Zivilrechtliche Klage wegen Wilheminenberg

Julia Herrnböck, 9. Jänner 2012, 18:04

Opferanwalt fordert Schadenersatz wegen Missbrauchs

Wien - Johannes Öhlböck, Rechtsanwalt der beiden Frauen, die mit den Missbrauchsvorwürfen gegen das Kinderheim Wilhelminenberg an die Öffentlichkeit gegangen sind, fordert nun Schadenersatz für seine Mandantinnen.

Am Montag verkündete er im Ö1-Morgenjournal, eine entsprechende zivilrechtliche Klage vorzubereiten. Er selbst habe bei Übernahme des Falles auf sein Honorar verzichtet - allerdings könnten sich die beiden Klägerinnen die Gerichtsgebühren sowie weitere mit dem Verfahren einhergehenden Kosten nicht leisten.

Eine Prozesskostenbeihilfe sei wegen Verjährung abgewiesen worden. Deswegen habe er einen Spenden-Aufruf gestartet.

Stadt Wien breche Wort

Weil die Stadt Wien eine Verjährung angibt, sei nicht mit einer angemessenen Entschädigung für seine Mandantinnen zu rechnen, sagt Öhlböck im Gespräch mit dem Standard. Entgegen einer früheren Verlautbarung im Bericht der Kinder-und Jugendanwaltschaft, wonach "Betroffene Leistungen ungeachtet von Verjährungen in Anspruch nehmen können", würde die Stadt Wien nun ihr Wort brechen.

Öhlböck sieht einen Zusammenhang zwischen dem Rückzieher und der Zahl der Opfer, die sich bis dato an die Opferschutzorganisation Weißer Ring gewandt haben. "Seit März 2010 haben sich 827 Betroffene bei uns gemeldet, um erlebte Gewalt oder Missbrauch in städtischen Heimen bekannt zu machen," sagt Geschäftsführerin Marianne Gammer.

Der Entschädigungsfonds wurde im Herbst 2011 von zwei auf insgesamt 5,8 Millionen Euro aufgestockt. Auch die beiden von Öhlböck vertretenen Frauen sollen für ihre Erlebnisse am Schloss Wilhelminenberg jeweils 35. 000 Euro erhalten haben.

Kooperation mit Helige-Kommission

Öhlböck möchte mit der Helige-Kommission zusammenarbeiten, die zur Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe eingesetzt wurde. Wenn es sein muss, bis zum Höchstgericht. "So etwas darf nicht verjähren."

Strafrechtliche Prozesse kann der Weiße Ring mit psychosozialer oder anwaltlicher Unterstützung begleiten. "Bei zivilrechtlichen Prozessen ist das wesentlich schwieriger," sagt Gammer. Die Einschätzung auf Erfolg eines solchen Verfahrens sei unsicher, da die Ereignisse sehr lange zurückliegen würden.

Für die Opfer bestehe nicht nur ein Kostenrisiko. "Wenn sie verlieren, wird ihnen nicht Recht gegeben - und das kann eine große psychische Belastung bedeuten." (Julia Herrnböck, DER STANDARD, Printausgabe, 10.1.2012)

 

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und all das hat sicher nichts mit der ecke zu tun, aus der hr öhlböck mit (braunem) dreck schmeißt??

und sicherlich steckt nur menschenliebe und keinerlei politisches kalkül dahinter....
was mich nur etwas verblüfft, ist, dass hier so unreflektiert gepostet wird.

Ein rechter Recke

kann sich endlich öffentlich profilieren...

Geld ist nicht alles

im Grunde genommen sind diese ErzieherInnen um nichts besser als Leute die vor 70 Jahren in Konzentrationslagern gearbeitet haben. Deswegen bringt eine Strafverfolgung dieser Leute den meisten Opfern nicht nur psychologisch mehr als alles Geld das ihnen jetzt angeboten wird.

danke stadt wein, danke spö wien!
austreten-wegziehen-steuerboykott jetzt!

Ob das wirklich jemals für alle

Betroffene - samt "Schadenersatz" - aufgearbeitet werden wird? Habe meine Zweifel.

Vor 40 oder 50 Jahren

war es genauso strafbar wie heute. Und warum kommts erst heute, wo alles verjährt ist und die betreffenden Personen, die sich da höchstwahrscheinlich strafbar gemacht haben längst tot sind?
Da gehts nur um Geld. Und vielleicht noch um Schlagzeilen. Sonst nix.
Und wo waren die Medien damals? Wo die Anwälte?

"DAMALS"

wurdest du als Lügner hingestellt!

...

wie lange muessen wir noch ueber diese straftaten der politiker und juristen lesen, wenn es die strategie dieser nationalsozialisten ist solange nichts zu tun bis es verjaehrt ist? will der standard um zustimmung werben?

Na dann hoffe ich ist die haftpflicht schon verstaendigt.

aus welchem Grund

sollte so eine Sauerei je verjähren???

Was bitte ist daran sozial, wenn sich eine Stadt derart gegen ihre BürgerInnen stellt?

Oder gehört das auch zur "Top-Lebensqualität" dieser Stadt (die nebenbei von Steuerzahlern und auch geringverdienenden Menschen über Wahnsinnsgebühren finanziert wird), daß man hier in einem Kinderheim vergewaltigt und misshandelt wird?

wieso "Wahnsinnsgebühren"?

In welcher Großstadt sind denn die Gebühren um so vieles niedriger?

Unglaublich, wie hier manche das Unglück anderer für die eigene politische Agitation missbrauchen.

