Bilanz 2011

Über fünf Millionen nutzten die Wiener Nacht-U-Bahn

8. Jänner 2012, 20:05

45.000 Fahrgäste pro Nacht

Wien - Rund 5,2 Millionen Fahrgäste verzeichneten die Wiener Linien im abgelaufenen Jahr 2011 in der Nacht-U-Bahn. Gut 45.000 Fahrgäste nützen pro Nacht das Angebot der 24-Stunden-U-Bahn, die am Wochenende sowie in Nächten vor Feiertagen durchgängig und im 15-Minuten-Intervall unterwegs ist. Das sind rund 50 Prozent mehr Fahrgäste als vor dem Start im September 2010 erwartet wurden. Seither fuhren insgesamt rund 7,1 Millionen Fahrgäste mit der Nacht-U-Bahn.

Die meisten Fahrgäste in der Nacht-U-Bahn verzeichneten die Wiener Linien 2011 in der Silvesternacht (rund 145.000 Fahrgäste) und zum Wiener Donauinselfest (85.000). Die am stärksten frequentierten Linien im Nachtbetrieb sind die U4 sowie die U3 mit etwa 12.000 bzw. 11.000 Fahrgästen pro Nacht. 2012 wird die U-Bahn in insgesamt 115 Nächten durchgehend unterwegs sein.

Die Nacht-U-Bahn erschließt das gesamte Wiener U-Bahn-Netz mit 101 Stationen und allen fünf Linien. Die Wiener Linien setzen zur Sicherheit der Fahrgäste im Nacht-Betrieb videoüberwachte Züge ein. Außerdem sind im ganzen Netz Nightliner unterwegs, die auf die Einhaltung der Hausordnung achten und in enger Abstimmung mit der Polizei agieren. (red)

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Posting 1 bis 25 von 31
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Dani Düsentrieb
 
00
wie wird das gemessen?

würd mich echt interessieren.

Ich bin ein*_e Wiener*_In
10
10.1.2012, 23:47
U6 = Orientexpress!

TT1
21
10.1.2012, 08:47
So jetzt noch ordentliche Öffnungszeiten

Der Geschäfte und die Stadt Wien ist m 21. Jahrhundert angekommen.....

DarwinsHammer
63
Danke ÖVP

El Chó
00
Verwirrt?

Warum nicht Danke ÖAMTC?
Oder danke Israelische Kultusgemeinde?
Oder danke an die Sandinistische Partei von Nicaragua?

Die haben alle etwa genauso viel zur Realisierung der Nacht U-Bahn beigetragen, wie die ÖVP...

DarwinsHammer
01
12.1.2012, 19:12

Wer hats erfunden? Nicht die Pensionistenpartei SPÖ

El Chó
20
13.1.2012, 00:36

Sondern? Die Mercederfahrerpartei ÖVP?!?
Und wie haben Sie es beschlossen, ohne in der Landesregierung zu sein?

DarwinsHammer
11
13.1.2012, 09:20

Die Volksbefragung schon vergessen? Mit der sich die SPÖ Ideen angeeignet hat?

Carlos Columnos und Familie Matuschek
14

Ich finde das Öffiangebot in Wien speziell in der Nacht sehr gut. Schade, dass die U-Bahn nur an den Wochenenden durchfährt, aber eine Ausweitung ist wohl mit den Fahrgastzahlen unter der Woche nicht zu rechtfertigen.

Modjo
35

Es ist eigentlich nicht einmal am Wochenende zu rechtfertigen. Trotz aller Jubelmeldungen, die U-Bahn-Züge sind in der Nacht nicht einmal zu einem Drittel ausgelastet und der Betrieb kostet irrsinnig viel Geld.

Um die Millionen hätte man locker ein verdichtetes Nachtbusnetz einrichten können, das im 10-Minuten-Takt fährt.

Der Unkurze
08

Das stimmt schon, aber das "mehr" an Nachtbussen hätte auch für jene die an den Nachtbusslinien wohnen ein deutliches mehr an Lärm gebracht. Die Busse sind alles andere als leise und fahren oft auch durch kleine Gassen in Wohngebieten.

Hier ist die Ubahn vorteilhafter.

Hat alles seine Vor- und Nachteile.

BraS
 
21

so hat die U-Bahn den Anrainern an den oberirdischen U-Bahnstrecken Lärm gebracht.

