Umfrage

Oberösterreicher unzufrieden mit Bundesregierung

9. Jänner 2012, 16:14
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    foto: apa

    Ergebnis der Landtagswahl 2009: Bei Regionalwahlen ist Oberösterreich schwarzes Kernland, mit der Bundes-ÖVP scheinen die Oberösterreicher weit weniger zufrieden zu sein.

76 Prozent der Oberösterreicher fühlen sich von Rot-Schwarz in Wien schlecht regiert - Market-Umfrage im Auftrag der Landes-VP

Linz - Eine Market-Umfrage im Auftrag der oberösterreichischen ÖVP stellt der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis aus. Demnach sind 76 Prozent der Oberösterreicher mit der Arbeit von Rot-Schwarz nicht zufrieden. Den Terminus "sehr zufrieden" verwendete in Zusammenhang mit dem von Werner Faymann (SPÖ) und Michael Spindelegger (ÖVP) angeführten Team niemand. Die Landesregierung beurteilten die Befragten weitaus besser.

Market befragte von 17. bis 28. Dezember des Vorjahres 500 Oberösterreicher. 66 Prozent davon vertraten die Ansicht, dass sich die Dinge in Österreich derzeit in die falsche Richtung entwickeln. Nur 23 Prozent glauben, dass es die richtige ist. 25 Prozent sind mit der Arbeit der Bundesregierung sehr, 51 Prozent eher unzufrieden. 23 Prozent zeigten sich eher zufrieden.

Auftraggeber der Umfrage schneidet gut ab

Beinahe gegengleich zu diesen Ergebnissen schnitt die VP-geführte oberösterreichische Landesregierung ab: 62 Prozent sind mit ihr laut Umfrage eher und neun Prozent sehr zufrieden. 22 Prozent sind eher und fünf Prozent sehr unzufrieden mit Josef Pühringer und seinen Landesräten. 59 Prozent finden, dass sich die Dinge im Land ob der Enns in die richtige Richtung entwickeln. 31 Prozent denken, dass sie falsch laufen. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 53
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frantisek71
01
11.1.2012, 19:13

Mir als Oberösterreicher geht die oberösterreichische Landesregierung auch ziemlich am Ar...
Nur mal angemerkt, falls dazu mal eine Umfrage gemacht wird und ich nicht gefragt werde.

g_icebear
00
10.1.2012, 17:18
Nicht nur die Oberösterreicher

Aber sicherheitshalber werden nur Teile der österreichischen Bevölkerung befragt. Im Moment kann ich nur alle "führenden" Politiker und auch die zweite Reihe dringend bitten abzutreten. Vielleicht machen die Anderen die Arbeit für die wir unsere Politiker eigentlich bezahlen dann.

Krones
01
10.1.2012, 16:55
um der Nachfolgeneration...

einen Spielraum zu hinterlassen, solle der LH umändern in einen Schuldenberg hinterlassen! Wenn diese unnötige Umfrage ergibt, dass die Bundesparteien - rot+schwarz - zur Unzufriedenheit arbeitet, s.g.Hr.LH als VPObm.Stv. sofort handeln und nicht Selbstbeweihräucherung betreiben! Ansonsten verdächtige ich Sie, dass diese Ineffizienz geduldet wird - auf Kosten der Bevölkerung!
Ihre Reformpläne gipfeln darin, dass Gebiete z.B. im Gesundheitsbereich ausgedünnt werden, obwohl vor ca. 5 Jahren noch erhebliche Investitionen erfolgten, Schaffung von Arbeitsplätzen wurde angeführt usw.
Wenn Sie wollen Hr. LH, dann übermittle ich Ihnen noch eine längere Liste, dafür reicht der Platz hier nicht aus!
keine Zeichen für eine Wiederwahl erkennbar!

Adolf Ogi
00
10.1.2012, 16:27
leicht erklärt

die OÖVP ist viel näher an der Mitte positioniert, als die Bundes-ÖVP oder die niederösterreichische VP. In OÖ tritt die Volkspartei sozialer auf, vertritt mehr die Interessen der Mittelschicht und lässt sich nicht so von der Industriellenvereinigung oder dem Bauernbund antreiben.

Da Oberösterreich im Gegensatz zu Niederösterreich ein "Vollbundesland" ist, wo nicht das historische urbane Zentrum (Wien) in ein eigenes Bundesland ausgegliedert ist, muss sich die OÖVP automatisch anders positionieren. Dadurch ist die Wählerbasis breiter.

avatar00
01
10.1.2012, 16:09
kommt darauf an

also irgendwie finde ich die postings hier sehr
in welchem teil von oö diese umfrage durchgeführt wurde. bei dem ergebniss glaube ich dass die befragten bürger der goldhaubenfraktion angehören

passend zu dem ergebniss der "umfrage"http://www.nachrichten.at/nachricht... 3,795267,E

und ich bin mir sicher wenn dise umfrage bei gewissen berufsgruppen in oö gemacht würde ,zb. pflegepersonal , würde das ergebniss anders aussehen

avatar00
00
10.1.2012, 16:22
ups

solte heisse
"sehr interessant"

ahsooo
02
10.1.2012, 15:31
und wen kümmert das?!

