Studiengebühren

Kuntzl erwartet Klagsflut ab dem Wintersemester

Interview | Lisa Aigner, 11. Jänner 2012, 13:21
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    foto: apa/fohringer

    Andrea Kuntzl über Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle: "Er ist im persönlichen Umgang ein sympathischer Mensch. Was mich enttäuscht, ist, dass er so sehr ÖVP-Parteisoldat ist, dass er sehenden Auges die Universitäten in sehr schwierige Situationen manövriert. Wie zum Beispiel jetzt durch diese eigentlich politische Trotzhaltung, was die Reparatur des Studiengebührengesetzes betrifft."

SPÖ-Wissenschaftssprecherin befürchtet Prozesse bei Einhebung der Studiengebühren durch Unis - Töchterle "politisch verantwortungslos"

Eines ist fix: Andrea Kuntzl zählt nicht zu der "schweigenden Mehrheit" in der SPÖ, die sich laut Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller für Studiengebühren ausspricht. Die SPÖ-Wissenschaftssprecherin übt im Interview mit derStandard.at scharfe Kritik an der ÖVP und Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, die verhindert hätten, dass das Studiengebühren-Gesetz repariert wurde, obwohl der Verfassungsgerichtshof das verlangt hatte. Kuntzl spricht sich für das Wintersemester für die Beibehaltung der jetzigen Regelung aus, wonach nur Drittstaatenangehörige und Studenten, die länger als die Mindeststudienzeit studieren, Gebühren zahlen. Sie erwartet jedoch mangels Rechtssicherheit eine Klagsflut und Rückforderungen von Gebühren.

***

derStandard.at: Die Universitäten werden im Sommersemester keine Studiengebühren einheben, weil das Gesetz dazu ausläuft. Sind Sie zufrieden?

Kuntzl: Wir haben dem Wissenschaftsministerium, also der ÖVP, sofort nach der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes angeboten, das bestehende Gesetz zu reparieren. Wir haben aber zur Antwort bekommen, dass ein Gesetz, das gegen die Stimmen der ÖVP beschlossen wurde, nicht repariert wird. Wir sind noch immer bereit, hier Rechtssicherheit zu schaffen, leider ist Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle entschlossen, mit der Brechstange die Universitäten zu zwingen, Studiengebühren einzuheben.

derStandard.at: Warum schaffen Sie nicht Rechtssicherheit, indem Sie mit dem Wissenschaftsminister über sein Studiengebührenmodell verhandeln?

Kuntzl: Wir haben mit der ÖVP sehr lange in den Koalitionsverhandlungen über Studiengebühren geredet, und es muss der ÖVP klar sein, dass die SPÖ Studiengebühren nicht zustimmen wird. Das ist nicht Teil des Koalitionsabkommens. Wir sehen keine Notwendigkeit, das zu ändern. 

Es geht jetzt um 35 Millionen Euro, die entfallen. Ich unterstütze die Forderung der Universitäten sehr, dass das Wissenschaftsministerium diesen entfallenen Betrag den Universitäten zur Verfügung stellen soll. Das Wissenschaftsministerium verfügt ganz offensichtlich über beträchtliche Rücklagen. Die Mittel wären da. Die sollen den Universitäten zur Verfügung gestellt werden.

derStandard.at: Falls sich die Koalition nicht auf eine neue Studiengebühren-Regelung einigt, wollen die Universitäten ab dem Wintersemester 2012 selbst Gebühren in der jetzigen Form - also nur von Drittstaatenangehörigen und Studenten, die länger als die Mindeststudienzeit studieren - einheben. Was halten Sie davon?

