Verbund attackiert

NGOs wollen Atomstrom in Österreich verbieten

Hermann Sussitz, 10. Jänner 2012, 14:10

Greenpeace und Global 2000 wollen ganz weg von Atomstrom, nur noch Verbund und Kelag würden blockieren. Daher fordert man ein gesetzliches Verbot

Der Anteil von Atomstrom am österreichischen Strommix ist im letzten Jahr zurückgegangen. Da aber die Energieversorger Verbund, Energie Klagenfurt und Kelag noch immer auf Atomstrom setzen, sprechen sich die NGOs Greenpeace und Global 2000 für ein Atomstrom-Importverbot aus. Die kritisierten Versorger hingegen sprechen von einer gezielten Kampagne vor dem "Anti-Atomstrom-Gipfel", der nächste Woche stattfinden soll. Am kommenden Montag debattieren Wirtschaftsministerium, E-Wirtschaft und NGOs über die Zukunft der Stromimporte nach Österreich.

Doch wie kommt der Atomstrom eigentlich nach Österreich? Rund 15 Prozent des nach Österreich gelangenden Stroms sind unbekannter Herkunft. Dieser "Graustrom" wird von den Unternehmen auf eigenen Handelsplätzen in Paris und Leipzig, sogenannten Strombörsen, zugekauft. Aktuell ist rund ein Drittel davon aus Atomkraftwerken gewonnene Elektrizität.

"Österreich will laut Verfassung atomstromfrei sein. Daher muss man auch den Import stoppen, alles andere wäre zynisch", sagte Klaus Kastenhofer, Geschäftsführer von Global 2000, auf einer Pressekonferenz. Dass Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) dem skeptisch gegenübersteht und nun auch noch Stellungnahmen der EU-Kommission und des Bundesverfassungsdienstes zu einem Importverbot einholen hat lassen, stößt bei ihm auf großes Unverständnis: "Das hat einen politischen Hintergrund, er (Mitterlehner, Anm.) scheint über die Achse Oettinger auf eine negative Stellungnahme zu hoffen." Günther Oettinger ist EU-Energiekommissar und laut Kastenhofer "kein Feind der Atomkonzerne".

Global 2000 und Greenpeace wünschen sich von Österreich mehr Engagement, schließlich habe die Republik mit ihren Gesetzesvorstößen zur Gentechnik und den Zulassungsbeschränkungen für ausländische Studierende Mut bewiesen und trotz Klagen oft einen Kompromiss erreicht. Eine ähnliche Vorreiterrolle sei auch hier möglich.

Verbund wehrt sich

Laut den NGOs hat der Verbund 16 Prozent Atomstrom im Portfolio, die Kärntner Kelag sogar 23 Prozent. Der Verbund widerspricht den Zahlen. Man selbst importiere nur einige Prozent des in Österreich verwendeten Graustroms, genaue Angaben macht der Verbund für 2011 nicht. Wer den verbleibenden Strom unbekannter Herkunft nach Österreich bringt, sei derzeit "öffentlich nicht nachvollziehbar". Das Unternehmen spricht sich daher für eine vollständige Offenlegung aus und keine "konstruierten Hochrechnungen".

Fakt ist aber, dass 2011 die Stromimporte wegen der schwachen Auslastung der Wasserkraftwerke stark zulegten. Laut dem Energieregulator E-Control haben die Einfuhren bis November um 22,3 Prozent auf 21.900 Gigawattstunden (GWh) zugelegt. Zugleich gingen die Exporte um 3,9 Prozent auf 15.297 GWh zurück. Der Inlandsstromverbrauch (ohne Verbrauch für Pumpspeicherung) erhöhte sich um 0,7 Prozent auf 62.436 GWh.

Trotzdem könne der Verbund garantieren, dass der "ausgewiesene Graustrom" bei Industriekunden des Unternehmens ausschließlich aus österreichischer Stromerzeugung stamme. Die Behauptung, dass man Atomstrom liefere, sei somit unwahr.

