"Dank Linux viel Geld gespart"

8. Juni 2003, 14:43
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Investmentbank Merill Lynch zeigt sich von den Vorteilen des Open Source Betriebssystems überzeugt - auch Administrationskosten gesunken

Zum ewigen Streit um die Kostenvorteile die Einsatz von Linux anstelle von Windows bringen soll, hat sich im Rahmen des Enterprise Linux Forums nun auch die renommierte Investmentbank Merill Lynch eingeschalten. Dessen stellvertretender Chef der Abteilung Global Technology & Services, Mark Snodgrass, zeigt sich von den Vorteilen des Open Source Betriebssystems begeistert, wie c'net berichtet: So habe die Umstellung der Server des Unternehmens nicht nur geholfen Lizenzkosten an den Softwareriesen aus Redmond einzusparen, sondern auch den Administrationsaufwand - und die damit verbundenen Personalkosten - deutlich verringert.

Ausgefeilt

Dabei installieren die AdministratorInnen die Software momentan nicht auf eigenen Servern sondern in einer virtuellen Maschine auf Großrechnern, was den Neuinstallationsaufwand weiter verringere, ein entsprechendes System ist dank vorgefertigter Images in knapp mehr als zwei Minuten aufgesetzt. Als nächstes Projekt sollen bei Merill Lynch auch die Arbeitsplatzrechner auf Linux umgestellt werden, konkret sollen Thin Clients, die per Terminal-Verbindung mit dem Zentralrechner verbunden sind, zum Einsatz kommen.

Ansage

Auch zu verschiedenen Studien, die in letzter Zeit behauptet haben, dass Windows im Unternehmenseinsatz billiger als Linux sei, äußert sich Snodgrass recht eindeutig: "Wir haben unsere eigenen Berechnungen angestellt. Wir sind eine Bank. Wir wissen, wie man mit Zahlen umgeht." (apo)

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