Die Bayern verkaufen 1,6 Millionen, die Wolfsburger über acht Millionen Fahrzeuge
Detroit/München - Der Autobauer BMW hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie noch nie. Der Absatz der drei Konzernmarken BMW, Mini und Rolls-Royce sei um 14,2 Prozent auf 1,67 Millionen Autos gestiegen, teilte der Konzern am Montag in München kurz vor Start der US-Automesse in Detroit mit. "2011 war ein hervorragendes Jahr für die BMW Group. Unser Absatzziel von mehr als 1,6 Millionen verkauften Fahrzeugen haben wir deutlich übertroffen", sagte BMW-Vorstandsmitglied Ian Robertson. "Die weltweite Nachfrage nach unseren Modellen bleibt unverändert stark."
Auch für Volkswagen war das abgelaufene Jahr ein erfolgreiches. Konzernchef Winterkorn sagte am Sonntag, der Konzern habe 8,156 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert und damit den japanischen Rivalen Toyota hinter sich gelassen. Einschließlich der schwedischen Lkw-Tochter Scania seien dies 8,215 Millionen ausgelieferte Einheiten.
Bis 2018 will Europas größter Autobauer mehr als zehn Millionen Fahrzeuge losschlagen, damit auch die Opel-Mutter General Motors hinter sich lassen und an die Weltmarkt-Spitze rücken. Auf die Frage von Reuters, ob der Konzern angesichts der hohen Steigerungsraten die Ziele nicht vorziehen sollte, sagte Winterkorn, "zunächst" blieben diese so bestehen.
Winterkorn bekräftigte, dass Volkswagen an seinem Plan festhalte, mit der Porsche Automobil Holding zu fusionieren. VW und Porsche hatten ihr ursprüngliches Ziel, bis Ende 2011 zu verschmelzen, wegen juristischer Risiken auf Eis gelegt. (APA)