Vater installierte Schadsoftware auf PC von Tochter, um Netzaktivitäten zu überwachen
Hintergrund des Angriffs auf den Server der deutschen Bundespolizei im Juli 2011 ist offenbar ein Familienzwist. Ein Polizeibeamter hatte eine Schadsoftware auf dem Rechner seiner Tochter installiert. Er wollte damit ihre Internet-Aktivitäten kontrollieren, heißt es in einer Aussendung des Spiegel.
Racheakt
Einem Freund der Tochter fiel die Spionage auf, woraufhin er sich den Rechner des Vaters vornahm. Er bemerkte, dass der hochrangige Beamte seine dienstlichen E-Mails an den Privat-PC umleiten ließ. Der Angreifer verschaffte sich Zugang zum Observationssystem des Zolls namens "Patras" (Paip Tracking Server). In weiterer Folge musste der Server abgeschaltet werden. Nun ermitteln Kölner Fahnder gegen den Beamten aus Frankfurt am Main.
Zweimal geknackt
Im Juli beanspruchten mehrere Hacker-Gruppen, unter anderem die "No Name Crew" hinter dem Hackerangriff zu stehen - der WebStandard berichtete. Der Server wurde zweimal attackiert. (ez, derStandard.at, 9.1.2012)