Kuntzl: Nachdem die Universitäten das in der Form einheben wollen, wie das das jetzige Gesetz vorgeschrieben hat, haben wir noch einmal den Versuch unternommen, in diesem Sinne Rechtssicherheit zu schaffen. Ich bedaure, dass es nicht dazu gekommen ist, weil das zu einer Klagsflut führen wird. Die ÖH hat das bereits angekündigt. Das bedeutet, dass eventuell Studiengebühren rückerstattet werden müssen, und zusätzlichen administrativen Aufwand, Prozesskosten. Das hätten wir den Unis gerne erspart.

derStandard.at: Die SPÖ ist nicht so eindeutig gegen Studiengebühren, wie Sie das dargestellt haben. Die Studiengebühren für Drittstaatenangehörige und Studierende, die für ihr Studium länger brauchen, als das die Mindeststudienzeit vorsieht, würden weiter bestehen, wenn das Gesetz repariert wird.

Kuntzl: Die Position ist schon eindeutig. Wir stehen zu der jetzigen gesetzlichen Regelung, die einen Kompromiss darstellt, der damals mit den Grünen und den Freiheitlichen gefunden wurde. Zu dieser Lösung stehen wir. In diesem Sinne hätten wir das Gesetz repariert, da geht es nur um technische Details und um keine grundsätzlichen Änderungen.

derStandard.at: Was sagen Sie dazu, dass Kanzler Werner Faymann gesagt hat, man könne Modelle prüfen, solange nur keine Hürden für Studierende aus wirtschaftlich schwachen Familien eingeführt werden?

Kuntzl: Es gibt bei uns die Meinung, dass man sich anschauen sollte, ob man über Studiengebühren quasi eine Umverteilung herstellen kann: einerseits Studiengebühren einnehmen und andererseits die Unterstützung für Studierende so verbessern, dass mehr Studierende eine höhere Unterstützung bekämen als jetzt. Wir haben das analysiert. Das ist letztlich nicht machbar.

derStandard.at: Das heißt, diese Überlegungen von Kanzler Faymann dazu wurden überprüft und abgelehnt?

Kuntzl: Es gibt unterschiedlichste Vorschläge, es gibt auch den Vorschlag einer Solidarabgabe von Akademikern von Peter Kaiser (SPÖ Kärnten, Anm.). Der deshalb entstanden ist, weil man nach Möglichkeiten sucht, wie man in budgetär schwierigen Zeiten zusätzliche Mittel für die Universitäten aufstellen kann, ohne beim Eingang zum Studium Hürden zu schaffen. Es werden verschiedenste Vorschläge gemacht und durchgedacht.

derStandard.at: Neben dem Vorschlag von Peter Kaiser gibt es auch die Meinung der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, die sich immer wieder für Studiengebühren ausspricht. Es gibt auch von anderen Personen innerhalb der SPÖ immer wieder Zurufe zu diesem Thema. Warum hören diese Personen nicht auf Sie und Ihre Meinung zu Studiengebühren?

Kuntzl: Ich vertrete den gültigen Parteitagsbeschluss. Die Stellungnahmen von Bundeskanzler Faymann, Bundesgeschäftsführerin Rudas, Klubobmann Cap und Unterrichtsministerin Schmied gehen auch alle in diese Richtung. Wir vertreten die Position, dass wir das, was wir vor der Wahl versprochen haben, auch nach der Wahl halten. Das entspricht der gültigen Parteibeschlusslage.

derStandard.at: Können Sie sich vorstellen, dass dieser Beschluss auf einem Parteitag geändert wird und es dann eine Mehrheit in der SPÖ für Studiengebühren gibt?

Kuntzl: Aus heutiger Sicht kann ich mir das nicht vorstellen.

derStandard.at: Die aktuelle Situation ist die, dass die SPÖ gegen Studiengebühren ist und die ÖVP für Studiengebühren. Die Unis wissen nicht, was tun. Die finanzielle Lage ist angespannt und einige Studiengänge sind weiterhin überlaufen. Die Situation an den Unis ist schlecht und es geht nichts weiter. Was soll jetzt passieren?

Kuntzl: Ich halte für ganz wichtig, dass den Universitäten in den kommenden Jahren eine Milliarde mehr zur Verfügung gestellt wird. Die Universitäten leiden immer noch darunter, dass damals unter der schwarz-blauen Regierung die Budgets abgesenkt worden sind und dann erst langsam, stufenweise wieder die alte Höhe erreicht haben. Damals hat man vom "Aushungern" der Universitäten gesprochen. Die Auswirkung dieser Politik spürt man jetzt. Deswegen war es dringend notwendig, den Universitäten hier mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

derStandard.at: Die Universitäten sagen, das Geld reicht nicht, und wollen selbst Studiengebühren einheben. Warum sprechen Sie Ihnen diesen Wunsch ab?

