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Alex Salmond, Chef der schottischen Nationalisten
Im Streit um die Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien hat die konservativ-liberale Regierung den schottischen Nationalisten (SNP) den Kampf angesagt. Das geplante Referendum solle "lieber früher als später" innerhalb der nächsten 18 Monate kommen und eine eindeutige Fragestellung enthalten, beschloss das britische Kabinett am Montag. Dagegen will die SNP-geführte schottische Regionalregierung von Alex Salmond die Schotten frühestens 2014 befragen und ihnen zusätzlich die Option weitgehender Autonomie à la Katalonien anbieten.
Die Unklarheit schade sowohl der schottischen wie der gesamtbritischen Wirtschaft, teilte Premier David Cameron der BBC mit. "Ich werde alles dafür tun, dass Schottland Teil des Vereinigten Königreichs bleibt."
Die Kampfansage aus London kommt nach monatelangem Zögern. Die Koalition steht vor einem schier unlösbaren Dilemma: Einerseits muss die Regierung bei den Schotten für die Union werben. Andererseits wird jenseits des Hadrianswalls jegliche Einmischung der Engländer höchst ungern gesehen. Eine überparteiliche Organisation zur Verteidigung des Vereinigten Königreichs lässt auf sich warten, prominente Labour-Leute haben mitgeteilt, sie würden mit Cameron "keinesfalls gemeinsame Sache" machen.
Konservative, Liberaldemokraten und die lange Zeit unangefochtene Labour Party erlitten bei jüngsten Wahlen in Schottland schlimme Niederlagen. "Die unionistischen Kräfte sind völlig am Boden", urteilte die "Times". Vor allem Camerons Tories, vor 50 Jahren noch die Mehrheitspartei, gelten dort seit den Brutalreformen Margaret Thatchers als erledigt. Entsprechend gern ärgert Salmond den Premier mit Bemerkungen. Er freue sich schon auf Camerons Besuche im Nordteil der Insel: "Je häufiger er spricht, desto besser für die Unabhängigkeit."
Der kluge Stratege Salmond führt die Regionalregierung in Edinburgh seit 2007. Das Programm zur Regionalwahl 2011 enthielt das Versprechen einer Volksabstimmung. Während SNP den Urnengang mit absoluter Mehrheit gewann, stößt die Unabhängigkeit in Umfragen bei höchstens 40 Prozent der Befragten auf Begeisterung. Hingegen wünschen sich regelmäßig rund zwei Drittel größere Autonomie von London. (DER STANDARD Printausgabe, 10.1.2012)
Nach monatelangem Streit besteht Einigkeit zwischen London und Edinburgh: 2014 werden die Schotten über ihre Unabhängigkeit abstimmen
Derzeit nur ein Drittel für Projekt der Schottischen Nationalpartei
Britisches Dreiparteienbündnis lanciert die Kampagne "Besser gemeinsam"
Bei Ja zur Abspaltung von Großbritannien bei der für 2014 geplanten Volksabstimmung
Cameron und Salmond unterzeichneten entsprechende Vereinbarung
Ministerpräsident Alex Salmond wirbt um Unterstützung für seine Unabhängigkeitspläne
Weitgehende Einigkeit über Wahltermin 2014
Der Streit über das schottische Unabhängigkeits-Referendum wurde bewusst vom Zaun gebrochen, meint der Autor Kenneth Roy
Die nationalistische Partei mit Alex Salmond hat gute Chancen die schottischen Parlamentswahlen am dritten Mai zu gewinnen
Regionalregierung gab Zeitplan für Referendum bekannt
Regierungschef Alex Salmond, der der Scottish Nationalist Party angehört, will "echte " Unabhängigkeit statt Autonomierechten
300 Jahre nach der Vereinigung Englands und Schottlands liebäugeln die Schotten mit der Trennung - eine Reportage
Angus Robertson, der Wahlkampfleiter der Scottish National Party, kritisiert Warnungen: Schotten sollen eingeschüchtert werden
Das würde dann wohl zu verhandeln sein, ob die Personalunion wieder eingeführt wird oder ob sich Schottland zur Republik erklärt.
Man kann nur hoffen, daß der innere Zerfall Europas nicht weiter Schule macht. Dieser Kleingartenseparatismus von nationalistischen A...geigen in ganz Europa muß ein für alle mal beendet werden.
Die Veireinigtes Königreich ist, Überraschung, eine Vereinigung.
1603: Schottische König James 6te übernimmt die Königreich England als James 1te von Gross Britannien.
Es gibt die Parlament Vereinigung, die"Act of Union" zwischen Schottland und England (Wales gilt als nur ein teil von England seit 1537) um 1707. Ein Vertrag.
Kosovo: Fläche. 10.887km²
Einwohner: 1.733.872
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner: $2.750
Schottland: Fläche.78.772 km², (ohne Ozean Fläche)
Einwohner: 5.220.000
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner: $39.680
Österreich: Fläche 83.450.558 km²
Einwohner: 8.430.558
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner: $41.707
es ist vor allem ein linkspolitisches Anliegen
Schottland hat unter Thatcher 40% seiner Industrie verloren
unter Blair-Brown besserte sich auch nix - jetzt wollen sie nimmer
http://verfassungsblog.de/es-gibt-e... he-knigin/
Cameron will die Schotten zu "alles oder nichts" zwingen
sehr demokratisch !
http://verfassungsblog.de/cameron-d... ngszocker/
P.S:
Von Qualitätszeitungen umbemerkt waren gestern 110.000 Basken in Spanien auf der Straße
http://www.heise.de/tp/blogs/... witterfeed
wie es im Artikel heißt, sondern ein eigenständiges Königreich mit einem eigenständigen Rechtssystem.
Strafrecht und Justiz sind anders organisier wie in England und es gibt eigenständige Organe.
In den Unionsverträgen ist geregelt wie die Union auszulegen ist. Leider sind die Verträge aus dem Jahre 1700 bzw 1701 und daher für heutige Verhältnisse unbrauchbar!
Im Schloß von Edinburgh wird übrigens noch die Krone verwahrt und die anderen Insignien. Sie werden allerdings nicht mehr verwendet sondern allenfalls bei der Krönung zur Schau gestellt.
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