Sparpaket ohne Vermögenssteuern für Faymann "undenkbar"

9. Jänner 2012, 22:27
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    foto: hans punz/dapd

    Die Regierung gibt sich noch Zeit. Das Sparpaket kommt doch erst Ende Februar.

Erster Ministerrat 2012 im Zeichen des Sparens - Sparpaket soll Ende Februar kommen - Differenzen bei Steuern

Wien - Der Ministerrat ist am Dienstag zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2012 zusammengetreten. Im Zentrum des Interesses stand das Sparpaket, das die Regierungsspitze seit Sonntag persönlich mit ausarbeitet. Am Montag zeigte sich Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) gesprächsbereit, doch steuerliche Maßnahmen zu akzeptieren. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) meinte dann auch in der "Zeit im Bild 2", ein Paket ohne Vermögenssteuern sei "undenkbar". Explizit nannte der SPÖ-Chef die Streichung der Spekulationsfrist bei Immobilienverkäufen.

Bezüglich den vor allem von der ÖVP propagierten Einsparungen im Pensionsbereich blieb Faymann vage. Klar stellte er nur, dass es zu einem höheren faktischen Antrittsalter kommen müsse, "sei es um zwei Jahre, sei es um drei Jahre". Die ÖVP will es bis 2020 um vier Jahre erhöhen. Eine vollkommene Streichung der Invaliditätspension für unter 50-Jährige werde es nicht geben, sagte Faymann im Gespräch mit "ZiB"-Moderator Armin Wolf.

Keine Details nach Ministerrat

Details zum anstehenden Sparpaket ließ sich die Regierungsspitze auch nach dem Ministerrat nicht entlocken. Im anschließenden Pressefoyer versicherten Faymann und Spindelegger lediglich, dass die Gespräche gut liefen, der ÖVP-Chef sah Annäherungen vor allem bei Pensionen und Gesundheit. Noch weit voneinander entfernt sei man bei den Steuern.

Sparpaket Ende Februar

Ganz so stehen lassen wollte das der Kanzler nicht: Auch die Gespräche im steuerlichen Bereich verliefen "ausgesprochen konstruktiv". Es gebe also keinen Grund für Drohgebärden oder Ähnliches. Auch Spindelegger erklärte auf Nachfrage, dass über Steuerideen gesprochen werde: "Wir reden über alles." Beim Zeitplan nimmt die Koalition nun etwas Tempo heraus. Das Sparpaket soll erst bis Ende Februar vorliegen. "Wir brauchen die Beschlüsse nicht vor März", merkte Faymann an. Soll freilich das ursprüngliche Ziel halten, erste Maßnahmen schon mit April in Kraft zu setzen, müsste die Regierung doch aufs Tempo drücken. Denn wenn das Paket erst Ende Februar vorliegt, ginge es sich mit dem parlamentarischen Prozedere bis zum 1. April nicht aus.

Befragt, ob die Sozialpartner - wie von diesen gewünscht - bei den Verhandlungen mitreden könnten, meinte Faymann: "Sie hören ja, dass sie es ständig tun." Ohnehin höre die Regierung zu, wenn ihr etwas vorgeschlagen werde. Die Entscheidungen treffe man letztlich aber selbst.

Dass man weiter nicht in Details gehe, entschuldigten Kanzler und Vizekanzler. Wenn man ständig einzelne Maßnahmen herausgriffe, würde das die Gespräche erschweren, meinte Faymann.

ÖVP sieht keinen Schwenk

Spindelegger sieht in seiner Aussage vom Montag, wonach er neue Steuern im Zuge des Sparpaketes nicht ausschließen könne, keinen Schwenk. "Ich bleibe genau bei dem, was ich immer gesagt habe", sagte der Vizekanzler am Dienstag vor dem Ministerrat. 

Kritik von Opposition

Auch wenn inhaltlich noch wenig bekannt ist, üben sich FPÖ und BZÖ in Kritik an den Sparpaketsplänen der Koalitionsparteien. Für FP-Generalsekretär Herbert Kickl agiert Kanzler Werner Faymann (S) wie "Magic-Werner", der jeden Tag neue Steuerideen aus seiner Wundertüte hervorzaubere. "Statt neuer Steuern brauchen die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen mehr Netto vom Bruttolohn", so Kickl in einer Aussendung. BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland schoss sich indessen auf Vizekanzler Michael Spindelegger (V) und dessen Eingeständnis, dass man für eine koalitionsinterne Einigung schlussendlich auch über neue Steuern werde reden müssen, ein. Der VP-Obmann sei beim Thema Steuererhöhungen ein "Schwindelegger", so Fauland: "Die ÖVP hat ihr Versprechen gebrochen und fällt um. Neue Steuern werden (APA/red)

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von Aachen
01
11.1.2012, 10:06
S P A R E N

Zuerst einmal sparen, bevor man sich neue steuern überlegt!

das ist fix
00
11.1.2012, 13:26

Ja! - weniger ausgeben, das wäre die richtige Devise - leider kommt von der Regierung nur "neue&höhere" Steuern...
gute Stellungnahme:
http://www.rakwien.at/?seite=bl... trag=10967

josefa maier449
05
10.1.2012, 14:49
Wenn die Grundsteuer angepaßt werden sollte,

möchte ich, dass dies auch die Kirche betrifft. Sonst ist das ganze unglaubwürdig. Die Kirche soll auch endlich Steuern zahlen!

josefa maier449
00
10.1.2012, 14:27
Wenn ich mein Haus meinem Hund vererbe.

Muß dieser dann Erbschaftssteuer zahlen? Gibt es Gesetzeslücken? Müssen es Personen sein?

