Nach Devisenaffäre

Chef der Schweizer Nationalbank tritt zurück

9. Jänner 2012, 18:14

Zürich - Der wegen eines umstrittenen Devisengeschäfts seiner Frau unter Beschuss geratene Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Der 48 Jahre alte Hildebrand war 2003 in das dreiköpfige Direktorium der SNB berufen und 2009 zu dessen Präsidenten ernannt worden. Hildebrands Schritt ist der erste Rücktritt eines Schweizer Notenbank-Chefs vor Ablauf der Amtszeit seit dem 2. Weltkrieg.

Es sei ihm nicht möglich, mit Unterlagen und E-Mails "einen abschließenden Beweis zu liefern, dass meine Frau ohne mein Wissen die Devisentransaktion am 15. August veranlasst hat", erklärte Hildebrand. Gleichwohl habe die frühere Devisenhändlerin die Transaktionen aus eigenem Antrieb vorgenommen, betonte Hildebrand erneut. "Dafür stehe ich mit meinem Ehrenwort". Kritiker hatten Hildebrand und seiner Frau Insidergeschäfte vorgeworfen. Die aus den USA stammende Kashya Hildebrand hatte in einer Zeit Dollar gekauft und verkauft als die SNB versuchte, eine Abwertung des Schweizer Frankens herbeizuführen.

Glaubwürdigkeit in Gefahr

"Leider wurden rund um diese Transaktionen Fehler gemacht", sagte Hildebrand. Die Glaubwürdigkeit der Nationalbank sei in Gefahr geraten. Gerade in turbulenten Zeit wie jetzt müsse die Glaubwürdigkeit eines Notenbankers absolut sein. "Im Moment, wo er zum Schluss kommt, dass diese Glaubwürdigkeit nicht mehr unter allen Umständen absolut ist, dann muss er an sich das tun, was ich heute gemacht habe", sagte Hildebrand.

Wäre er geblieben hätte die Gefahr bestanden, "dass ich als Folge dieser bedauerlichen Angelegenheit möglicherweise für eine gewisse Zeit nicht mehr in der Lage sein könnte, schwierige Entscheide zu treffen", erklärte er weiter. Anfang September hatte die SNB einen Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken festgelegt, den sie ohne größere Devisenmarkt-Interventionen durchsetzen konnte. Das hatte nach Ansicht von Beobachtern auch mit der Glaubwürdigkeit von Hildebrand selbst zu tun, der als Mitglied zahlreicher internationaler Notenbanken-Gremien als ausgezeichnet vernetzt gilt. Es gebe auch Mängel in der internen Regulierung der SNB, die aufgearbeitet werden müssten, sagte Hildebrand weiter.

Jordan übernimmt interimistisch

Die SNB teilte mit, die aktuelle Geldpolitik der Nationalbank mit einem Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken bleibe unverändert und werde mit aller Entschiedenheit weitergeführt. Die Leitung der SNB übernimmt vorläufig Hildebrands Stellvertreter Thomas Jordan. Der Kurs des Frankens zum Euro zog nach dem Hildebrand-Rücktritt vorübergehend an. Wenig später wurde der Euro wenig verändert bei 1,2133 Franken gehandelt. Es sei nicht mit geldpolitischen Veränderungen bei der SNB zu rechnen, sagte Gavin Friend, Analyst bei der National Australia Bank.

Intimfeind Blocher

Die Devisenmarkt-Transaktionen von Kashya Hildebrand waren durch Unterlagen bekanntgeworden, die ein Angestellter der Bank Sarasin entwendet hatte. Er machte sie nach seinen Angaben einem der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) nahestehenden Anwalt zugänglich. Dieser habe sie dann, so der inzwischen entlassene Angestellte, einer Zeitung zugänglich gemacht. Die der SVP politisch nahestehende Wochenzeitung "Weltwoche" hatte Hildebrand zuletzt Insider-Geschäfte in Millionenhöhe vorgeworfen. Seit die Nationalbank 2010 mit Devisenmarkt-Interventionen gegen die Franken-Aufwertung vorgegangen war, war Hildebrand vor allem von der SVP wegen Verschleuderung von Volksvermögen kritisiert worden. Der SVP-Vordenker Christoph Blocher hatte Hildebrand wiederholt zum Rücktritt aufgefordert.

