Großbritannien

Filmförderung soll kommerzieller werden

11. Jänner 2012, 10:51

Premier Cameron sieht "The King's Speech" als Vorbild

London - Großbritanniens Filmindustrie muss nach Ansicht von Premierminister David Cameron mehr auf die Massen ausgerichtete und kommerziell erfolgreiche Mainstream-Filme produzieren. Filmemacher müssten stärker unternehmerisch denken, sagte der britische Premier vor einem Besuch der legendären Pinewood Studios in der Nähe von London am Mittwoch. Damit würden sie den an sie gezahlten staatlichen Fördergeldern gerecht.

Vorbild soll der unter anderem mit Subventionen finanzierte Film "The King's Speech" (Die Rede des Königs) über den stotternden britischen König Georg VI. sein, der mit weltweiten Einnahmen in Millionenhöhe zu einem der erfolgreichsten unabhängigen britischen Filme aller Zeiten wurde. Cameron lobte die Filmindustrie. Sie trage jährlich vier Milliarden Pfund (4,8 Milliarden Euro) zur britischen Wirtschaft bei und liefere einen "nicht bezifferbaren Beitrag zu unserer Kultur". "Aber in diesem Jahr, in dem wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt haben und die Augen der Welt auf uns liegen werden, sollten wir noch mehr erreichen."

Die Pinewood Studios bestehen seit mehr als 70 Jahren und waren Drehort für zahlreiche "James Bond"-Filme sowie für Kassenschlager wie "Mamma Mia!" und "Prince Of Persia - Der Sand der Zeit". (APA)

knick
00
12.1.2012, 10:23
kommerzielle sollten filmförderer werden!

cheesus
00
11.1.2012, 14:53

war auch nicht zu erwarten dass einer wie cameron nicht begreift dass in kultur und kunst nicht immer alles schneller, groesser und effizienter sein muss.

cheesus
00
11.1.2012, 15:19

ein 'nicht' zuviel

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.