Kuntzl: Wenn ich mit den Rektoren rede, ist ihnen wichtig, dass sie die finanziellen Mittel bekommen. Ob die über Studiengebühren kommen oder anders, ist für die Rektoren nicht zentral. Sie sagen, dass es die Entscheidung der Politik ist, wie diese Mittel aufgestellt werden. Ich verstehe hier nicht ganz, dass die ÖVP es zu einem zentralen Thema macht, eine Bildungssteuer einzuheben, die vor allem Mittelstandsfamilien betreffen würde. Ich bekenne mich dazu, dass die Universitäten mehr Geld brauchen. Dieses Geld sollte aber aus einem fairen Steuersystem kommen, wo eben die, die mehr haben, mehr einzahlen. Hochschulen sind wie andere Bildungseinrichtungen eine wichtige Infrastruktur, die der Staat zur Verfügung zu stellen hat, und aus staatlichen Mitteln zu finanzieren.

derStandard.at: Haben Sie eine Idee, wie die Koalition den Konflikt bei den Studiengebühren lösen könnte?

Kuntzl: Mein Angebot an die ÖVP wäre gewesen, das derzeitige Gesetz zu reparieren.

derStandard.at: Aber das wird ja nicht passieren.

Kuntzl: Ja, aber dann müssen Sie Minister Töchterle fragen, wie er die fehlenden 35 Millionen Euro für die Universitäten aufstellen will. Es geht offensichtlich darum, aus rein parteitaktischen Gründen die Universitäten in Rechtsunsicherheit zu manövrieren. Das halte ich politisch für ziemlich verantwortungslos.

derStandard.at: Wissenschaftsminister Töchterle ist derzeit dabei, einen Hochschulplan auszuarbeiten. Was halten Sie von den bisherigen Vorschlägen?

Kuntzl: Die Entwürfe, die ich kenne, die in den Medien durchgesickert sind, sind für uns sehr enttäuschend. Der Hochschulplan steht seit fünf Jahren im Koalitionsabkommen, weil es uns sehr wichtig war, dass man eine fundierte Analyse über den österreichischen Hochschulraum macht und auf deren Basis die entsprechenden strategischen Entscheidungen trifft. Was derzeit vorliegt, ist eine ziemlich oberflächliche Zusammenstellung von Puzzleteilen aus schon vorhandenen Dokumenten.

derStandard.at: Töchterle ist im April ein Jahr Wissenschaftsminister. Was ziehen Sie bisher für eine Bilanz aus seiner Tätigkeit?

Kuntzl: Er ist im persönlichen Umgang ein sympathischer Mensch. Was mich enttäuscht, ist, dass er so sehr ÖVP-Parteisoldat ist, dass er sehenden Auges die Universitäten in sehr schwierige Situationen manövriert. Wie zum Beispiel jetzt durch diese eigentlich politische Trotzhaltung, was die Reparatur des Studiengebührengesetzes betrifft. (Lisa Aigner, derStandard.at, 11.1.2012)

ANDREA KUNTZL (53) ist Wissenschaftssprecherin der SPÖ. Von 2000 bis 2003 war sie Bundgesgeschäftsführerin der SPÖ. Sie ist Soziologin.

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Veritas77
00
15.1.2012, 19:58
wie gesagt es geht auch ohne studiengebühren

kurse umschreiben lassen was man schon hat, überall gängige unipraxis bei der umstellung auf bologna Mag. auf MBA umschreiben www.mba-studium.at

Marth
10
12.1.2012, 14:28
Und das Bildungsmasaker geht in die nächste Runde ...

