On Tour

Ahmadinejad beginnt Lateinamerika-Reise in Venezuela

9. Jänner 2012, 07:12

Bei seinem Verbündeten Chavez in Caracas eingetroffen - Beginn der fünftägigen Reise

Caracas/São Paulo - Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad ist mitten in einem sich verschärfenden Streit mit dem Westen zu einem Besuch bei seinem Verbündeten Hugo Chávez in Venezuela eingetroffen. Beide Staatschefs wollen bei ihren Gesprächen am Montag demonstrativ die Kooperation zwischen ihren Ländern bekräftigen. Ahmadinejad wurde am Sonntagabend (Ortszeit) von Vize-Präsident Elías Jaua in Venezuela empfangen.

Auf seiner fünftägigen Lateinamerika-Reise wird er von mehreren Ministern sowie einer Unternehmerdelegation begleitet. Im Anschluss an Venezuela reist er in die ebenfalls von Links-Regierungen geführten Länder Nicaragua, Kuba und Ecuador. Die US-Regierung warnte die Staaten Lateinamerikas vor dem Ausbau ihrer Beziehungen zum Iran, da das Land wegen seines Atomprogramms immer stärker in die Isolation gerate und nun nach Freunden suche.

Teheran hatte in den vergangenen Wochen damit gedroht, eine Meerenge im Persischen Golf zu blockieren, falls der Westen die wegen des Atomstreits verhängten Sanktionen ausweite. Durch die Straße von Hormuz gehen rund 40 Prozent des weltweit auf dem Seeweg transportierten Öls. Washington machte am Sonntag klar, dass der Iran eine "rote Linie" überschreite, wenn er Atomwaffen entwickeln oder wichtige Schifffahrtswege blockieren sollte.

Unmittelbar vor dem Besuch Ahmadinejads in Venezuela verwiesen die USA eine venezolanische Diplomatin des Landes. Die Konsulin in Miami (Florida), Livia Acosta Noguera, sei am 6. Jänner zur unerwünschten Person erklärt worden, teilte das US-Außenministerium mit. Entsprechend müsse sie das Land bis zum 10. Jänner verlassen. Einzelheiten zur Begründung teilte das Ministerium nicht mit. (APA)

 

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23 Postings
felix1307
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welcher Quelle soll man da noch trauen?

http://critic21.wordpress.com/2011/12/0... konflikts/

Harry Meier
 
00
Pat und Patachon in Venezuela.

Perkun
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Auf solcher Besuch kann man verzichten

Schmutzbärtige Dikator besucht fettsüchtige Diktator
Der einer blockiert die Strasse von Hormuz und der ander blockiert die Karibik.
Der eine soll sich nicht bei der ander wegen Krebsgefahr im Hirn anstecken lassen.

Oddo Wolf
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Opfer medialer Gehirnwäsche oder Lohnschreiber?

g *star
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ohnehin nur noch eine frage der zeit bis die amis kommen!

Dieser iran beschert einem ordentliche Kopfschmerzen!

Helicopterman
3212
Ich werde niemals kapieren

wie man sich als angeblicher "Linker" mit erzreaktionären Klerikalfundis ins Bett legen kann, diese Ideologien sind doch völlig konträr. Anscheinend ist das Spiel "Wie können wir gemeinsam den bösen Westen ärgern" wichtiger als jegliche ideologische Korrektheit, wobei sich Chavez und Castro dabei als skrupellose Opportunisten entpuppen.

egal9
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Wenn man die Welt nur aus einer naiven Pro-Ami-Sicht anschaut, dann ist völlig verständlich, dass man Vieles nicht versteht.

Hätten Sie Ihr Urteil nicht schon gesprochen, würde sich sogar vlt. jemand die Mühe machen, Ihnen ein paar Dinge zu erklären.

Georg Schütt
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Versuchen Sie´s trotzdem mal! Was haben Linke und Leute wie Ahmadinejad für gemeinsame Werte?

Ich nenne mal ein paar Stichworte:
- Einsatz für Minderheiten
- Emanzipation der Frau
- Bürgerbeteiligung
- Umweltschutz
- Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus
- Kampf für Demokratie, einen Rechtsstaat
- ...

Was davon unterstützt der Iran?

Harry Meier
 
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Die naive Pro Iran Sicht ist leider auch nicht ..

gerade eine Alternative. Ich halte mich da eher an die Entscheidungen des UN Sicherheitsrates. Der ist ein recht guter Indikator fuer die Weltmeinung. Und der UN Sicherheitsrat hat erst vor kurzem die Sanktionen gegen den Iran verschaerft.

Reddogg
 
37
10.1.2012, 07:13

Kurze Frage am Rande, war es das auch als die UN-Versammlung den Zionismus anprangert, der erst Jahre später wieder zurückgenommen wurde? Oder ist gerade da der UN-Sicherheitsrat nicht mehr so nach Ihrer Meinung? Oder wie schaut es mit den angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak aus? Um nur mal weche zu nennen, wo man Fehler der UN-Versammlung aufzeigen könnte. Und bei letzterem wurden kleine Staaten regelrecht "bedrängt" (ich weiß dass ich damit das Ganze eigentlich extremst runterspiele). Damit sie für Sie einen "guten Indikator" bieten konnte.