Atomstrom in Pumspeicherkraftwerken?

Bleibt die Energie, die gebraucht wird, um Pumpspeicherkraftwerke zu betreiben. Sie könnte jener Bereich sein, in dem beim Verbund der größte Anteil an Grau- und somit Atomstrom verwendet wird. Das Hochpumpen von Wasser in künstliche Gebirgsseen braucht nämlich sehr viel Strom. Das Wasser selbst lässt man später wieder bergab fließen und erzeugt dabei mittels Turbinen und Generatoren Elektrizität. Diese Kraftwerke wirken wie Batterien und sind im europäischen Stromnetz sehr wichtig, um Überschüsse aufzunehmen und einer möglichen Unterversorgung entgegenzuwirken.

Kosten überschaubar   

Die Kosten, um frei von Atomstrom zu werden, sind für die NGOs überschaubar. 1,9 bis 27,9 Millionen Euro würde es kosten, Strom unbekannter Herkunft klar zu etikettieren, meint Reinhard Uhrig von Global 2000. Das gelinge, indem man Stromzertifikate zukauft und den Graustrom damit versieht. Lässt man die Industrie beiseite, wären das für den durchschnittlichen Haushalt 13 Cent bis 1,95 Euro pro Jahr. Für den österreichischen Stromverbraucher wären die Mehrkosten also sehr klein, zudem stünden auch Teile der Großverbraucher dem grundsätzlich positiv gegenüber.   

Diese Zertifikate sind nichts anderes als die Bestätigung, dass irgendwo in Europa Strom aus erneuerbaren oder fossilen Energiequellen hergestellt wurde. Das Preisband von zwei bis 28 Millionen Euro erklärt sich daraus, dass die Zertifikate von aus thermischen Kraftwerken gewonnenem Strom viel günstiger sind als jene, bei denen der Strom aus Wasserkraft stammt.

Ein gewisser Teil der von Österreich zugekauften Elektrizität wird noch lange aus Atomkraftwerken stammen. So besteht aber zumindest die Möglichkeit, für die Produktion atomfreier Elektrizität irgendwo in Europa geradezustehen. Der Druck auf die Energiekonzerne, aus der Kernkraft auszusteigen, steigt dadurch an.

Energieversorger orten Mogelpackung

Auch wenn der Verbund grundsätzlich für atomkraftfreie Stromerzeugung ist, spricht er sich gegen diese gekauften Herkunftsnachweise aus. "Die Mogelpackungen durch Um-Etikettieren von Graustrom mit nicht aus eigener Erzeugung stammenden Zertifikaten täuschen die Kunden und machen den Strom nur teurer", wird Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender des Verbund, in einer Aussendung zitiert. Auch ärgern dürfte sich der Manager über seine Konkurrenten Energie AG, VKW und Tiwag, die in letzter Zeit ihren Graustrom in großem Stil mit Herkunftsnachweisen versehen haben und von den NGOs dafür gelobt wurden.

Greenpeace zeigt sich darüber in einer Reaktion verwundert. Da der Verbund selbst Zertifikate anbiete, könne "man nicht gleichzeitig Stromzertifikate verteufeln und Geschäfte damit machen", so Greenpeace-Experte Jurrien Westerhof in einer Aussendung.

Aber auch die Kelag schlägt in die Verbund-Kerbe. "Der Kauf von norwegischen Wasserkraftzertifikaten verbessert zwar die Energieaufbringungsbilanz der Käufer, allerdings nur auf dem Papier. Gleichzeitig verschlechtert er die Energieaufbringungsbilanz der Verkäufer", so Vorstandssprecher Hermann Egger in einer Aussendung. So weise Norwegen durch den Verkauf von Zertifikaten nur noch 25 Prozent Wasserkraft aus, obwohl es rund 95 Prozent Strom aus Wasserkraft erzeugt. An der Struktur der Stromerzeugung in Europa ändere sich aber dadurch substanziell nichts.