In jeder

- die nicht einen Verwaltungsaufwand zur Beschäftigungsschaffung betreibt
- in jeder, die nicht ihren Schuldenstand von ca. 2 auf 3,5 Mrd in 3 Jahren verdoppelt hat
- in jeder Stadt, die ihre Beteiligung an der ehemaligen Bank Austria nicht wertmäßig von 1,7 auf 0,1 Mrd. Euro missgewirtschaftet hat
- in jeder Stadt, die sich an die Pensionsregeln aller anderen Bundesländer hält (und sich nicht seit Jahren dagegen wehrt)

Es geht nicht um Agitation sondern um Fakten. Ich freue mich auf ihre Widerlegung meiner Punkte.

aber: tragen dann nicht angemessene gebühren für öffentliche leistungen zur verringerung des schuldenstandes (oder zumindest zur vermeidung von neuverschuldung) bei?

ich sehe nicht so ganz, das das eine mit dem anderen zu tun hat?

Die Frage was "angemessen" ist stellt sich im Zusammenhang ob der Öffentliche Dienst grundsätzlich eine Leistung erbringen soll oder ob sie nicht effizienter privat erbracht werden kann. Hier gibt es unzählige Beispiele, auch in beide Richtungen.

Ob Schulden, die für ineffizientes Wirtschaften (u.a. der andernorts von mir angeführte Prater-Vorplatz) durch "angemessene" Gebühren, "weil die Stadt kein Geld hat und es daher vermehrt von den Bürgern holen muss", primär zu decken sind, ist eine andere Frage. Ich könnte ja vielleicht auch mal wo einsparen?

Ich empfehle:

http://www.ortneronline.at/?p=11599

Ihr Punkt war: Wien hat Wahnsinnsgebühren.

Könnten Sie mir also eine Stadt vergleichbarer Größe nennen, in der die Gebühren deutlich niedriger sind - oder können Sie das nicht?

so unspezifisch ihre Frage ist, so lässt sie sich exakt nicht beantworten.

Probieren sie es bitte mit einer genaueren Frage oder widerlegen sie meine Zeilen, dann antworte ich gerne auf ihr nächstes posting.

Sie sind peinlich!

Erst behaupten Sie, es gäbe in Wien Wahnsinnsgebühren, dann wollen Sie den Wahrheitsbeweis nicht antreten!

Wo sind denn die Gebühren für Kanal, Wasser, Müll, Nahverkehr und Parken deutlich günstiger?
Was lässt sich da nicht exakt beantworten?

Dass Wien das einzige Bundesland mit abweichenden Pensionsregeln wäre ist falsch,
und dass sich die Finanzbeteiligungen der verschiedenen Städte so einfach vergleichen ließen glauben Sie hoffentlich selber nicht.
Auch "Verwaltungsaufwand zur Beschäftigungsschaffung" ist nicht wirklich definierbar.

und

- Schuldenstand?
- AVZ-Wert?

und sie trau'n sich, von fakren zu reden?

sorry, aber weder den Schuldenstand noch die Verschleuderung von 1,7 Mrd nimmt der Stadt jemand ab.

Da brauche ich nichts korrigieren, fragen sie den Rechnungshof!

der übliche Troll -

Sie wollen Ihre Behauptung nicht belegen und kontern deshalb mit einer weiteren Behauptung.

Warum behaupten Sie überhaupt etwas von dem Sie wissen dass es entweder nicht stimmt oder nicht beweisbar ist?

Ihre Untergriffigkeiten wie "Troll" richten ihre Aussagen von selbst.

Sie wissen eindeutig, wie es sich um die AVZ-Stiftung und den Schuldenstand der Stadt Wien verhält.

Und das nimmt der Stadt niemand ab, ebenso nicht wie einen Prater-Vorplatz.

Das sind alles anerkannte Fakten der Wiener Stadtpolitik und diesbezüglich ist Wien "vielleicht nicht anders", aber absolut nicht korrekt im Umgang mit Steuergeldern.

für mich sind verschiedene Diskussionsstile als "trollig" zu bewerten -

dazu gehört es eine auf eine Frage nicht einzugehen, wie Sie das hier tun.

Sie haben eine Behauptung aufgestellt, die ich für falsch halte. Sie weigern sich darauf einzugehen und verlangen von mir über ein anderes Thema zu reden, zu dem ich nie vorgehabt habe mich zu äußern.

Halten wir also fest: Sie haben eine Behauptung aufgestellt, die offensichtlich falsch war.
Um das zu Verschleidern haben Sie weitere Behauptungen aufgestellt, die teils falsch, teils für einen Städtevergleich untauglich sind - und über die ich nicht diskutieren möchte.

Mit dem Diskutieren ist es nämlich so: über Themen die man selbst vorgegeben hat sollte man bereit sein zu diskutieren,
ob man die Themen anderer diskutiert ist jedem selbst überlassen.

Dann haben wir weder eine Diskussion noch einen Dialog und ich beende unsere Konversation, denn ihre Zeilen würden bedeuten, daß sie sich aussuchen worüber wir reden, ich es aber nicht kann.

falsch!

Wenn ich etwas behaupte, dann sollte ich auf Nachfragen meine Behauptung begründen und belegen können,

wenn Sie etwas behaupten detto.

Aber keiner von uns ist verpfichtet dem anderen zu antworten, wenn der plötzlich ein neues Thema anschneidet - das wäre auch nicht besonders intelligent.

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