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Wien - Rund 5,2 Millionen Fahrgäste verzeichneten die Wiener Linien im abgelaufenen Jahr 2011 in der Nacht-U-Bahn. Gut 45.000 Fahrgäste nützen pro Nacht das Angebot der 24-Stunden-U-Bahn, die am Wochenende sowie in Nächten vor Feiertagen durchgängig und im 15-Minuten-Intervall unterwegs ist. Das sind rund 50 Prozent mehr Fahrgäste als vor dem Start im September 2010 erwartet wurden. Seither fuhren insgesamt rund 7,1 Millionen Fahrgäste mit der Nacht-U-Bahn.
Die meisten Fahrgäste in der Nacht-U-Bahn verzeichneten die Wiener Linien 2011 in der Silvesternacht (rund 145.000 Fahrgäste) und zum Wiener Donauinselfest (85.000). Die am stärksten frequentierten Linien im Nachtbetrieb sind die U4 sowie die U3 mit etwa 12.000 bzw. 11.000 Fahrgästen pro Nacht. 2012 wird die U-Bahn in insgesamt 115 Nächten durchgehend unterwegs sein.
Die Nacht-U-Bahn erschließt das gesamte Wiener U-Bahn-Netz mit 101 Stationen und allen fünf Linien. Die Wiener Linien setzen zur Sicherheit der Fahrgäste im Nacht-Betrieb videoüberwachte Züge ein. Außerdem sind im ganzen Netz Nightliner unterwegs, die auf die Einhaltung der Hausordnung achten und in enger Abstimmung mit der Polizei agieren. (red)
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Wiener Linien verzeichneten seit Einführung im September 2010 rund 14,2 Millionen Fahrgäste
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Es ist eigentlich nicht einmal am Wochenende zu rechtfertigen. Trotz aller Jubelmeldungen, die U-Bahn-Züge sind in der Nacht nicht einmal zu einem Drittel ausgelastet und der Betrieb kostet irrsinnig viel Geld.
Um die Millionen hätte man locker ein verdichtetes Nachtbusnetz einrichten können, das im 10-Minuten-Takt fährt.
Das stimmt schon, aber das "mehr" an Nachtbussen hätte auch für jene die an den Nachtbusslinien wohnen ein deutliches mehr an Lärm gebracht. Die Busse sind alles andere als leise und fahren oft auch durch kleine Gassen in Wohngebieten.
Hier ist die Ubahn vorteilhafter.
Hat alles seine Vor- und Nachteile.
Die früheren Nachtbusse fuhren eigentlich kaum durch enge Gassen, sondern vorwiegend entlang der U-Bahn-Trassen, z.B. Wienzeile, Favoritenstraße, Praterstraße etc.
Ich bin der Meinung für den Fahrgast wäre das die bessere Lösung, als die U-Bahn, die im Übrigen auch für Lärmbelastung sorgt (dort wo sie nicht unter der Erde fährt). Auf einigen Strecken könnte man auch mit Straßenbahnen fahren, die ULFe machen recht wenig Lärm.
Der Betrieb der U-Bahn kostet aber ein Vielfaches eines Busbetriebes. Die Stadt Wien muss Millionen zuschießen, um den Nachtbetrieb der U-Bahn zu finanzieren.
Ein dichtes Busnetz, wo alle 10 Minuten etwas kommt, würde den meisten Fahrgästen mehr bringen.
Hm, das wären bei 21 Nachtbuslinien 200% mehr Personal. Ob sich das mit den 40 U-Bahnfahrern gegenrechnen lässt? Nightliner gibt es so auch, und im Bus sogar Kontrolleure. Mitsamt den Einsparungen bei den Bussen am WE glaub ich nicht dass eine 10-min-Taktverdichtung viel günstiger gewesen wäre.
Ich sage, dass man um die Millionen, die man jetzt in die Nacht-U-Bahn steckt, ein tolles und komfortables Busnetz aufbauen könnte, mit Intervallen fast wie im Tagesverkehr.
Das Manko am derzeitigen Nachtnetz, ist, dass die U-Bahn eben bei weitem nicht alles abdeckt und man mehr umsteigen muss als beim früheren sternförmig angeordneten Busnetz. Die Anschlussbusse fahren außerdem im Gegensatz zur U-Bahn nur alle halben Stunden.
Früher konnte man von der City umsteigefrei und recht schnell und bequem bis an den Stadtrand fahren, seit der U-Bahn geht das nicht mehr.
Und wenn der Anschluss davonfährt statt zu warten, ärgert man sich, weil man mit dem Fahrrad schneller gewesen wäre.
Wenn sich Wien weiterhin diesen Luxus leisten will, dann wäre es jetzt notwendig, die Qualität zu verbessern. Das betrifft vor allem die Anschlusssicherung, die in Berlin und Prag deutlich besser funktioniert.
Das ist heute mit der U-Bahn nicht anders. Das Problem war immer schon, dass es abseits von Gürtel und Ring keine Querverbindungen gibt, sondern alles von der Stadt sternförmig hinaus führt. Laut Wiener Linien ist der Bedarf für solche Querverbindungen zu gering und die Kosten zu hoch.
Um die U-Bahn-Millionen, wäre es möglich, ein verdichtetes Nachtnetz anzubieten, das auch solche Querverbindungen, wie z.B. die Strecke des 10A oder der Straßenbahnlinie 5 abdeckt.
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