Selbst bemüht man sich darum, "in Zukunft den gesamten Strombedarf aller unserer Kunden aus erneuerbarer Energie zu decken". (sos, derStandard.at, 10.1.2012)

Wissen In Österreich ist die Erzeugung von Atomstrom verboten, aber nicht dessen Import (Link).

Kommentar posten
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F G
21
13.1.2012, 11:00
Vielleicht könnte mir jemand erklären,

wodurch es der Umwelt nützt wenn wir Atomstrom verbieten.

Michael Haberler
11
14.1.2012, 21:38
na das ist doch klar

die zum Grundlastersatz nötigen Kohlekraftwerke bereichern die Umwelt mit ordentlich CO2, was ja die Photosynthese fördert

und jede Menge radioaktiver Asche, aber das ist eine gute radioaktive Asche, denn die kommt nicht aus einem AKW

Brigitte Rhomberg
30
12.1.2012, 10:44
KELAG

Ich bin gerade zur KELAG als Gas- und Stromanbieter gewechselt. Preislich wesentlich günstiger als die Wien-Energie, sehr freundlich und das bißchen Atomstrom stört mich auch nicht.

Erdkabel-Salzburg
00
11.1.2012, 19:11
Atomstrom vom Verbund?

Also doch:
Mit dem Atomstrom wird das Wasser in die Pumpkraftwerke in Kaprun gepumpt.
Deshalb braucht man also die 380KV Leitung durch das Salzburger Land.
Anstelle den Milionenprofit in ein Erdkabel zu investieren will man der Bevölkerung eine gesundheitsschädliche Freileitung zumuten.
Staatliche-Heuschrecke nennt man solche Betriebe.

András Heinzerle, PhD
00
16.1.2012, 08:54
"gesundheitsschädliche" Freileitung?

Sie meinen psychische Schäden?

freimann1
10
11.1.2012, 18:15
Politiker sind ökonomische Analphabeten (cr.die Presse), es geht ihnen nur um ihr Klientel

Die Stromerzeugung aus Windkraft ist dreimal so teuer wie Strom aus Großwasserkraft und thermischen Kraftwerken.
"Ökostrom aus Windenergie wird mittelfristig nur dann einen wesentlichen Beitrag an der Energieversorgung leisten können, wenn die Kosten deutlich zurückgehen. Dafür ist unser gegenwärtiges Fördersystem aber zum teil kontraproduktiv, weil es – überspitzt formuliert – alle Kosten zahlt, gleichgültig wie hoch sie sind"
Quelle:
Dipl. Ing. Walter Boltz GF der Energiecontrol GmbH; Die Zukunft der Ökostromförderung in Österreich
14. Juni 2004
Und was ist tatsächlich passiert:
Dem Hr. Boltz hat man einen windigen Co GF beigestellt u. die Förderungen wurden drastisch auf sagenhafte 9,7 Cent je kWh Windstrom erhöht.

zap alot
01
11.1.2012, 19:07
e-control

Die geben auf deren website auch an, das der Verbund Strom zu 100% aus Wasserkraft anbietet. Schon allein aus obigem Artikel geht was anderes hervor, egal ob es nun 1% oder 30% sind, Fakt ist der Verbund kann nicht garantieren, dass sein Strom keinen Atomanteil beinhält. Die e-control behauptet das aber....wie glaubwürdig ist nun dieser G

Andreas Mittermayer
00
11.1.2012, 20:56
Das kommt daher, dass die Energieversorger (gesetzlich gedeckt!) nur den sog.

.
"Endkundenmix" angeben müssen. Dieser steht auch auf der e-control Homepage.

Dieser "Endkundenmix" ist aber nicht dafür geeignet, dem Stromkunden darüber zu informieren, welche Stromerzeugungsarten er mit dem Bezug bei diesem Stromhändler fördert.

Daher ist diese Angabe auch für eine ökologische Bewertung nicht geeignet.

