Wien - Das Immobilienvermögen der Bank Austria-Tochter Real
Invest Austria ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 auf über 1,7 Milliarden Euro gewachsen. Für 2012 sei der weitere Ausbau des
Immobilienvermögens geplant, teilte die Gesellschaft am Montag mit.
Der nach eigenen Angaben größte heimische offene Immobilienfonds
hat im vergangenen Jahr Immobilien im Wert von rund 400 Millionen Euro
gekauft und rund 230 Millionen Euro an Nettomittelzuflüssen verbucht.
Insgesamt hat der Real Invest Austria im Jahr 2011 neunzehn neue
Objekte gekauft.
Zum Jahreswechsel wurden sechs Wohnobjekte in den Wiener
Gemeindebezirken 2, 15, 17 und 22 zugekauft. Zwei Objekte - die
Wohnanlage Quadenstraße und eine Liegenschaft beim Nordbahnhof -
wurden von der Buwog erworben, wie diese ebenfalls heute mitteilte.
Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Am Nordbahnhof
wird die Buwog für die Real Invest bis 2013 eine Wohnanlage
errichten. Die Gesamtprojektkosten wurden mit 33 Mio. Euro
veranschlagt.
Derzeit ist der Real Invest Austria in 97 ausschließlich
österreichischen Objekten investiert. Rund 60 Prozent des
Fondsvermögens bestehen aus Wohnliegenschaften und
Infrastrukturobjekten wie Universitäten, Schulen, Pflegeeinrichtungen
und Kindergärten. Das Gesamtvolumen des Fonds betrug per 2. Jänner
2012 rund 1,778 Milliarden Euro, was einem Marktanteil von rund 62 Prozent
entspricht. (APA)