Harry Meier
 
110
Es gab Massenvernichtungswaffen im Irak und die

wurden auch skrupellos eingesetzt. Ob man einen millionenfachen Massenmoerder nun zu unrecht wegen illegalen Waffenbesitzes von der Macht entfernt anstatt wegen Voelkermordes ist der Dummheit von Bush zuzuschreiben aber aendert nichts an der Legitimitaet.

Ernst Guevara
01
antiimperialismus verbindet nun mal und drängt scheinbar auch inhaltliche unvereinbarkeiten in den hintergrund

"Für den Iran ist das natürlich ausgezeichnet: Durch die Kooperation erhält das Land international breiteren Rückhalt für sein eigenes Nuklearprogramm. .. Über das Passspiel nach Südamerika durchbricht der Iran tatsächlich seine internationale Isolation. Und für die USA wird es zudem immer schwieriger, die eigenen Interessen in ihrem südamerikanischen »Hinterhof« durchzusetzen. .. Boliviens Misstrauen gegenüber west­lichem Kapital und der Außenpolitik der USA etwa ist nicht ganz unbegründet, kaum ein Land hat mehr Nachteile durch ausländisches Kapital erfahren. Dies mag erklären, warum Morales die Kooperation mit dem Iran sucht."
http://jungle-world.com/artikel/2... 42107.html

na ja,...wenn´s so is.
12
vielleicht ist ja ihrer meinung nach

iranisches kapital in bolivien nicht ausländisch?
aber der iran ist ihnen bestimmt als wohltäter der minderbemittelten südamerikaner bekannt. nicht wahr? die suchen nicht ihren eigenen vorteil.
nicht bolivien als land ist gegen die usa und den westen sondern morales als teil der chavez bande und seiner blödivarianischen robolition

Helicopterman
21
Na ja, ganz unimperialistisch

ist der Iran auch nicht gerade, siehe z.B. Libanon, Syrien, die Hisbollah,.... Ob also offen wirtschaftliche Interessen wie beim Westen oder eine Religion/Gesinnung wie beim Iran dahinterstehen ist letztendlich egal, Imperialismus bleibt Imperialismus.

Oddo Wolf
11
Deffinitionsproblem mit Imperialismus?

-
Imperialismus von lateinisch imperare „herrschen“; imperium „Weltreich“;

Ernst Guevara
12
ich habe ja auch nicht behauptet, dass ich diese kooperation logisch finde ;)

es wird nicht nur übersehen, dass iran selbst imperialistisch agiert. es wird auch ignoriert, dass linke und andere regimegegner in iran am baukran aufgehängt oder auf andere arten beseitigt werden. eine möglichst realitätsfremde sichtweise ist vermutlich voraussetzung für die kooperation zwischen lateinamerika und iran.

Oddo Wolf
01

Guevara im Nick? Im Ernst?

egal9
616
Was ist das denn für eine Imperialismus-Definition?

Wikipedia hilft für den Anfang weiter
"Als Imperialismus (von lateinisch imperare „herrschen“; imperium „Weltreich“; etwa bei Imperium Romanum) bezeichnet man das Bestreben eines Staatswesens oder dessen Anführers, seinen Einfluss auf andere Länder oder Völker auszudehnen, bis hin zu deren Unterwerfung und Eingliederung in das eigene Umfeld. Dazu gehört eine ungleiche wirtschaftliche, kulturelle oder territoriale Beziehung aufzubauen und aufrechtzuerhalten"

Das trifft auf den Iran und seinen Umgang mit Hamas und Hisbollah mit Sicherheit nicht zu!

rubbberduck
100

und wie das auf den iran zutrifft, eh genauso wie auf venezuela

Mathias Steinlaus
 
23
Darum sind das nur "Schein-Linke",

weil sie sich selber im Spiegel nicht ansehen können ... sonst würden die merken, sie sind nur billige reaktionäre klerikal-konservative Idioten, die sich ein rotes Mäntelchen umhängen ...

Die Jubeln doch froh, daß im Nahen Osten und Nordafrika wieder "Zucht und Ordnung" einkehrt, und die zu freizügigen Frauen wieder ordentlich verhüllt werden ... etc. etc. etc..

egal9
49

Wischen Sie sich doch erst mal den Schaum vom Mund, bevor Sie schreiben...

Wie nennt man eigentlich "Demokraten", die mit Staaten wie Saudi Arabien oder der Pinochet-Diktatur ins Bett steigen?

Dass ein westliches Wirtschaftsembargo für einzelne kleine Staaten den sicheren Tod bedeutet, ist auch Ihnen klar.
Was Sie fordern, ist also nichts anderes, als den Selbstmord von Staaten, die gegen die USA eingestellt sind, darunter auch Staaten mit linkem Anspruch.

Eins weiß ich sicher: Sie sind kein Linker. Wohl auch deswegen der Schaum vor dem Mund..

egal9
48

Der Kommentar eines neo-konservativen Imperalismus-Fans ist zu diesem Thema natürlich unbedingt wertvoll.

Wenn es nach Kriegshetzern wie Grigat ginge, würde der Iran noch heute angegriffen werden müssen...

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