein - nicht Syrien", sagte Stefanou. Das habe der Kapitän den zypriotischen Behörden zugesagt. Wohin das Schiff fahren soll, sagte Stefanou nicht.

Zuvor hatte der libanesische Radiosender Radio Free Libanon berichtet, das Schiff, das aus St. Petersburg gekommen sei, habe 60 Tonnen Munition an Bord gehabt und sei auf dem Weg zum syrischen Hafen Latakia gewesen.

Auch Zypern ist nach Informationen aus Kreisen des Außenministeriums in Nikosia nicht mehr bereit, legale oder illegale Munitionstransporte aufzunehmen. Dazu habe das Land keine Möglichkeiten. Im Juli vergangenen Jahres war es auf Zypern zu einer schweren Explosion beschlagnahmter Munition gekommen, die ebenfalls für Syrien bestimmt war. Bei dem Unglück kamen 13 Menschen ums Leben.

Russland ist neben dem Iran der wichtigste Verbündete des Regimes von Präsident Bashar al-Assad, der seit März mit Gewalt gegen Demonstranten vorgeht. Die Provinz Latakia gilt als Hochburg der Assad-Anhänger, so dass nicht davon auszugehen ist, dass es sich bei der Munition um eine Lieferung an die Deserteure der "Freien Syrischen Armee" handelte. (APA)

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10 Postings
Ed VTech
11
12.1.2012, 01:04
Hat der Iran schon mal ein anderes Land angegriffen

Dem Aggressor USA gehört mal ordentlich der Hintern versohlt,

mit welchen Waffen hat der Irak im ersten Golfkrieg gegen den Iran gekämpft?

dieser "keine" Überfall hat 900.000 Tote gekostet

http://de.wikipedia.org/wiki/Erst... _Golfkrieg

02515151541
10
12.1.2012, 00:33
Massaker

Das Wort leitet sich vom altfranzösischen maçacre, „Schlachthaus“, her.

passt ja wie die faust aufs auge.

F.O.S.i. ("unnötig"=>Begründung!)
11
11.1.2012, 19:24

schande über zypern!

Meerwelle
64
11.1.2012, 17:50

Das waren selbstredend Waffenlieferungen der CIA an die Rebellen.
Selbstredend...
Leute wie FS3, Nomad13 und NONE werden das durchschauen, aber wie immer viele nicht.
Dabei ist das Prinzip ja wirklich einfach zu durchschauen: An allem Schlechten auf dieser Welt sind CIA, Nato und die USA Schuld.
Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen?

02515151541
11
12.1.2012, 00:35
ja stimmt, weil die regierung

braucht jetzt unbedingt Sprengstoff und Nachschub an Munition, um die "friedlichen Demonstranten" weiter
abschlachten zu können...

Dnadoc1
11
11.1.2012, 16:39
Eigentlich ein Witz.

Wenn man in der Türkei beim Grenzübertritt mit einem Gramm Marihuana erwischt wird kann es sein, dass man für 5 Jahre ins Gefängnis geht. Wenn man aber mit einem Lastwagen voll Sprengstoff über die Grenze will, wird erst mal das Fahrzeug "zur Überprüfung" nach Ankara geschickt - und der Fahrer? Es steht über den nichts im Artikel, aber ich gehe davon aus, dass der jetzt gerade im Kaffeehaus sitzt.

Cet
00
14.1.2012, 08:49
Eigentlich ein Witz.

Wenn man in Südzypern beim Grenzübertritt mit einem Gramm Marihuana erwischt wird kann es sein, dass man für 5 Jahre ins Gefängnis geht. Wenn man aber mit einem Schiff voll Sprengstoff in südzyprischen Gewässern erwischt wird, wird das Schiff mit der blossen Ermahnug "nur nicht nach Syrien" weiter geschickt - und der Kapitän? Es steht über den nichts im Artikel, aber ich gehe davon aus, dass der jetzt gerade im Kaffeehaus in Syrien sitzt.

O5
31
11.1.2012, 16:32

Der Iran, Russland und Syrien - da sind drei der größten Verbrecherstaaten unter sich.

Gut dass der türkische Zoll bei diesem Wahnsinn nicht tatenlos zuschaut.

02515151541
02
11.1.2012, 16:28
Schiff war also OK und hatte keine als Feuerwerkskörper getarnten Raketen an Bord...

die Lastwagen sind wieder in Ankara, wo die Ladung jetzt besser versteckt wird:

http://www.youtube.com/watch?fea... 7FJLcmR_WA

ist doch peinlich, wenn die wieder so leicht entdeckt werden....

übrig bleibt nur die ganz normale Stimmungsmache für einen Angriffskrieg in Syrien.

und natürlich eine hochgerüstete armee, der es an
sprengstoff und munition mangelt?

Bürger Europas
66
11.1.2012, 16:07

Lieber Vladimir,
bist Du Dir sicher, dass Du die Wafen nicht noch selbst brauchen wirst? Als lupenreiner Demokrat wirst Du vielleicht selbst noch ein paar Demonstranten niederschießen müssen.
Moralische Probleme scheinst Du damit ja nicht zu haben, wie die Waffenlieferungen beweisen.

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