Landesebene ersatzlos streichen. Operative Bezirksebene (= echte Bürgernähe) ausbauen, Gemeinden stärken.

123155465
01
10.1.2012, 14:51
dann bin ich jetzt auch Oberösterreicher

eko
00
10.1.2012, 17:23

Sind wir da nicht alle Oberösterreicher?

Gandalfino
03
10.1.2012, 14:18
Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

Wieso steigen immer die Auftraggeber bei veröffentlichten Umfragen so gut aus ? Schon verwunderlich.

Andererseits gibt es auch Umfragen (auch in OÖ) die unter Verschluss gehalten werden und wurden.
Wahrscheinlich weil die einen reine Propaganda sind und die anderen die nackte, grausame, schmerhafte und ungeschminkte Wahrheit darstellen...

Ich halt es immer noch mit Churchill: Trau keiner Statistik, die du nicht selber fälschst.

Fritz Meyer
01
10.1.2012, 13:30
Vielleicht solltet Ihr DOCH mal einen Zusammenhang sehen...

wenn Ihr immer der gleichen Partei soviele Stimmen auf der Kommunalebene gebt, die nach Eurer Meinung in der Bundesregierung nichts taugt.

stretfordender
00
10.1.2012, 13:43
der Zusammenhang ist

dass es da leider andere Bundesländer gibt, die andere Parteien wählen und man somit trotz seines Kreuzerls nicht die Politik erhält, die man gerne hätte ;)

flohimpelz
01
10.1.2012, 13:09
Österreichweit sind es dann wohl

um die 90% wenn man das hochrechnet - okay - gewählt wurden die ja nicht, die haben sich selbst zur Regierung gebastelt - und O.K. der Spindlegger - da kommt man wahrscheinlich auf 99,99% die mit der Figur nicht zufrieden sind.

Prof. h.c. Doleg Stinida
01
10.1.2012, 12:55

Noch viel unzufriedener als mit der Bundesregierung bin ich mit den 9 kostenfressenden, unnötigen Schattenparlamenten, genannt Landesregierungen!

123155465
00
10.1.2012, 14:52
der einzige Grund gegen eine Abschaffung ist für mich

die Alternative, dass alles aus Wien bestimmt wird ist unsinnig.

Schwarz Grün
11
10.1.2012, 12:58
den unterschied .....

zwischen regierung und parlament (landtag) sollte selbst jemand kennen, der sich selber zum professor ernannt hat, weil sonst niemand (zu recht) sein genie erkannt hat ......

Seria
17
10.1.2012, 11:51

nicht nur die OÖ. Mit der Regierung kann NIEMAND zufrieden sein!

systemfehler1
00
10.1.2012, 19:40
Gäb´s eine, die

es besser könnte?
Mir fällt auf Anhieb nix ein - leider.
Rot-Grün vielleicht. Alles andere hatten wir schon - es war katastrophal.

flohimpelz
13
10.1.2012, 13:10
welche Regierung??

binnenmigrationshintergrund
 
10
10.1.2012, 11:41
ja dann...

also wenn, also die oösis jetzt ... da kann man, jedenfalls, falls die regierung davon hört, die treten doch auf der stelle zurück... weil wenn die oösis unzufrieden sind ... alternativlos.

Section Control
00
10.1.2012, 12:47
Wer Ösi sagt sollte zurück in die Mark (Brandenburg)

systemfehler1
31
10.1.2012, 10:45
Das Bollwerk des Konservativismus in Ö,

ist OÖ.
Was ganz was Neues.
Jetzt starten also die rechtsrechten Konserven von OÖ eine Kampagne gegen die Bundesregierung.
Man kann nur hoffen, dass sich diese Verfechter eines bigotten Konservativismus nicht weiter ausbreiten.
Tirol ist auch stark gefährdet.

Wie weit will man diese Manipuliererei noch treiben?

Schwarz Grün
15
10.1.2012, 09:14
so eine überraschung ......

den oberösterreichern ist die landesregierung, die das geld ausgibt, dass die bundesregierung einhebt, lieber als die bundesregierung !?!?!

sagt eigentlich viel über das politikverständnis in österreich aus .... eine gesellschaft von verantwortungslosen handerlaufhaltern .......

karl65
02
10.1.2012, 12:41
Danke

Das bringt's wirklich auf den Punkt.

Ing. Rambo Einfältig
10
10.1.2012, 11:06
Sie wird sich bald ändern,

die "gute Meinung" über das eigene Bundesland.
Wenn Landeshauptmann Scharinger in Kürze in Pension geht und sein Strohmann ohne Geld durch die schwarzen Dörfer ziehen muss.
Die RLB OÖ, die bestimmt, wer in OÖ Geld bekommt, scheint auch ein wenig außer Tritt zu kommen.
Der Grasser-Scharinger Turm am Bahnhof gerät immer mehr in Korruptionsverdacht.
Die stark wackelnden Kredite, die noch immer für die Bilanz als einbringlich bewertet werden, sind auch kein Lichtblick für Joe Pühringers Weihnachtsmanngehabe.
Alles in allem dürfte dieselbe Umfrage ein Jahr spätern zum "Belietheits"-Gleichstand zwischen Bund und Land führen.
Wahrscheinlich aber ohne Joe, der seinem Chef bald in die Rente folgen dürfte.

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