Lauffähige Version soll auf Android- oder anderem Linux-Derivat basieren
Mit dem 100-Dollar-Laptop konnte die Organisation One Laptop per Child (OLPC) in den vergangenen Jahren für Aufsehen sorgen. Vor zwei Jahren kündigte man das Nachfolgeprojekt an: Der Tablet XO-3. Für weniger als 100 US-Dollar soll er vor allem Menschen in ärmeren Ländern einen kostengünstigen Zugang zu Bildung und Internet bieten.
In Bälde
2009 erstmals angekündigt, versprach Initiator Nicholas Negroponte nun gegenüber Computerworld, dass man eine lauffähige, Linux-basierte Version ab Montag auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentieren werde. Viele technische Details wollte man im Vorfeld allerdings nicht verraten. Vorangegangenen Berichten zufolge, werde ein ARM-Prozessor verbaut, Energie liefere eine Handkurbel oder Solarzellen. Auch von einem Stromspar-Display mit 8 Zoll von Pixel Qi ist die Rede.
Heere Ziele
Geplant sei mit Hilfe des Tablets drei- bis achtjährigen Kindern das Lesen beizubringen. Im November hieß es, die Geräte könnten auch per Hubschrauber in entlegenen Gebieten abgeworfen werden. Ähnlich ehrenwerte Ziele verfolgte man bereits mit dem 100-Dollar-Laptop. Hier musste sich Negroponte nachträglich allerdings eingestehen, hinter den Erwartungen geblieben zu sein. So kostete der Laptop anfangs tatsächlich 200 Dollar und schlussendlich setzte sich Intels Classmate PC durch.