Mit der Weitergabe dieser Unterlagen sei ein Verstoß gegen das Schweizer Bankgeheimnis begangen worden, sagte der Vorsitzende der Wirtschaftskommission des Schweizer Parlaments, Christoph Darbellay (CVP). Besonders gravierend sei, dass dies mit politischen Hintergedanken gemacht worden sei. Die Schweizer Regierung bedauerte den Rücktritt und die Entwicklung, die dazu geführt habe, hieß es in einer Mitteilung des Bundesrates.

Notenbanker sind relativ selten in Skandale verwickelt, die sie dann auch das Amt kosten. In den vergangenen Jahren machten vor allem der Fall des früheren Chefs der italienischen Notenbank, Antonio Fazio, und der unrühmliche Abgang von Bundesbank-Chef Ernst Welteke Schlagzeilen.

Fazio musste 2005 im Zuge eines Bestechungsskandals und wegen Amtsmissbrauch seinen Hut nehmen. Er wurde später zu einer Haftstrafe sowie einer hohen Geldstrafe verurteilt. Welteke ließ sich und seiner Familie mehrere Übernachtungen am Vorabend der Euro-Bargeldeinführung im Berliner Luxushotel Adlon von der Dresdner Bank bezahlen. Er gab seinen Posten 2004 auf, nachdem Belege der Übernachtungen an die Medien gelangt waren. (APA)

Kommentar posten
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Ammit
01
10.1.2012, 09:01
...gottseidank...

...wird dieser schweizer kleingeist nicht auf die alpenoperette übergreifen.

...wegen der paar-zigtausend, welche nochdazu seine ehefrau lukriert hat, würde in österreich nichteinmal das gratisbezirksblatt aus vitis berichten.

sollte diese verantwortungskultur jedoch wider erwarten einzug halten, müsste man zumindest vorerst das wiener landesgericht und die karlau jeweils um einen prominentetrakt erweitern...

Werner F, der Inserator
11
10.1.2012, 09:00

Er hat den gewinn aus den 2 devisengransaktionen , 75k sfr , gespendet

08-15
10
10.1.2012, 12:33

ja, hat er. der Schweizer berghilfe. und zwar NACH der pressekonferenz, also nachdem es raus kam.

75 000 waren das, schrieb die weltwoche. manche verdienen das im Jahr, andere nicht. einfach so abgesahnt, mit insiderwissen.

und dann wurde sogar noch der Überbringer der Nachricht bedroht ...er habe das Bankgeheimnis verletzt ;) als ob das Bankgeheimnis dazu da wäre um die Machenschaften des SNB-Präsidenten zu schützen.

ja, meine Damen und Herren ...hoffen wir, das eines Tages sowas nicht mehr möglich ist!

Werner F, der Inserator
12
10.1.2012, 13:28

du solltest mal die schweizer medien lesen.

1.) hat die transaktion seine frau getätigt zu einem zeitpunkt, wo jeder trottel USD gekauft hätte, wenn er die kohle hätte. Sie war 10 Jahre devisenhändlerin und ist amerikanerin obendrein. die erste devisentransaktion wurde bereits im März getätigt aus dem verkauf des Ferienhauses

2.) ja einige verdienen 75K im Jahr, aber in der schweiz nicht viele. Wenn er eine Insidertransaktion hätte machen wollen, dann nicht so plump und mit einem wesentlich grösseren Hebel (bei einer Devisentransaktion ist 1% Marginerfordernis)

3.) es ist wohl ein Treppenwitz, wenn Blocher, der Verteidiger des schw. Bankgeheimnisses der 1. ist, der es verletzt um seine politischen interessen durchzudrücken. (hi hi)

08-15
10
10.1.2012, 16:08

1. auf dem Privatkonto eines SNB-chefs sind Fremdwährungen tabu. Es ist unerheblich wer die Transaktion durchführt, vor allem in diesem zeitlichen Zusammenhang ist das eine Sauerei! hätte er das der Berghilfe gespendet wenns nicht rausgekommen wäre? 75000 haben oder nicht, ist ein unterschied von 150000!

2. nein, eher nicht. so blöd ist er ja nicht, dann wärs noch viel eher aufgefallen.