Thomas K.
00
10.1.2012, 15:10

das geht so oder so nicht
man kann laut Ö-Gesetz keinem Tier irgendwas vererben

man kann ein Testament so schreiben das die Person die das vermögen erbt, nur erbt wenn Sie sich um das Tier umschaut

josefa maier449
12
10.1.2012, 14:21
Feymann und seine Freunderlwirtschaft, es ist eine Frechheit

Korrupte Beziehungen in der beschaulichen Alpenrepublik. Ein neues Medientransparenzgesetz soll ab 2012 die Geldflüsse zwischen staatlichen Institutionen und Medien für alle Österreicher offenlegen. Da bin ich aber neugierig !!!

das ist fix
00
11.1.2012, 13:28

Wir brauchen kein Medientransparenzgesetz, sondern den vollständigen Rückzug des Staates aus der Medielandschaft.
D.h. ORF abschaffen und jede Medienförderung einstellen.

Erich Hametner
 
00
11.1.2012, 00:45
Liebe Josefa, ich glaub, du hast zu einem anderen artikel gepostet?

sonst wär´s ja glatt a themenverfehlung!

Thomas K.
00
10.1.2012, 15:14
ich hoffe auch rückwirkend

aber höchst wahrscheinlich nicht sonst würden viele Polis in Erklärungsbedarf kommen

josefa maier449
11
10.1.2012, 13:58
In waiser (!) Vorraussicht kommt alles kurz vor

Semesterurlaubbeginn an die Öffentlichkeit, um Demos entgegenzuwirken. Leute gehen wir wieder auf die Straße!!! Gegen Faymann! Es reicht!!!

Erich Hametner
 
00
11.1.2012, 00:51
Aber sefferl, net aufregen, die reichen gehen nie auf die straße...

...dazu bräuchte es solidarität, die gibt´s unter reichen net, sunst warat´s ja net reich, gell?

Luky Pozzo
00
10.1.2012, 16:53

"Wieder"?
Leute wie Sie sind doch noch nie auf die Straße gegangen.

zeitig
01
10.1.2012, 13:12

vermögenssteuern können doch nur der anfang sein. wenn die spö schon das kapitalistische system stützen will, dann wird sie auch die finanzmärkte stärker regulieren und besteuern müssen. ob die övp da mitmacht ist natürlich mehr als fraglich (eigentlich iszt es das bei den sozialdemokraten ja auch schon). das wird wohl noch eine verschärfung der krise benötigen (?). sollten sich die regierungen jedoch zu einem "new new deal" durchringen, dann lassen sich die meisten eh wieder duch wohlstand ruhig stellen ... bis zur nächsten krise

Thomas K.
01
10.1.2012, 15:22
...dann wird sie auch die finanzmärkte stärker regulieren und besteuern müssen

das Problem bei der Regulierung und Besteuerung ist das dies nur funktioniert wenn die ganze Welt mit macht sonst würde für Österreich ein wirtschaftlicher Nachteil entstehen
Investoren würden sich dann Länder suchen wo keine Steuern eingeräumt werden
Und wenn es der Wirtschaft nicht gut geht geht es dem Land und somit der Bevölkerung (also uns) nicht gut

Besteuern und Regulieren der Finanzmärkte finde ich so nicht schlecht aber nur wenns alle machen

zeitig
00
10.1.2012, 15:43

also wird´s nie wer machen. sie bescheiben gerade den sozialdemokratischen kniefall vor dem kapital.

Thomas K.
00
10.1.2012, 15:16
...dann wird sie auch die finanzmärkte stärker regulieren und besteuern müssen

DirtyHarry
15
10.1.2012, 13:02
Lächerlich

Faymann ist seit 5 Jahren in der Regierung.
Spindelegger seit 3 Jahren.

Warum muss dann eine wichtige Sache "plötzlich", "am Wochenende" und "in der Nacht" besprochen/verhandelt werden?

Thomas K.
03
10.1.2012, 13:34
Für den Wochenendezuschlag

Dreistein
 
00
10.1.2012, 13:11

Sie sollten Ihren schmutzigen Blick einmal über den Tellerrand hinauswerfen und sehen, was europaweit und weltweit los ist. Da ist es fast schon ein Privileg, in Österreich leben zu dürfen.

Gerhardo1
03
10.1.2012, 16:27
Stimmt

...aber TROTZ Faymann und NOCH ist zu ergänzen ...

Dreistein
 
00
10.1.2012, 19:46

Sie meinen also, der Faymann sei schuld daran dass sich ein paar österr. Banken im Osten verzockt haben? Offenbar ist auch der Faymann daran schuld, dass die Finanzwelt verrückt spielt.

das ist fix
01
11.1.2012, 13:32
Staatsverschuldung

Unter anderem ist auch Faymann schuld daran, dass die österreichische Staatsverschuldung in den letzten 5 Jahren massiv angestiegen ist - er ist ja schon 5 Jahre in der Regierung.

Thomas K.
01
10.1.2012, 15:25
na toll ein Faymann poster

und weils wir so gut in österreich haben sollen wir zuschauen oder wie jetzt

Luziwuzi
52
10.1.2012, 12:58
Ein Kasperl als Kanzler

und ein Staatsmann als Vizekanzler.
Ich bewundere Spindelegger für seine Geduld!

cato48
12
11.1.2012, 01:09
Also den Örlikon Korruptionisten-Spindelegger...

...als grossen Staatsmann zu bezeichnen halte ich für den grössten Blödsinn, der jemals im Standard gepostet wurde!

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