ÖVP erhöht Druck bei Pensionen

8. Jänner 2012, 17:55

SPÖ will auch Arbeitgeber in die Pflicht nehmen

Wien - Ein massives Streitthema zwischen den Koalitionspartnern sind die Pensionen, bei denen die ÖVP Druck macht. Parteichef Michael Spindelegger möchte bis 2020 das Regelpensionsalter um vier Jahre erhöhen. Das Bonus-Malus-System mit Ab- oder Zuschlägen bei späterem bzw. früherem Ruhestandantritt soll stark ausgebaut werden. Die Gewerkschaft hat gegen diesen Plan massiven Protest angemeldet.

Neu ist die Forderung der ÖVP, dass Frühpensionisten bis zum Erreichen des Regelpensionsalters die jeweils zu Jahresbeginn fälligen Pensionsanpassungen gestrichen werden sollen.

Die ÖVP kann sich auch eine frühere Angleichung des Frauenpensionsalters an jenes der Männer vorstellen.

Allein bei den Pensionen ortet die ÖVP ein Einsparungspotenzial von 2,6 Milliarden Euro.

Die SPÖ will wiederum jene Arbeitgeber in die Pflicht nehmen, die ihre Mitarbeiter frühzeitig in Pension schicken. Sie sollen die Pensionskosten bis zum Regelpensionsalter übernehmen. (völ, DER STANDARD; Printausgabe, 9.1.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 163
1 2 3 4
sonne-licht
 
21
11.1.2012, 18:28
pensionseinschnitte

sind nicht nur bei kommenden gefragt sondern auch schon bei auszubezahlenden frühpensionisten rückwirkend.

sonst wird alles wieder nur an der arbeitenden jüngeren bevölkerung abgewälzt und nicht die jetzt schon in frühpension sind und ihren ruhestand auf kosten der arbeitenden bevölkerung geniessen bzw. ihren erstohlenen reichtum an der allgemeinheit verprassen!

also wenn ich mir so die beamten (ausnahmen lehrer, krankenpersonal, müllabfuhr) ansehe und jeder nur das mindestmass an arbeit verrichtet, dazu musst beamten unter druck setzen damits was tun, das kanns nicht sein und nur noch darauf wartet früher in pension zu gehen, sagt viel über die menschlichkeit dieser steuergeldbezieher aus!

großteil der pensionisten sind beamten!

Robert Alexander
00
26.1.2012, 15:52
Wiedereinmal ein bisschen Pensionistenbashing....

...aber dass die "Alten" die "Jungen" um sehr viel länger als früher finanzieren bis die endlich mit ihren Studien der brotlosen Künste fertig sind (oder auch nicht) und bis dahin ihr Leben mit I-Pod -Pad -Phone, Cabrio, coolen Designerklamotten und ausreichend Taschengeld für das regelmäßige Partymachen und Komasaufen finanzieren, davon ist eigentlich selten die Rede. Sie sollten gleich sagen was Sie wirklich denken: die "Alten" sollen gefälligst nicht so lange leben und den Luxus der Jungen durch Forderung nach Solidarität belasten....Ihnen fehlt es wie leider sehr vielen anderen an sozialer Intelligenz.

dakakadu
00
19.1.2012, 07:13
sonne-licht ist ein rechtsextremer anti-alten-hetzer

macht werbung für den strache
die jungen sind so aufgehetzt, die merken gar nicht wie faschistisch diese altenhetze in wahrheit ist.

ein großteil der pensionen sind beamten sagt er...
so ein schwachsinn

jane doe2
12
12.1.2012, 19:04

Endlich mal jemand der das auch so sieht. Wie kommen die zukünfigen dazu sämtliche Verschlechterungen zu haben, während jene die das Glück hatten die richtigen Jahrgänge zu sein sich mit 60 und darunter bei höheren Pensionen als die heuten nach längeren Beitragsdauer, in der Weltgeschichte rumreisen und uns auslachen!

Befreier von Butter und Eier
01
10.1.2012, 13:43

Ich werde ganz einfach auch den Druck aufs Auge erhöhen, wenn ich gewisse Leute auf der Straße treffen sollte.

ÖVP-Rohlinge
02
10.1.2012, 08:13
bis zu 30% weniger Pension u. länger (66 Jahre) arbeiten....

