Schett nur kurz zu sehen

11. Juni 2003, 18:07
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Die Tirolerin verlor gegen Titelverteidigerin Pistolesi beim Wien Energie-Grand Prix sang- und klanglos in zwei Sätzen

Wien - Die Tirolerin Barbara Schett ist in der ersten Runde des Tennis-Wien-Energie-Grand-Prix sang- und klanglos ausgeschieden. Die 27-Jährige machte am Dienstag gegen Titelverteidigerin Anna Pistolesi nur drei Games und verlor nach nur 55 Minuten 1:6,2:6. Es war die dritte Niederlage Schetts gegen die Israelin im dritten Duell.

"Es hat mir überhaupt nicht getaugt, dass die Bälle hier so hoch abspringen. Dadurch war ich immer eine Spur zu spät. Und Anna hat überhaupt keine Fehler gemacht", lautete die Analyse von Schett nach ihrer neunten Erstrunden-Niederlage in heuer bisher 14 Turnieren. Für Schett bedeutet die Niederlage ob des im Vorjahr erreichten Viertelfinales einen Rückschlag im Ranking, ihr droht der neuerliche Fall aus den Top 50. Ihr nächstes Ziel ist Wimbledon, sie reist nächste Woche zur Vorbereitung vor Ort nach London.

Auch Bammer chancenlos

Zuvor hatte es auch für Sybille Bammer nichts zu holen gegeben. Die 23-jährige Oberösterreichin, Nummer 195 der Welt und nur dank einer Wild Card im Bewerb, schaffte im ersten Satz gegen Schetts Trainingspartnerin Janette Husarova (SVK) zwar ein Rebreak zum 4:4 im ersten Satz, danach ging es aber flott und Husarova feierte den erwarteten Sieg. (APA)

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    Verlegene Schett machte nur drei Games

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