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75 Prozent der Frauen und 68 Prozent der Männer, die mit Adipositaschirurgie behandelt wurden, wünschen sich zusätzlich plastische Chirurgie.
Wien - Für schwerst adipöse Menschen ist die Chirurgie zumeist die letzte Hoffnung, deutlich Gewicht zu verlieren. Doch bei einem Eingriff bleibt es nicht: Wer Dutzende Kilogramm nach einem "Magen-Bypass" oder dem Anlegen eines "Magen-Schlauchs" verloren hat, gewinnt oft erst durch Plastische Chirurgie dauerhaft zusätzliche Lebensqualität. Drei Viertel der wegen Adipositas chirurgisch Behandelten wünschen einen solchen weiteren Eingriff zur Reduktion von "Hautschürzen" etc. Das hat eine Studie von Experten der MedUni Wien ergeben.
"Der Massive Gewichtsverlust nach bariatrischer Chirurgie bringt einen 'Überschuss an Haut und nachfolgende funktionale und ästhetische Probleme mit sich", schrieben Hugo Kitzinger von der Klinischen Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie der MedUni Wien am AKH vor kurzem in einer Online-Publikation des Fachjournals "Obesity Surgery". Chirurgische Eingriffe zur Gewichtsabnahme werden von den österreichischen Experten ab einem Bodymass-Index (BMI) von 35 bei zusätzlichen Risikofaktoren und ab einem BMI von 40 insgesamt empfohlen. Vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes bedeuten bei den Betroffenen ein hohes Sterberisiko.
Reduzierte Sterblichkeit
Auf der anderen Seite: Laut Alexander Klaus, Vorstand der chirurgischen Abteilung am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien, hat eine Metaanalyse der Ergebnisse von 14.000 operierten Adipositas-Patienten (BMI größer 40, Beobachtungszeit von 7,5 Jahren) im Vergleich zu 30.000 Nicht-Operierten ergeben, dass der chirurgische Eingriff die Sterblichkeit um 50 Prozent senkte. Andere Auswertungen zeigten, dass die häufigste Begleiterkrankung, der Typ-2-Diabetes, zu 90 Prozent reduziert werden kann.
Problematische Hautschürzen
Das Wiener Autorenteam von der MedUni wertete die Fragebögen von 252 Patienten aus, welche zwischen 2003 und 2009 Eingriffe zur Gewichtsreduktion absolviert hatten. An sich bewerteten 90 Prozent der Frauen und 88 Prozent der Männer ihr Erscheinungsbild nach der Operation als zufriedenstellend. Allerdings, 96 Prozent der Operierten gaben an, Hautschürzen entwickelt zu haben, die wiederum Hautentzündungen hervorriefen. Weiters hatten sie Probleme mit körperlichen Aktivitäten und konnten auch nur schwer passende Kleidung finden.
Dies wiederum führte zum Wunsch nach korrektiver, plastischer Chirurgie. 75 Prozent der Frauen und 68 Prozent der Männer wünschten sich einen solchen Eingriff. Am häufigsten erwarteten sich die Betroffenen davon eine Verbesserung ihres körperlichen Erscheinungsbildes, mehr Selbstwertgefühl und eine verbesserte Lebensqualität. Laut Experten kommen in Österreich drei bis fünf Prozent der Bevölkerung für bariatrische Eingriffe zur Gewichtsreduktion infrage. (APA)
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die kosten sind enorm. die bauchschürzen op zahlt die gkk ( kosten eur 5000) wenn man aber den dokumentierten weg einschlägt( op summe der kosten für alle betragszahler inkl. intensivbett sicher locker eur 20000 kostet). wenn man selbst 50 kg verliert und dann eine bauchfalte hat darf man brav selber zahlen da übernimmt die kasse nix. also warum noch eine schönheits op als belohnung bezahlt bekommen???
weil das derzeitige Modell genau an der Erwartung zerbrochen ist jede Dummheit, Nachlässigkeit, ...
auf Kosten der Allgemeinheit zu bestreiten, sprich
jahrelang kann ich reinfressen ohne mich beschränken zu müssen, rauchen und saufen und wenn in meinem Körper was absemmelt, dann muss es auf Kosten der Allgemeinheit repariert werden.