3. Seit den Bankdaten-CDS ist das erlaubt. Legitimiert worden durch die Regierungen in EU. So einfach ist das!
Das Bankgeheimnis ist auch nicht gemacht, um die dreckigen Machenschaften eines einflussreichen Bankers zu schützen.

Werner F, der Inserator
00
10.1.2012, 19:29

Umd btw: du solltest dir zu weltwoche noch eine 2 informationsquelle besorgen, ich hab sie in dieser cause zusaetzlich zur nzz wiedermal angesurft und konnte den unterschied schnell feststellen, zwischen freisinnigen und bauernpartei-blattl ;)

08-15
10
10.1.2012, 23:11

lol

wenn wir hier anfangen über die Qualität der Medien zu reden, dann ist die nzz aber auch nur Ringer. und auch nur vom bund subventioniert. die weltwoche hat diesen Maulkorb nicht.

Austrialix
00
12.1.2012, 01:50
jawoll (strammstehend, gestreckte hand zum grusse)

herr klöppel. na - seit wann dürfens denn in ausländischen blogs posten?

Werner F, der Inserator
11
11.1.2012, 01:34

Die nzz gehoert 1400 aktionaeren wo keiner mehr als 1% haelt und nicht dem ringier verlag den du vielleicht meinst.

Aber ich kenn deine wehleidige leier von gleichgeschalteten medien hier in der schweiz von der ganzen svp sippe. Wenn es nach der svp geht erichten ausschliesslich weltwoche und baz "unabhaengig" und fair.
Die beteiligungsverhaeltnisse der baz kennen wir ja bereits und roger koeppel hat sich ja 2003 mit seinem wahlaufruf fuer blocher auch als nicht unbedingt unabhaengig geoutet.

Aber selbiges kennt man auch hier von den phrasendreschenden Rechtspopulisten , wo auch nur die aula und der voelkische beobachter fair und "unabhaengig" sind.

Werner F, der Inserator
00
10.1.2012, 19:26
Nun kann man moralische bedenken haben die regulatorien der snb sagen aber was anderes, die verbieten devisentransaktione gar nicht.

Ad gscheit abzocken) was hindert den mann in gb ueber einen freund, strohmann oder treuhaender ein konto bei cmc markets zu eroeffnen, dort kann er cfd (contract for difference) traden mit 1% margin erfordernis, soll heissen mit 5000 chf haette er diese summe bewegen koennen. Glaubst du wirklich, dass dieser auesserst kluge und umsichtige notenbanker wegen 750k so ein risiko eingeht? Wenn der kleine werner f schon weiss, wie er so eine tansaktion verschleiern kann?

Ich bin kein verteidiger des bankgeheimnisses, aber blocher ist schon der, der solchen datenklau aufs schaerfste verurteilt hat und tut. Dabei gehts jedenfalls immer um mehr als um 75000 chf sondern eher um millionen, die einzelne am fiskus vorbei geschleust haben->treppenwitz

08-15
10
10.1.2012, 23:20

es war sein privatkonto, das war der Fehler.

was er hätte, könnte und würde spielt keine rolle. auch nicht wieviel mehr er hätte abzocken können. der man verdient eine million sFr. pro Jahr, also was soll der käse? zuviel ist nicht genug oder was?

blocher hier irgendwas anzudichten ist schäbig, ganz egal was man sonst von ihm hält. es ist ein Armutszeugnis, das die kontroll-Organe versagt haben und das der feine Pinkel offenbar sogar von der Regierung gedeckt wurde, zumindest von Teilen davon.

aber das werden sie auch bald lesen, wenn die nzz, blick und wie die gleichgeschalteten Vasallen alle heissen, ihren Schleier lüften.

freisinnige ...hahahaha, das ich nicht lache.

Werner F, der Inserator
10
11.1.2012, 01:59

Und trotzdem, wenn ich mit der information geld machen will, dann kaufe ich nicht auf meinem privat konto 500.000 usd sondern mach das mit einem hebel.

Das ist es was nicht in deinen kopf reinwill, wenn er wissentlich inserhandel begeht dann macht er sich strafbar.