Aussagekräftig ist lediglich der sog. "Händlermix", den die Stromerzeuger aber leider nicht ausweisen müssen.

Siehe auch:

http://www.forschungsgemeinschaft-sol.at/SusA30.pdf

ab Seite B-9

zap alot
00
12.1.2012, 09:18
Lobby

Mit Statistik lässt sich eben alles beweisen.
und, um auf die e-control zurückzukommen, die verstecken das ja ganz gut auf deren Website (gibt es überhaupt einen Hinweis?).

Andreas Mittermayer
00
12.1.2012, 11:00
Gehen Sie bitte auf:

.
http://www.e-control.at/tk

Und geben Sie Ihre Postleitzahl und Ihren Verbrauch ein.
Dann klicken Sie auf START.
Danach kommen Sie auf eine Seite mit den Preisvergleichen. Unter dem jeweiligen Namen des Anbieters finden Sie einen bunten Balken, der den Strommix des Händlers darstellen soll ("Endkundenmix"!).

Aber wie bereits festgestellt: Dieser ist sehr wenig aussagekräftig. Nur insoferne: wenn schon hier "Fossil", "Nuklear" oder "ENTSO-E-Mix" ausgewiesen ist, können Sie sicher sein, dass Ihr Geld alles Andere als in saubere Energieerzeugungsarten fließt!

Wenn Sie wirklich Ökostrom wollen, kommen wohl nur zwei Anbieter in Frage:

http://www.oekostrom.at/

und

http://www.aae.at/

zap alot
00
12.1.2012, 14:32

ich weiss, das mein ich doch. der verbund wird da grün dargestellt, und der hinweis für den endkunden erkennbar, dass es sich dabei eben um den "endkundenmix" handelt, und was das zu bedeuten hat, der wird sehr gut versteckt.

Andreas Mittermayer
00
12.1.2012, 21:13
Da haben Sie wohl recht! Der wird wirklich gut versteckt!

.
Nach der Novelle der Kennzeichnungsverordnung im ElWOG muss nun immerehin der ENTSO-Mix (früher UCTE-Mix) aufgeschlüsselt angegeben werden. Das war früher auch nicht der Fall.

Siehe:

http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente... II_310.pdf

Nach wie vor muss aber nur die "an Endkunden abgegebene Menge" angegeben werden und nicht der gesamte Einkauf!

Siehe:

http://www.jusline.at/45a._Ausw... ElWOG.html

Das läßt nach wie vor die in meinem obigen link beschriebene Verschleierung zu.

Zu diesem Thema siehe auch:

http://alt.global2000.at/pages/tst... echsel.htm

Franz_Brandwein
35
11.1.2012, 15:54
Hiersind einige Kelag und Verbundmitarbeiter beschäftigt

...viele der Postings hier riechen verdächtig nach gekauftem Agentur-Spam. Auch so ein mieser Trick der Konzerne - die kaufen sich ein paar arme Schreiberlinge, die für sie die Drecksarbeit auch im Internet machen.....

Sorry, aber was ist eigentlich das Problem am Atomstromimportverbot? Das bisschen Mehrkosten für die Stromkonzerne ist doch ein Witz den die aus der Portokasse bezahlen - da kostet die Lobbying-Agentur mehr......

rosali1
02
11.1.2012, 18:43
Die

haben alle nur Angst um´s Geschäft - also net ernst nehmen!

Erik Ziak
21
11.1.2012, 15:30
Freier Markt?

Ich kann also frei in Ö oder im Ausland (EU) kaufen was ich will für wieviel ich will. Und nun will mir jemand vorschreiben das ich etwas in Ö aus religiösen grunden nicht bekomme. Schluss mit Ekoterorismus!!!

Die sind doch reif fürs Irrenhaus!

Ich schreibe denen ja auch nicht vor, welches Brot die Kaufen sollen.

