Kandidatenkür bei US-Vorwahlen

Die republikanischen Herausforderer

Ansichtssache | 10. Jänner 2012, 15:47
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foto: epa/ jim lo scalzo

Vieles deutet darauf hin, dass es Mitt Romney (Bild) sein wird, der am 6. November gegen Präsident Barack Obama im Rennen um das Weiße Haus antritt. Denn auch bei den entscheidenden Vorwahlen in South Carolina (21. Jänner) und Florida (31. Jänner) liegt Romney im Durchschnitt der Umfragen klar voran. Manche Experten schließen daher nicht aus, dass Romney bereits Ende Jänner die Kandidatur so gut wie in der Tasche haben könnte.  Er hat außerdem eine gut gefüllte Wahlkampfkasse und eine perfekte Wahlkampforganisation.

Der Ex-Gouverneur von Massachusetts ist jedoch einigen Republikanern zu wenig konservativ. Sein Gesundheitssystem hat starke Ähnlichkeit mit dem Obamas.

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22 Postings
value
 
00
25.2.2012, 15:56

Sowas wie Santorum würd hier zu Lande auf freim Fuß verhaftet werden wegen Kindesmisshandlung (rein psychisch).

stoiker
20
10.1.2012, 23:38

romney hat sich längst demontiert.
standard ist zu langsam.

youreskimofriend
00
"demontiert"?

Delegates:

Romney: 91
Gingrich: 32
Paul: 8
Santorum 4

Entenbemaler
00
10.1.2012, 22:18
er sagt

zu diesem Thema das gleiche wie Ron Paul. Schade, sie nehmen sich also gegenseitig wichtige Stimmen gegen Romney weg.

Glasperlenspieler
02
10.1.2012, 19:39
By the way: Das erste Bild

stammt aus Dixville Notch und die haben als kleinste Gemeinde in New Hampshire traditionell schon um Mitternacht gewählt, zusammen mit Hart's Location.

In etwa so wie das Kaff Gramais bei uns in Österreich.

Insgesamt gaben in den 2 Dörfern 32 Leute ihre Stimme ab:

Demokraten

Alle 13 Stimmen für Obama

Republikaner

Romney: 7 Stimmen
Paul: 5
Huntsman: 4
Gingrich: 2
Perry: 1

http://hosted.ap.org/dynamic/f... N=POLITICS

Obama hat in dieser Vorwahl 13 Gegenkandidaten aus seiner Partei, allerdings hat davon kaum einer die Chance über 1% zu bekommen.

Als Clinton 1996 in New Hampshire antrat, bekam er nur 84%, auf seine innerparteilichen Gegner entfielen 16%. Obama sollte das toppen !

Walter KURTZ
 
00
11.1.2012, 11:51

Hat er offenbar aber nicht...
Obama kommt in NH momentan auf 82% (mit deutlich weniger Stimmen als Clinton 1996 und auch weniger Stimmen als Bush 2004).

ghostworld
16
10.1.2012, 18:41

Schon witzig. Die Kriterien, ob ein Kandidat auch christlich genug ist, ob er gegen Abtreibung, das Gesundheitssystem, gegen Sex vor, während und nach der Ehe, gegen Scheidung ist und auch zum Vatikan einen guten Draht hat, werden in dem Artikel ganz selbstverständlich und unkommentiert angeführt. Bei Ron Paul schreibt man jedoch sofort von "verstaubter Ideologie", weil er die Wiedereinführung des Gold-Standards fordert. Was ist mit dem aufgeklärten Standard passiert? Wollt ihr nur mehr "ideologiefreie" Priester an der Spitze jedes Staates?

http://de.wikipedia.org/wiki/Tren... _und_Staat

Hari Ka
00
10.1.2012, 19:07
Ich weine darüber

das für Perry gilt:
"Er bezeichnet sich selbst als Retter des Christentums und rühmt sich für große Erfolge am texanischen Arbeitsmarkt."
es wird aber nicht erwähnt das er konsequent beim hinrichten von "überschüssigen" Arbeitern ist.

ghostworld
01
10.1.2012, 19:35

Ja, Mitt Romney ist ein "ganz normaler" Marktradikaler, aber trotzdem noch harmlos gegen Rick Santorum, der Schwangerschaftsabbruch generell verbieten will und zum Kreuzzug gegen die "feindlichen Muslime" aufruft.

Odo
92
10.1.2012, 17:51
Mitt Romney führt jetzt sogar beim Obama-Sender "CBS" mit 47 % zu 45 % gegen Präsident Obama. Bedenklich für Obama ist, dass er gegen keinen der sechs republikanischen Konkurrenten die 50 %-Marke erreicht.

http://www.cbsnews.com/8301-5035... nst-obama/

Mitt Romney führt bei den unabhängigen Wählern mit 45 % zu 39 % und hat jetzt schon die Unterstützung von 90 % der Republikaner (soviel zum Thema, Romney würde von vielen konservativen Republikanern angeblich nicht gewählt werden). Und bei der Umfrage ist das "enthusiasm gap" zugunsten der Republikaner noch gar nicht berücksichtigt, da die Befragung unter allen bzw. unter registrierten Wählern stattfand.