Wenn es dann nur mehr private Krankenkassen gibt, dann habe wir es dieser Mentalität zu verdanken, und in dieser Zunkunft haben die Bladen, die Säufer und Tschiker sowieso nichts mehr zu lachen!
wie man sich einen magenbypass machen lassen kann, werde ich nie verstehen - so nach dem motto: "Lieber lasse ich mich verstümmeln, bevor ich meine ernährung umstelle, oder meine muskeln trainiere, damit sie mir das fett verbrennen, weil ich kann gar nichts mehr."
Ist das absurd oder gestört. Jetzt mal ehrlich... oder sind dicke menschen energetisch so schwach, dass sie nicht einmal mehr einem einfachen Plan folgen können? Das erste was ich als dicker machen würde ist kraftraining, nichts anderes verbrennt fett so effizient und effektiv, wie ein kräftiger muskel, auch im ruhezustand. Dann würde ich graduell meine ernährung umstellen und mir ab und zu ein "cheat meal" gönnen.
Beschäftigen Sie sich mal näher mit dem Thema Adipositas und Fettsucht bevor sie hier den RTL Fittnesscoach geben. Menschen die eine Magenoperation brauchen sind nicht ein wenig faul sondern psychisch und physisch krank, und Typen wie Sie tragen ihren Teil zum Problem bei.
wieso soll mich das nicht betreffen?
Ich werde relativ leicht fett und ich liebe es zu essen.
Ich toleriere meine psychologischen Ausreden aber nicht mehr, vielleicht deswegen, weil ich zuviele Muskeln habe, also mehr energie.
Der Vorteil mit so einer Veranlagung ist der, dass sie sehr leicht muskeln aufbauen können, die wiederum sehr viel fett verbrennen, egal ob sie schlafen oder sie bewegen. Leichter dick zu werden ist eigentlich ein Segen, weil man das genetische Potential zum traumkörper hat.
Ja, da stimme ich voll zu!
Und wehe die Kasse zahlt Lungenbehandlungen bei Rauchern.
Oder Sportunfallbehandlungen bei Sport treibenden.
Oder Zahnbehandlungen bei Menschen die viel Zucker essen.
Oder Leberbehandlungen bei Alkohol trinkenden.
Oder generell irgendwelche Behandlungen die man hätte vermeiden können wenn man etwas anderes getan hätte - wie beispielsweise eine Behandlung nach einem Autounfall - wäre man nicht gefahren, so hätte man diesen Unfall nicht gehabt - also warum soll da die Krankenkasse zahlen.
Was ist wirklich dumm?
Wenn ich sowenig achtung vor meinem Körper habe, jeden scheiß fresse und glaube es macht mich glücklich.
Wenn ich glaube es wäre besonders angenehm ein Leben ohne relevante Bewegung und ohne Muskeln zu führen.
Jeder sucht sich aus, wie er sein leben führt. Dick sein hat aber sehr viel mit mangelnder Selbstachtung und Nachlässigkeit zu tun, Punkt.
Auch mit information...Mann muss ja nicht unbedingt manisch oder hyperdiszipliniert sein um das zu ändern.
Gewohnheiten muss man hinterfragen und ändern, wenn das Ergebnis scheisse ist. Das macht jeder vernünftige mensch.
keine Ahnung aber posten?
Man kann mit MagenBypass durchaus NICHT mehr essen ohne Blad zu werden!
Ich hatte einen, dann ist mir meine Mutter unters Messer gefolgt und dann mein Vater vor einigen Monaten. (bei uns also genetisch und erlernt).
Zitat meines Vaters heute: "Am liebsten würd ich eigentlich gar nichts mehr essen! es tut alles nur noch weh."
Mir gehts dagegen gut. Aber ich bin auf Kinderportionen reduziert (auch wenn ich die noch genießen kann).
Von gleich viel essen kann also wirklich keine Rede sein!
die kk zahlt auch suchtentzug bei
alkohol
nikotin
harten drogen
und die hautschürze ist bei gewichtsverlust von 50 kg und mehr ein medizinisches problem ...weniger ein optisches.
wie der andere poster schrieb, der bypass wird oft verschrieben und auch von der kk bezahlt bei bmi größer als 40 beide ops
weil eben das herz bei so großem übergewicht das nicht lange mitmacht.
ein 4facher herz bypass ist teurer als wenn der magenbypass gelingt.
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