Mit der transaktion 15.8 hat kashya uebrigens nur 20.000 gewinn gemacht (kauf bei .78 verkauf .92) , der rest des gewinns also 55.000 chf hat sie mit dem erloes der huette in Gstaad und en damit erbundenen usd deal, den sie im maerz getaetigt hat, erzielt.

Risikolos war der deal auch nicht , chart techniscwar sie damit wahrscheinlich auch bis zu 50'000 in der miese im august.

08-15
10
11.1.2012, 09:54
das ist doch bullshit!

inzwischen wird das Reglement gändert, hildebrand ist zurück getreten ...WEIL es verwerflich war. vielleicht nicht rechtlich, moralisch umso mehr.

wenn man mit einem Knopfdruck 75000 abzocken kann, ohne einen Finger zur rühren, ohne Arbeit, obwohl man eine million verdient pro jahr, das ist nicht recht und gehört bestraft.

Werner F, der Inserator
00
11.1.2012, 12:51

es war nicht mit einem knopfdruck. lies doch mal ein bissl mehr als die weltwoche und denk halt auch mal selbst nach.

es waren 2 transaktionen, ein Kauf im März (ca. 1Mio aus dem verkauf des hauses in Gstaad) und ein Kauf im August (ca. 400K SFR)

das sind 5% auf das eingesetzte kapital.

reg dich wieder ab.

Werner F, der Inserator
00
11.1.2012, 01:45

D.h. Wenn es nicht sein konto gewesen waere er aber tatsaechlich insiderhandel betrieben haette ueber einen dritten, dann waere es ok ?

Blocher hat die deutsche regierung lautstark angeprangert, dass sie die daten cds gekauft hat. Damit wurden verbrechen ueber mehrer hundert millionen eur aufgedeckt, steuerhinterziehung ist genauso ein verbrechen wie insiderhandel.

Und selbst macht er das gleiche, er hehlt mit gm ch bankgesetz gestohlenen daten :-)

Blocher hat die juengste niederlagenserie nicht verkaftet, zuerst das maue wahlergebnis, dann der sturm aufs stoeckli und dann das debakel bei der bundesratswahl. Seine position war auch nicht mehr sicher, er brauchte einen kurzfristigen erfolg auf kosten seiner bzw den Prinzipien seiner part

08-15
10
11.1.2012, 10:32

blocher hat keine Daten geklaut. er hat sie auch nicht abfotografiert. er bekam sie von einem Anwalt und gab sie der Bundesrätin Calmy-Rey weiter. das ist allerhöchstens Hehlerei, aber genau das haben Regierungen bereits vorgelebt. das darf man heutzutage.

Werner F, der Inserator
00
11.1.2012, 12:47

er hat sie aber nicht nur dem bundesrat sondern auch der weltwoche weitergegeben.

wieso hat der die sache nur an der SVP wohlgesinnte Medien weitergeben und nicht an alle Medien ?

Kann es sein, dass hier eine Hand die andere wäscht.

Sei bitte nicht so naiv, Hildebrands Frau und Hildebrand haben einen fehler gemacht, mE kein Strafrechtlich relevanter tatbestand, aber so wie es von SVP und Weltwoche gespielt wurde, war er nicht mehr tragbar. bravo, ihr habt euch einen hervorragenden SNB Präsidenten in einer eher stürmischen zeit beraubt. ob das so klug von Blocher war ... aber politisches kleingeld ist halt auch wichtig.

08-15
00
11.1.2012, 16:58

es ist sonnenklar, woher der wind weht bei der nzz. eben weil das klatschblatt vom bund subventioniert wird.
der weltwoche hat er (der Anwalt, nicht Blocher) die Daten weitergegeben, weil er befürchtete das es unter den Teppich gekehrt wurde. weil nach dem Communiqué des Bundesrates! die Fakten verwaschen waren und nichts passiert wäre. sie sollten sich über die vorhandenen Dokumente informieren. Herr hildebrand und etwa 10 weitere Personen wussten ganz genau was wohin transferiert wurde!

da kommt noch mehr ....

Werner F, der Inserator
00
11.1.2012, 17:16
Moralisch halte ich es auch für bedenklich, ich denke dass es hauptsächlich gedankenlos von den Hildebrands war.