Eines muss man der ÖVP lassen, wenn sie so weitermachen, schaffen sie es noch unsere System komplett zu degenerieren bis wirklich ein ganz neues her muss. Das beste Bsp. ist die Unimilliarde. 1) geht nicht die ganze Mia. in die Unis. 2) Wird diese auf 3 Jahre aufgeteilt. Sprich pro Jahr vielleicht 300 Mio. (wenn es gut hergeht) Jetzt dann noch - 36 Mio. Wenn sich wer erinnter. die Unis verlangten eine Aufstockung von mind. 300 Mio um den Status Quo zu erhalten ab 2013.
Naja, da liegen wir aber schon darunter und es wird wirklich eng. Naja da können wir dann froh sein, wenn die Unis mehr schlecht als recht, so wie jetzt noch weiterlaufen. Klopapier ist aber dann schon selbst mitzubringen.

kurtmurrt
12
12.1.2012, 10:23
neue steuern

die övp spricht immer, dass es keine neuen steuern geben soll. was sind studiengebühren sonst? die övp ist einfach eine verlogene bande die nur die interessen der g`stopften im schädel hat.

vertex
00
13.1.2012, 18:33
Politik sux

Wirtschaftlich gesehen ist ein Unterschied zw. Steuern und Gebuehren gross. Waehrend die Steuren durch die Politik eingehoben und verteilt werden, bleiben die Gebuehren dort wo sie eingezahlt sind. Ausserdem beinhalten die Gebuehren keine Verwaltungskosten /die Steuern schon/. Wenn sie ein hohes Vertrauen in Politik haben, und denken, dass sie die Sachen besser und effizienter erledigen kann als Sie, dann verstehe ich Ihre Meinung.

meines erachtens
00
12.1.2012, 09:55
danke frau mag.a!

Wir sind die Guten!!
00
12.1.2012, 09:27
ich denke, hier besteht das neue zusatzproblem, dass töchterle seine ideologische position wirklich für "sachlich" hält ...

... da war hahn schon ehrlicher, der wusste, dass die ganze geschichte mit der teilautonomie der unis nix als ein schmäh war um geld aus dem bildungsbudget an die BIG und deren profiteure zu leiten!

Chemist88
01
12.1.2012, 09:12
"Das bedeutet, dass eventuell Studiengebühren rückerstattet werden müssen, und zusätzlichen administrativen Aufwand, Prozesskosten. Das hätten wir den Unis gerne erspart."

Naja dann soll sie den Unis Geld geben. irgendwoher muss es ja kommen. Es ist ja traurig, wenn man im halben Jahres Takt vom Rektor Mails bekommt, dass seine Uni sparen muss:-(

smea_gol
00
12.1.2012, 12:58

tja.
sie wissen welcher drachen im finazministerium sitzt

Fritz Meyer
12
12.1.2012, 07:07
Töchterle - Mission accomplished!

Stramm auf Kurs geblieben.

Und (wieder einmal) konsequent den Beweis geliefert, dass man zuerst Konservativer (Glauben) und dann Wissenschaftler (Wissen) sein kann.

Wir sind die Guten!!
01
12.1.2012, 06:40
die haltung der vp ist in der tat völlig ideologisch und absurd!

zu verhindern, dass dort, wo früher studiengebühren eingehoben wurden, solche wieder eingehoben werden können, nur weil man will, dass ALLE studierenden studiengebühren zahlen?
wie soll das im interesse der studierenden sein?

smea_gol
01
12.1.2012, 09:10

nun denn, vor allem: ide SPÖ lässt ja studiengebühren für nicht-arbeitende trödler (und etwas unfair für drittstaatsangehörige, die meistens eher des geldes bedürfen, als Eu Gäste, aber das ist halt "gemeinschaftsrecht") zu. die övp sagt immer, die spö blockt studiengebühren - also was sagt uns das über die glaubwürdigkeit der övp?

trampelpfad
10
12.1.2012, 03:11
wartet Klagsflut ab?

Wer bitte ist "Kunzl"?

Leukozyt
 
00
12.1.2012, 02:08
Meine Güte, diese Diskussion ist so furchtbar langweilig mittlerweile...