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich meinen Strommix so zusammenstellen:

70-80 % Atomstrom (grundlast)
20-30 % Wassekraft
+
10-20 % Biomasse mit genug Brennstov im Lager in reserve, falls wenig Wasser sein sollte od bei geplanten abschaltungen von AKWs für Wartung und Brennelemente austausch. Natürlich diese kalorischen Biomasse Kraftwerke nur kurzzeitig betreiben, nicht für die Grundlast.

nix fir unguad
01
11.1.2012, 20:27
Österreich hat zu viele ineffiziente Gas KW mit KWK

Österreich braucht viel Gasstrom um die Wärmekopplung decken zu können. Da kann man oftmals die Gaskraftwerke nicht zurückfahren wenn der Wind etwas stärker weht.
Mit einem modernen GuD und Brennwertkessel in den Häusern kann man Pro m3 Gas mehr Strom und Heizwärme erzeugen als mit der viel gepriesenen Kraft Wärme Kopplung.

purecynicism
12
11.1.2012, 11:22

aber wehe da strom wird teurer. dann ertrinken wir hier wieder in einem meer von tränen der ungewaschnenen affen.

Otto Lahm
36
11.1.2012, 10:41

Es ist einfach so lächerlich...
Ein paar Wichtigtuer die glauben sie wüssten alles besser, "fordern" von Österreich...

Ich versteh keine Einzige der genannten NGO Zahlen - ich hab jetzt mal gegoogled, aber wo da plötzlich an die 20% Atomstrom bei manchen Anbietern drinnen sein soll ist mir schleierhaft.

Vor allem unsere Speicherkraftwerke MÜSSEN ja Strom vom Netz nehmen damit das gesamteuropäische Sytem funktioniert. Welchen Strom sie dafür hernehmen ist doch komplett Wurscht! Da gehts doch nur um irgendein kurzzeitiges Image dass es zu polieren gilt, sonst um nichts...

Lieber das Geld für das Öko-Image sparen - Erneuerbare Energien ausbauen und leistbar machen und der Markt wird die Atomenergie und Heizkraftwerke von selbst verdrängen

Johannes Kaspar
22
11.1.2012, 11:35

Dem kann nur zustimmen - wer solche posts als unnötig markiert hat entweder keine Ahnung oder sich vertippt...

Herzerzog Johann
12
11.1.2012, 10:22
Wäre doch gelacht ...

... wenn wir die Welt nicht zu ihrem Glück zwingen könnten. Was würde wohl das Nächste sein?

pfff.
13
11.1.2012, 07:00

ich verstehe ja, dass alle versuchen die gesellschaft in eine richtung zu lenken.

aber müssen das immer die dümmsten am lautesten tun? ich wollte sagen, die ungebildetsten.

maxhenli
21
11.1.2012, 01:16
na endlich!

kann ich nur voll unterstützen:
http://www.youtube.com/watch?v=HRQc8plNKfg

O5
46
11.1.2012, 00:53

Warum wollen die Ökos Strom künstlich teuer machen und so den Österreichern schaden?

Haben sie etwa ein Interesse daran dass der "Öko"stromsubventionswahnsinn munter weitergeht? Halten sie etwa Aktien an "Öko"stromkonzernen?

zap alot
02
11.1.2012, 13:35
Wird

Atomstrom nicht viel mehr gefördert als der sog. Öko-Strom? http://www.greenpeace.de/themen/at... oerderung/

Nützt es uns wirklich immer nur auf unseren (sprich österreichischen) kurzfristig lukirierbaren Vorteil zu schauen?
Doch selbst wenn wir "österreichisch" denken, wäre doch eine Energieautarkie anzustreben, also kein (Atom-)Strom aus dem Ausland (auch nicht um die Speicherkraftwerke zu betreiben) und- nachdem wir ja auch vom Tourismus leben - keine schmutzige Energie selbst erzeugen. Dafür Strom sparen und Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen.
Oder wo liegt mein Denkfehler?

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