(check dir wirklich mal ein CMC depot und mach mal mit deinen 10.000 EUR einen Devisendeal mit hebel ... du wirst stauenen, wie schnell das Geld verdoppelt oder weg ist)

aber daraus jetzt den grossen Skandal zu produzieren, zeigt nur den dztigen Frust und das Geltungsbedürfnis der SVP.

Egal, die NZZ ist - übe rdie Grenzen hinweg, eine der renommiertesten dt. Tageszeitung (mit der FAZ und der Süddeutschen) , wenn du die NZZ als Klatschblatt bezeichnest, kannst du sie nicht regelmässig lesen.

Über Subventionen hab ich nix gefunden ausser der Presseförderung, hast du dafür einen Beleg ?

Ansonsten lassen wir es gut sein.

08-15
10
11.1.2012, 10:01

blocher hat den Bankauszug aber nicht abfotografiert, egal was sie in ihren gleichgeschalteten Medien gelesen haben. er könnte vielleicht wegen Hehlerei verzeigt werden, aber mehr nicht.

es ist eine Medien-hetze gegen die svp, so schauts aus. die nzz wird vom bund subventioniert, die weltwoche gehört Herrn köppel. soviel zu den Interessen.

und nein, ich bin kein svp-freund aber hier stinkt was zum Himmel!

Austrialix
00
12.1.2012, 01:55
die totale verblendung

von verführer blocher & gefolgschaft wirkt sogar bei denjenigen, die mit den fingern eine tastatur bedienen können... das ende der welt ist nah!

Werner F, der Inserator
00
11.1.2012, 12:43

eine freie presse zu fördern ist keine schande, sonst würden in der schweiz noch mehr das 20min und den Blick am Abend lesen. Die BAZ wird auch vom Bund subventioniert und natürlich bekommt auch die Weltwoche eine presseförderung

Wenn du mein Posting lesen würdest, dann habe ich nicht behauptet dass Blocher das abforografiert hat (ist ja auch humbug), aber es ist das gleich was die deutsche Regierung mit der Daten-CD gemacht hat.

Blocher hat genau dass Merkel vorgeworfen, dass sie geklaute Daten verwendet. Wenn ihm was an dem ach so heiligen Bankgeheimnis gelegen wäre, dann hätte er das nicht gemacht.

08-15
00
11.1.2012, 17:08

nein, das ist einfach nicht wahr. hier liegen die Fakten anders. dieser abfotografierte Auszug wurde verwendet, weil der Mitarbeiter intern nicht weiter kam. der einzige Grund, weshalb letztlich Blocher zu calmy-rey ging war weil die Bank Sarasin das unter den Teppich kehren wollte.
im Falle von Deutschland wollte sich jemand einfach bereichern.

es ist aber ein grosser unterschied, ob jemand ehrbar handelt oder nicht. wisthleblower handeln i.d.r. ehrbar und werden geschützt. dies war hier nicht der fall, dieser Mitarbeiter versuchte sich daraufhin umzubringen und ist jetzt in einer Klinik. die Bundespräsidentin liess in der Arena sogar verlauten, das man diese Personen nun "knallhart" verfolgen müsse ...

Werner F, der Inserator
00
11.1.2012, 17:50
und wenn man einen steuerbetrug von mehreren hundert mio eur aufdeckt ist das nicht ehrbar ? Nur weil die leute dafür geld genommen haben ... pffff.

Soweit ich mich errinern kann erwarten die Datenklauer in der Schweiz ein Verfahren sollten sie zurückkehren wollen, warum soll der kleine IT Supporter nun nicht strafrechtlich verfolgt werden.

Der Supporter wurde halt von Lei und Blocher gelinkt, das ist halt a bissl pech, aber ich verstehe das Wort selbstmordversuch nicht ... wie kann man es nicht schaffen sich nicht umzubringen, wenn man wirklich will ?

Du sagst zwar du bist kein Blocher/SVP Fan, du sprichst aber wie einer und betest die BAZ und Weltwoche nach.

Ich mag jetzt nicht mehr, ich bin österreicher hier in der Schweiz und mich gehts eigentlich eh nix an, hängts den Hildebrand auf oder nicht ... i don't care.

08-15
00
11.1.2012, 19:10

ja, klar höre ich mich (für dich) an wie ein svp-fan. gibt ja auch nur black&white zur zeit.

viel spass noch in der schweiz ...

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