SPÖ: Studiengebühren nein.
ÖVP: Studiengebühren ja.

Und solange kein Konsens geschaffen wird, machen wir nichts. Hmmmm. Wollen wir da einen Konsens schaffen? Das könnte schließlich gar in Arbeit oder gar Reformen ausarten?... Besser machen wir so weiter und nix is passiert.

lausi
21
12.1.2012, 00:43

Kann mir jemand verraten, was im Werdegang von Frau Kuntzl (http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Kuntzl) sie als Wissenschaftssprecherin qualifiziert? (Und nein, dass sie eine Universität besucht hat, reicht noch nicht aus...)

smea_gol
00
12.1.2012, 09:12

Fr. Brinek ist pragmatisierte Assistentin an der Bildungsiwssenschaft geworden - eine der letzten.
Publikationen relevant in den letzten 20 Jahren tendieren stark gegen Null,

Jetzt ist die Frau Volksanwältin,
davor war sie Jahrelang Wissenschaftssprecherin der VP.

Nun - Fr. Kuntzl ist im Vergleich zu dieser Unperson qualifiziert.

quisquis
00
12.1.2012, 09:35
Haust Du meine Niete, hau ich Deine Niete

Milchleber
02
12.1.2012, 06:44

nennen Sie mir EINE/N PolitikerIn unserer derzeitigen Regierung, die/der aufgrund ihres/seines Lebenslaufs für ihren/seinen derzeitigen Posten qualifiziert ist.

vertex
31
12.1.2012, 03:45
Ganz einfach:Frau Kuntzl hat ihr Diplom im Fach Soziologie in "nur" 20 Jahren erworben /1974-1994/, daher fuehlt sie sich furr ihr Job sicher ueberqualifiziert.

Fritz Meyer
10
12.1.2012, 06:58
Na, "vertex"...

auch nur wegen "fundiertem Halbwissen bei strammer Gesinnung" genommen worden?

Fisch Suppe
01
12.1.2012, 02:09

Bitte die Kirche im Dorf lassen! Auf die Frage, was z.B. Frau Cortolezis-Schlager - eine Politikerin, die aus der Wirtschaft kommt - als Wissenschaftssprecherin der Volkspartei qualifiziert, fällt den meisten wohl noch viel weniger ein.

Andrea Kuntzl gehört immerhin zu jenen Roten (wie etwa auch Andreas Mailath-Pokorny, Josef Ackerl oder Werner Muhm), denen ein offener und freier Hochschulzugang immer noch irgendwie ein Anliegen zu sein scheint. Aber deser Eindruck kann natürlich auch täuschen.

Leukozyt
 
02
12.1.2012, 02:01
Was qualifiziert den Martin Graf als Wissenschaftssprecher?

Über die Qualifikation all dieser Politheroen könnte man wunderbar streiten, wenn man Mal darüber streiten wollte.

trampelpfad
20
12.1.2012, 03:13
Qualifikation?

>Ist er u. U. "Doktor" und ist damit sogar "lehrbefugt"?

Chemist88
00
12.1.2012, 09:14
nur weil man Doktor ist muss man nicht lehrbefugt sein

und um z.B. Prof zu werden muss man wiederum nicht mal Doktor sein.

Fisch Suppe
10
12.1.2012, 02:21
Egal ob Freund oder Feind der Freiheitlichen...

...man wird schwer abstreiten können, dass es gerade Martin Graf gewesen ist, der unter Schwarz-Blau die ersten Versuche der Volkspartei, den offenen Hochschulzugang abzuwürgen, erfolgreich abwehren konnte (der Kompromiss sind dann damals die Studiengebühren gewesen, ohne aber den offenen Hochschulzugang an sich anzurühren).

Insofern genießt Martin Graf auch bei den Linken - auch wenn's niemand zugeben will - ein gewisses Ansehen, zumal er in dieser Frage bis heute eine auffallende Standfestigkeit bewiesen hat.

N8igall
00
12.1.2012, 07:59

Also kann mich noch nie erinnern was gutes gehört zu haben...

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