Astrophysiker war erst am Freitag aus Krankenhaus entlassen worden
London - Der weltberühmte Jubilar musste auf sein Fest verzichten: Astrophysiker Stephen Hawking hat die
Feierlichkeiten zu seinem 70. Geburtstag in der Universitätsstadt Cambridge
verpasst, weil er gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe war. Hawking fühle sich nicht wohl, er sei erst am Freitag aus dem
Krankenhaus entlassen worden, sagte Professor Leszek Borysiewicz, Vize-Kanzler
der Universität. Hawking wollte dem Symposium zu seinen Ehren über einen Webcast
folgen.
Hawking habe schon zuvor nicht an einer dreitägigen wissenschaftlichen
Konferenz teilnehmen können. Der vielleicht bekannteste Wissenschafter der Welt
ist an der unheilbaren Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) erkrankt. Viele halten
es für eine medizinische Sensation, dass Hawking 70 Jahre alt werden konnte. Die
Ärzte hatten ihm bei der Diagnose im Alter von 21 Jahren eine Lebenserwartung
von nur noch wenigen Jahren signalisiert.
Der Astrophysiker war vor allem mit seinen Gedanken über die Existenz Gottes
und die Entstehung des Weltalls bekanntgeworden. Sein Werk "Eine kurze
Geschichte der Zeit" wurde zum Welt-Bestseller. (APA, red)