Welt im Bild

Ghosttown Detroit - Niedergang einer Stadt

Ansichtssache | 11. Jänner 2012, 10:21

Detroit steht derzeit wegen seiner Automobilmesse in den Schlagzeilen, die weniger glamourösen Seiten der Stadt, die in den letzten Jahrzehnten einen schweren Niedergang erlebte, bleiben dennoch nicht verborgen.

Fast die Hälfte der Bevölkerung - immerhin 900.000 Menschen - hat Detroit in den letzten Jahren verlassen. Zurück blieben jede Menge leerstehende Häuser, die langsam verfallen.

Um die Stadt wieder neu zu beleben, greifen die Detroiter zu ungewöhnlichen Mitteln wie dem "Urban Gardening". Verlassene Grünflächen wurden zu Anbaugebieten für Obst und Gemüse umfunktioniert, Gemeinschaftsgärten eingerichtet. (red/derStandard.at, 11.1.2012)

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reuters/rebecca cook
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Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 86
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Laiseka
00
11.1.2012, 20:15
Das kommt von zuviel Auto...

Rudolfo Karellowitsch
00
12.1.2012, 09:48

Das kommt von zu viel Menschen und zu wenig Arbeit.

another_stranger_me
01
11.1.2012, 18:49

ein bild sagt zwar mehr als 1000 worte, aber bildunterschriften wären trotzdem fein - für ein bisschen mehr kontext...

Nippelzwicker
11
11.1.2012, 18:44

Detroit ... Detroit ... den Namen kenn ich doch irgendwoher .... hmm .... Detroit ... Aber ja!! ... DETROIT ROCK CITY!! ... Wer den Film nicht kennt - Unbedingt kooken!!

sanginius
00
11.1.2012, 18:19

900.000 Einwohner innerhalb von einem Jahr sind weggezogen aus der Stadt?!?!?! wahnsinn

Renegade Hardware Ltd.
01
11.1.2012, 18:38

Jahren! Mehrzahl!

Intelligenzplebejer
56
11.1.2012, 18:03
Die bleibende Supermacht

Es ist völlig unerheblich, ob eine einzelne Industriestadt wie Detroit den Strukturwandel nicht hinkriegt und den Bach runtergeht. Die USA werden allen Unkenrufen zum Trotz der mächtigste Staat und die einzige Macht mit wirklich globalen Ambitionen bleiben - auch wenn China bald die größte Volkswirtschaft sein wird. Als überzeugter Antiamerikaner bedaure ich dies zwar, eine realistische Analyse lässt jedoch keine anderen Schlüsse zu.

Riesige Rohstoffvorkommen, eine kontinent. Ausdehnung, die dem Land die weitgehende Unangreifbarkeit und die Herrschaft über zwei Ozeane in den Schoß legt, eine wachsende Bevölkerung (allein seit 1990 + 65 Mio., bis 2050 vermutlich nochmal + >100 Mio.) u. d. nötige Assimilationskraft - unschlagbares System.

Harl-Geinz Krassers Friseur
40
11.1.2012, 17:41

Wien im Jahre 2020

Ne Mo
03
11.1.2012, 17:16
Mit Verlaub ...

... aber diese Bildershow sagt genau nichts aus. Vor allem nicht, wenn unter den Fotos nix steht.

Bitte um mehr Inhalte!

§126c Verfechter K.ing Leissner
00
11.1.2012, 17:13
Eminem wohnt immer noch dort, period.

Magic Mike
00
11.1.2012, 16:21

vielleicht sind nur gerade winterferien und niemand ist in der stadt ;-)

Cooper the Bloom1
 
32
11.1.2012, 16:12
Nach Detroit kamen in den letzten Jahren auch sehr viele Zuwanderer

aus noch ärmeren Gebieten, wie z.B. New Orleans nach dem Hurrikan, die in die leeren Wohnungen gezogen sind. Es ist aber für mich die spannendste Stadt der USA, eben wegen dieser permanenten Umschichtung. Die Kriminalität ist natürlich ein großes Problem dort, aber die Kunstszene ist nirgends in den USA so authentisch und so spannend. In den USA ist man grundsätzlich viel toleranten und auch viel beweglicher, als in Europa.

mikromalist
 
13
11.1.2012, 17:14
Ich bestätige das.

Ich war in den 1980ern mehrmals, aber auch das letzte mal - bedauerlich.

Es war schon damals, in der ersten Autokrisezeit, so, dass im Taxi nur durch einen schmalen Schlitz gezahlt werden konnte ....

Aber, ich habe eine fantastische Musikszene kennen gelernt, Punk und Alternative Rock ...

Es gibt einige Stätte, die Spannung und Downturn in Kreativität wandeln. Trotzdem traurig?

DuesselDoofer
30
19.1.2012, 08:16
Punk soll Musik sein..

ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder??!

am besten mal mit Mozart und/oder den Flippers versuchen.

Danke.

Lg

mikromalist
 
21
11.1.2012, 17:17
Städte - Sorry

dasandere
30
11.1.2012, 16:18
Selten so eine hässliche Stadt gesehen,

leider.

ad vocem
05
11.1.2012, 16:33

Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

Ich persönlich finde, dass leerstehende Fabrikshallen, Abbruchhäuser und G'stetten was unheimlich Ästhetisches haben.

Cooper the Bloom1
 
04
11.1.2012, 16:31
Oh, nein, it's beauty is hidden...

es gibt wunderbare Gebäude dort, irre Räume mit einer tollen Ausstrahlung! Es gibt immer wieder Kunstausstellungen in ehemaligen Autosalons und Werkstätten, die haben so eine Kraft und ein Charisma, wie es das Museumsquartier erst in 200 Jahren zusammenbringt. Man spürt, daß diese Räume gelebt haben und aus einer Notwendigkeit gebaut wurden. So wie auch in New York, Soho, Dumbo, etc... keine schicken Stahlbetonbauten...

DuesselDoofer
01
19.1.2012, 08:20
naja, schon ok,...

nur wäre es den Einwohnern Detroits wohl lieber, wenn in den Fabriken und Union Stations wieder der Schornstein rauchen würde, statt dass irgendwelche Schmierfinken da ihre "Kunst" feilbieten, oder?!

Lg

ad vocem
04
11.1.2012, 16:51

Berlin hatte dieses Flair auch mal - jetzt ist es leider weitgehend zu Tode saniert und man muss die besonderen Ort schon recht suchen.

Aber immer noch sehr super:

C/O Berlin im alten Postfuhramt ...

Die Wiedergeburt des Melchior Dronte
143
11.1.2012, 16:08

wo die unions und die linken unter den demokraten regieren, schaust so aus - und noch viel viel schlimmer. die bildauswahl ist sehr sehr schmeichelhaft!

Stabilo13
04
11.1.2012, 17:36

man(n) kann offensichtlich zu jedem thema rechtes geplapper absondern

SmithWinston
01
11.1.2012, 17:01

Genau, und wo die Reps am Werke sind oder waren, da blüht die Industrie und das Leben geradezu...geh ins Winkerl, du Linkenfresser.

Knis
04
11.1.2012, 15:52

johnny knoxville war 2010 auf entdeckungsreise in detroit:
http://www.palladiumboots.com/video/detroit-lives

I Am WEASEL
00
11.1.2012, 15:39

Und was macht jetzt Tim Tailor der Heimwerkerking?

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