Kampf gegen Ölverschmutzung an schwedischer Küste

8. Juni 2003, 13:47
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Nach Untergang von chinesischem Frachter sammelten 450 Freiwillige Ölklumpen

Ystad - Eine Woche nach dem Untergang eines chinesischen Frachters in der Ostsee hat Schweden seinen Kampf gegen die Ölverschmutzungen an der Südküste verstärkt. Rund 450 Freiwillige sammelten am Samstag an den Stränden Ölklumpen auf.

In den vergangenen Tagen wurden an der Küste demnach rund 1.300 Tonnen ausgelaufenes Schweröl aufgenommen. Das Gefieder von rund tausend Seevögeln wurde laut Experten verschmutzt. Presseberichten zufolge bereitete sich eine dänische Firma darauf vor, den Rest Schweröl aus dem gesunkenen Schiff zu pumpen. Ein großer Ölteppich trieb laut TT unterdessen auf die dänische Insel Christiansö zu.

Der chinesische Frachter "Fu Shan Hai" war am Samstag vor einer Woche nach dem Zusammenstoß mit einem polnischen Containerschiff zwischen der schwedischen Küste und der dänischen Insel Bornholm gesunken. Neben großen Mengen Düngemitteln hatte er 1.700 Tonnen Öl geladen. (APA/AFP)

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