Und die Milliarden Gewinne der Banken (die Verursacher dieser Krise) der letzten 12 Jahre bleiben unangetastet. Auch die 6 Milliarden Euro (mit Bayern) für die Kärntner Landesbank vom Steuerzahler muss anscheinend (eine durch u. durch ÖVP u. FPÖ verseuchte Justiz will einfach nicht aufklären) keiner der Beteiligten u. Verantwortlichen (Finanzmarktaufsicht, Bänker, Anwälte bis Politiker) zurückzahlen...........

WRN
05
Unsere liebe ÖVP tritt wieder mal auf die kleinen die eh schon am Boden liegen!

Denn... diese Änderung dreht sich nicht um die Leistungsträger der ÖVP (die Reichen). Die können es sich leisten mit ihrem Ersparten, ihren Anlagen oder ihren Aktien in Pension zu gehen wann immer sie wollen... und dann eben etwas weniger staatliche Pension bekommen... BUHU?!?!

Das trifft den kleinen Arbeiter und Angestellten... der mit 60-70 vielleicht gerade mal die Kinder aus dem Haus hat. Der MUSS länger arbeiten um irgendwie überlebensfähig zu bleiben und zB sein mühsam erarbeitetes Haus zu erhalten.

Speziell um die Arbeiter tut es mir leid. Denn nach vielen Jahren körperlicher Arbeit KÖNNTEN die beim besten WILLEN oft keine 4 mehr anhängen.Steinmetzte und Ähnliche sitzten schon heut mehr oder weniger im Rollstuhl vor der Pensio

auch gut...
00
10.1.2012, 04:33

Ich erkenne in der Bestrebung das faktische an das gesetzliche Pensionsalter heranzubringen kein Treten auf die Kleinen.

Das Problem ist gerade der vorzeitige Pensionsantritt, der dazu zwingt das gesetzliche raufzuschrauben. Wovon derzeit eh noch keiner redet.

Wenn man soziale Fairness einfordert muss man auch die Frage stellen dürfen, sollen etwa die einen länger arbeiten damit die anderen noch früher pensioniert werden können?

wenn eine ÖBB Leute mit durchschnittlich 54 in Pension schickt, darf man auch die Frage stellen, warum das so ist. Es ist ja nicht so, dass der Vöest-Hochofenarbeiter in der 4er Schicht jetzt um soviel weniger Belastung hätte.

Steuern für Besserverdiener und sparen wo nötig... leicht gesagt, ich weiß..

Helmut Hromadnik21
 
03
.........". Parteichef Michael Spindelegger möchte bis 2020 das Regelpensionsalter um vier Jahre erhöhen."........

Es ist nicht zu fassen, auf welche ideen diese NULL kommt! Viele menschen sind in einem beruf tätig, der nicht ihren persönlichen interessen entspricht.

Der ruhestand ermöglicht ihnen, ihren interessen noch einige jahre nachzugehen.

Es ist unmenschlich leute bis zu einem alter auszubeuten, wo sie im park nur mehr tauben füttern können oder gar im rollstuhl sitzen.
Abgesehen davon, wird durch diese SCHNAPSIDEE die jugendarbeitslosigkeit gefördert. Aber schwarze "schrumpfhirne" denken nicht so weit.
Eine humane lösung wäre ein VARIABLES PENSIONSALTER.
Je früher einer in rente geht, desto weniger rente bekommt er. Wer länger arbeitet, bekommt mehr.
So kann sich jeder selbst aussuchen, will ich mehr geld, oder lebensqualität.

jane doe2
00
12.1.2012, 19:06

Das ist ja alles gut und schön, aber hätten die heuten Einzahler diese Rechte nicht auch gerne!

Hubert Ungeist
 
10
12.1.2012, 05:54
Noch einige Jahre?

Es ist schon so das dann 30 Jahre gearbeitet wird und 30 Jahre in Pension gegangen wird. Und das kann halt nicht leistbar sein

Helmut Hromadnik21
 
02
Fortsetzung.

Lebensqualität ist nicht unbedingt mit badeurlauben in bali verknüpft, auch nicht mit lokalbesuchen in nobelrestaurants.
Lebensqualität kann aus einem (spät)-studium, aus lesen von büchern, aus musik machen oder gartenarbeit bestehen. Es gibt so viele möglichkeiten, die wenig geld kosten und einen lebenstraum, ohne berufsstress, wahr machen.

Der mensch ist keine maschine, die bis zum geht nicht mehr von den nutznießern (meist den kapitalisten) ausgebeutet werden kann !