Obamas "Approval-Rating" bei CBS ist nun auch wieder negativ. Der Ausflug in die Pluszone Mitte Dezember scheint einstweilen wohl doch nur ein "Ausreißer" nach oben gewesen zu sein.

bluebeard's 8th wife.
00
13.1.2012, 13:23

sie kommen mir vor wie ein blinder, der auf einem auge sehr schlecht sieht...

stoiker
21
10.1.2012, 23:40

die reps.haben keinen meter,du stocki.

Glasperlenspieler
02
10.1.2012, 19:47
Schauen Sie sich doch mal deren Republikaner-Umfrage an

dort sind über 30% unentschlossen ! Also, die CBS-Umfragen sind ziemlich "schei*e" ;-)

...

Aber ich kontere gerne mit einer anderen Umfrage die heute rausgekommen ist - Reuters/Ipsos:

48% Obama, 43% Romney
48% Obama, 41% Paul
51% Obama, 40% Santorum
53% Obama, 38% Gingrich

http://www.ipsos-na.com/news-poll... px?id=5466

Odo
11
11.1.2012, 00:09
Aber auch bei der von Ihnen zitierten Umfrage hat Präsident Obama verloren.

Das letzte Mal führte er gegen Mitt Romney noch mit acht Punkten, jetzt nur noch mit fünf Punkten.

Und "Ipsos" war zuletzt das Institut, wo Obama am deutlichsten gegen Romney vorne lag. Wenn er selbst hier nur noch mit fünf Punkten vorne liegt, siehts nicht gut für ihn aus.

Walter KURTZ
 
01
11.1.2012, 09:43
Ebenso ist das Job Approval Rating von Obama bei RCP - erwartungsgemäß - wieder eingebrochen, nachdem aktuellere Umfragen reingenommen wurden.

Und noch vor Tagen haben die Obama Fans von einem schon Monate anhaltenden Aufwärtstrend gesprochen.
Es steht mMn klar fest: mit seiner Bilanz oder einem Positivwahlkampf wird Obama nichts gewinnen können.
Übrigens - wie schon an anderer Stelle gepostet: über 30% der Amerikaner fürchten sich vor einer Wiederwahl Obamas, eine Nicht-Wiederwahl fürchten nur halb soviele. Und mMn zurecht: daß die Demokraten das House zurückerobern und den Senat halten, ist momentan nicht abzusehen. Eine Situation wie jetzt will niemand noch 2 Jahre. Und was das Trio Obama-Reid-Pelosi angerichten könnte, das mag ich mir gar nicht ausmalen...

Fernando António Nogueira Pessoa
14
10.1.2012, 19:40
Geh Odo.

Wenn Ihre Kommentare bei der letzten Wahl Hand und Fuss gehabt hätten, wäre Obama nie und nimmer Präsident geworden.

Warum also robben Sie jetzt wieder gliedmaßenfrei durch die Gegend?

Odo
20
11.1.2012, 00:15
"Wenn Ihre Kommentare bei der letzten Wahl Hand und Fuss gehabt hätten, wäre Obama nie und nimmer Präsident geworden."

Wie erklären Sie sich dann beispielsweise dieses Posting von mir über einen Monat vor der Präsidentschaftswahl 2008?

http://derstandard.at/plink/122... id10820883

bloody-nine
 
02
10.1.2012, 20:09
mir ist ja immer noch net klar was dieser odo eigentlich für einer ist.

für einen amerikaner ist sein deutsch zu gut. wieso aber wäre ein österreicher so ein fanatischer republikaner?

er schreibt nie etwas über politische positionen. setzt sich nie mit inhalten auseinander. alles was er bringt sind umfragen und prognosen und zustimmungsraten.

und die republikaner gewinnen bei ihm IMMER. mccain 2008, weiss ich noch genau...

OssiP
 
21
10.1.2012, 21:34
mir ist ja immer noch net klar was dieser odo eigentlich für einer ist.

Odo hetzt schon seit Jahren gegen Demokraten und Obama im besten Foxstil.
Jede Negativmeldung über Obama wird aufgebauscht, jeder Vortschritt bei den Reps als
grandioser Sieg gemeldet, ähnlich wie bei Hannity und Co.

24.05.2008 02:21
Ob diese Umfrage allerdings wirklich sonderlich aussagekräftig ist, wage ich zu bezweifeln.

Denn sie geht davon aus, dass 52 % der Wähler Demokraten sein werden und nur 28 % der Wähler Republikaner.

Und sonderlich schlüssig ist es auch nicht, wenn bei SUSA Senator Obama in der Hochburg der Demokraten California mit gerade mal 8 Punkten gegen Senator McCain führt, in den "Battleground-States" Virginia und Ohio aber mit 7 und 9 Punkten.

christoph hofbaur
02
10.1.2012, 19:03

von aehnlicher aussagekraft wie die tatsache, dass michelle bachman im juli 2011 in den umfragen vorne lag.

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