Wien - Der Computerhändler DiTech hat 2011 den Umsatz um
neun Prozent auf 105 Mio. Euro gesteigert. Für 2012 ist ein weiteres
Umsatzplus auf 120 Mio. Euro vorgesehen, teilte das Unternehmen am
Mittwoch in einer Aussendung mit. 2011 brachte drei neue Filialen -
auf nunmehr 19 - und einen Zuwachs bei den Mitarbeitern um 20 auf
knapp 300.
DiTech fühle sich grundsätzlich schon flächendeckend in Österreich
vertreten, sagte ein Sprecher, weitere Filialen
seien daher nicht zwingend angestrebt, sollte sich aber eine gute
Gelegenheit ergeben, werde dies geprüft. Grundsätzlich werde über
eine Expansion in die Slowakei nachgedacht, konkrete Pläne gebe es
dafür aber noch nicht.
DiTech ist und bleibt auf Computer spezialisiert, wobei
Smartphones inzwischen auch als Computer gewertet werden - 17.000
Smartphones hat DiTech laut Aussendung verkauft. 2011 wurde auch
Apple ins Sortiment aufgenommen, der Umsatz damit belief sich auf 3,5
Mio. Euro. Ein gutes Drittel des Umsatzes hat DiTech über das
Internet erwirtschaftet.
Knapp die Hälfte des Umsatzes wird mit Geschäftskunden gemacht. In
den letzten Monaten sei daher massiv in den Ausbau der
Business-Abteilung investiert worden. DiTech sieht sich nun "auch als
Hardwarelieferant für Businesskunden optimal aufgestellt" so
Aleksandra und Damian Izdebski, die das Unternehmen gemeinsam vor 13
Jahren gegründet haben, laut Aussendung. (APA)