Der Unkurze
03

Das sind aber bedeutend weniger, und eine Ubahn ist mitunter auch leiser.

Ausserdem ist bei den Trassen meist Platz.

Modjo
42

Die früheren Nachtbusse fuhren eigentlich kaum durch enge Gassen, sondern vorwiegend entlang der U-Bahn-Trassen, z.B. Wienzeile, Favoritenstraße, Praterstraße etc.

Ich bin der Meinung für den Fahrgast wäre das die bessere Lösung, als die U-Bahn, die im Übrigen auch für Lärmbelastung sorgt (dort wo sie nicht unter der Erde fährt). Auf einigen Strecken könnte man auch mit Straßenbahnen fahren, die ULFe machen recht wenig Lärm.

. g.bac
02
Ich bin der Meinung für den Fahrgast wäre das die bessere Lösung...

für welchen genau? sie persönlich?

es gibt genügend andere für die ubahnen auch in der nacht von vorteil sind.

BraS
 
01
für welchen genau?

für alle, die nicht unmittelbar an einer U-Bahn wohnen - was die Mehrzahl der Wiener sein dürfte.

Modjo
22

Der Betrieb der U-Bahn kostet aber ein Vielfaches eines Busbetriebes. Die Stadt Wien muss Millionen zuschießen, um den Nachtbetrieb der U-Bahn zu finanzieren.

Ein dichtes Busnetz, wo alle 10 Minuten etwas kommt, würde den meisten Fahrgästen mehr bringen.

. g.bac
00
na ich hoff schon, dass die spö die kosten so gut versteckt

dass erst nachfolgende generationen die kosten dafür tragen müssen.

Modjo
12

Wozu glauben Sie wurden gerade sämtliche Gebühren angehoben? U.a. um Wahlzuckerln, wie die Nacht-U-Bahn zu finanzieren.

Der Unkurze
11

die straßenbahnen fände ich wirklich eine gute Lösung :)

Carlos Columnos und Familie Matuschek
00

Hm, das wären bei 21 Nachtbuslinien 200% mehr Personal. Ob sich das mit den 40 U-Bahnfahrern gegenrechnen lässt? Nightliner gibt es so auch, und im Bus sogar Kontrolleure. Mitsamt den Einsparungen bei den Bussen am WE glaub ich nicht dass eine 10-min-Taktverdichtung viel günstiger gewesen wäre.

Modjo
03
Sag ja nicht, dass das günstiger gewesen wäre.

Ich sage, dass man um die Millionen, die man jetzt in die Nacht-U-Bahn steckt, ein tolles und komfortables Busnetz aufbauen könnte, mit Intervallen fast wie im Tagesverkehr.

Das Manko am derzeitigen Nachtnetz, ist, dass die U-Bahn eben bei weitem nicht alles abdeckt und man mehr umsteigen muss als beim früheren sternförmig angeordneten Busnetz. Die Anschlussbusse fahren außerdem im Gegensatz zur U-Bahn nur alle halben Stunden.

Früher konnte man von der City umsteigefrei und recht schnell und bequem bis an den Stadtrand fahren, seit der U-Bahn geht das nicht mehr.

Quim Barreiros
00

Und wenn der Anschluss davonfährt statt zu warten, ärgert man sich, weil man mit dem Fahrrad schneller gewesen wäre.

Wenn sich Wien weiterhin diesen Luxus leisten will, dann wäre es jetzt notwendig, die Qualität zu verbessern. Das betrifft vor allem die Anschlusssicherung, die in Berlin und Prag deutlich besser funktioniert.

Carlos Columnos und Familie Matuschek
03

Ja aber auch nur von der City aus. Wollte man eine Strecke zurücklegen, bei der weder Start- oder Zielort in der Innenstadt lagen, glich die Fahrt schnell einer Odyssee.

Modjo
02

Das ist heute mit der U-Bahn nicht anders. Das Problem war immer schon, dass es abseits von Gürtel und Ring keine Querverbindungen gibt, sondern alles von der Stadt sternförmig hinaus führt. Laut Wiener Linien ist der Bedarf für solche Querverbindungen zu gering und die Kosten zu hoch.

Um die U-Bahn-Millionen, wäre es möglich, ein verdichtetes Nachtnetz anzubieten, das auch solche Querverbindungen, wie z.B. die Strecke des 10A oder der Straßenbahnlinie 5 abdeckt.

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