Tox in
02
Die Spinnen ja...

Eigentlich ja schade das man sowas noch Kommentieren muss... ÖVPLER; SPÖLER und der Rest deR DEPPENVERINIGUNG Namens Politik, eigentlich gehört bei euch gar nicht mehr diskutiert, man sollte euch jeden einzelnen übers Knie legen und solange den POPO versohlt, bis endlich mal was gscheites raus kommt... Shame on you all!!!

byron sully
04

ich denke, eine pensionsreform muß unbedingt fünf dinge umfassen:
- (längerfristige) abschaffung aller pensionen über der asvg-höchstpension
- abschaffung des einheitlichen pensionsalters für ALLE berufe (es ist nun mal in manchen berufen zumutbar, sogar bis 70 zu arbeiten, während in anderen bereits 65 zu viel ist)
- angleichung von männer- und frauen-pensionsalter
- möglichkeiten und anreize, über das pensionsalter hinaus zu arbeiten
- jeder mensch, der aus gesundheitlichen gründen nicht mehr arbeitsfähig/belastbar ist, muß das recht haben, früher in pension gehen zu können

Anton J. Helmreich
00
was ihr immer habts

unsere pensionen sind sicher....

Mathias Steinlaus
 
011
ÖVP erhöht Druck bei Pensionen

Ich fordere endlich ... weniger Politikerbezüge!

Geleistet wird da ja eh nichts mehr vernünftiges ....

Helmut Hromadnik21
 
04
........."Ich fordere endlich ... weniger Politikerbezüge".........

Ich fordere endlich eine ÖVP UNTER 5 %.

Standard deviation
11
10.1.2012, 07:33
Ihre Forderung ....

nach einer sozialistischen Alleinherrschaft, geht
jedem Demokraten am A**** vorbei. Auch ver-
nünftiger Sozialdemokraten.
Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert
absolut!

Helmut Hromadnik21
 
01
10.1.2012, 09:49
........."nach einer sozialistischen Alleinherrschaft, geht mir am A**** vorbei.

Eine verdiente schrumpf- ÖVP bedeutet noch keine sozialistische alleinherrschaft.
Denken sie zb. an eine koalition mit den GRÜNEN!

Ich bewundere ihre "gepflegte ausdrucksweise", wie sie manchen ÖVFPÖ-anhängern eigen ist!

Im KRONE-forum wären sie anerkannt und vor allem ihrem stil nach besser aufgehoben.

Standard deviation
10
10.1.2012, 12:05

Meine Ausdrucksweise ist dem Thema und der
Problemstellung angepasst.
Was eine rot-grüne Koalition bedeutet, lässt sich am
besten an den Früchten dieser Chaos-Koalition in D.
(1998-2005) erkennen.

Von den Sozis zu den Grünen bedeutet vom Regen
in die Traufe.

immasprachta
00
meine meinung

mind. 50%

worry1
013
Typisch Österreichische Verbrecher Partei

Bei 300.000 Arbeitslosen auch noch die Alten nicht in Pension lassen - Das ist der asoziale Abzockertraum der ÖVP-Klientel.
Damit kann man wunderbar Lohndumping betreiben und die Steuergelder für Bankmanagerboni und deren Aktionäre sowie Anleger verwenden. Bezahlen dürfen wir das mit Arbeitslosigkeit, niedrigen Gehältern und unseren Steueraufkommen.

thermik2000
 
016
Arbeiten bis zum Umfallen

Es läuft nur auf Kürzungen hinaus. Es geht doch nur um Pensionsraub vom Feinsten. Hartz IV lässt grüßen Willkommen im 21 Jahrhundert. Das Jahrhundert der marodierenden Alten die Supermärkte bestehlen, Autos knacken,und Ernten plündern. Treffen wirds wiederum die untere Schicht. Wer 45 Jahre durchgehend eingezahlt hat darf nicht als Bettler im Armenhaus Österreich enden.

ela vie
09

jede erhöhung des regelpensionsalters ist defakto ein pensionskürzung, nichts anderes.

Grisu der kleine Drache
32

Jede Verlängerung der Lebenserwartung ist defakto eine Pensionserhöhung, nichts anderes.

Und die Lebenserwartung steigt seit Jahrzehnten stetig an, pro Jahr um ca. 3 Monate. Woher soll das Geld für diese 3 Monate kommen?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 163
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.