Großbritannien

Literaturkritik: Preis würdigt Verriss des Jahres

10. Jänner 2012, 16:00

Ein neuer Preis verleiht für die böseste Literaturkritik eine Jahresration eingelegter Garnelen

London - Besonders böse Literaturkritiken werden in Großbritannien mit einem neuen Preis gewürdigt. Der "Hatchet Job of the Year Award" (Verriss des Jahres) wird an die "zornigste, lustigste und schärfste" Rezension verliehen, die 2011 in einer britischen Tageszeitung erschien.

Die acht FinalistInnen wurden am Dienstag bekanntgegeben. Das Kulturkritikportal The Omnivore hatte die Auszeichnung ins Leben gerufen. Sie wird am 7. Februar verliehen. Der/die GewinnerInnen erhält eine Jahresration eingelegter Garnelen vom Stifter der Preises, einem Fischhändler. (APA)

FabrechaParteigibtsKane, gründen wir eine
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15.1.2012, 16:34
könnten wir im deutsch-sprachigen Raum

auch gut gebrauchen. Die Zahl der "Lobhudelandienerkritiken" würde vermutlich etwas zurückgehen, die Zahl derjenigen, die sich *außer-redaktionell trauen* etwas steigen, die Zahl der gekauften "vor dem Verhungern bewahrt Bücher" geringer, jene, die nie beachtet wurden größer, uns so weiter und so weiter. Am besten wäre aber ein "Metakritiker-Preis" wie ihn Franz Innerhofer in "Um die Wette leben" beschrieb:
Zitatbeginn (für die Zensur), S 8:
"Scheiß deutsches Kritikertum!
Scheiß deutsches Verlagsgesindel!
Scheiß Aktionäre!
Scheiß feige anonyme Machtbagage!"
Zitatende.

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