Elf Hälftinge durch selbstgegrabenen Tunnel geflohen

7. Jänner 2012, 20:54

Gefängnisleitung in autonomer Kurdenregion ist "überrascht"

Erbil - Elf Insassen eines Gefängnisses in der autonomen Kurdenregion im Norden des Irak haben einen 80 Meter langen Tunnel gegraben und sind geflohen. Der Leiter des Gefängnisses in Sirga in der Provinz Dohuk teilte mit, die Gefangenen seien am Samstag durch den Tunnel entkommen. "Sie haben keine Spuren hinterlassen, die Aufschluss darüber geben, wie sie den Tunnel gegraben haben. Wir sind überrascht", sagte er. Seinen Angaben zufolge wurde eine Fahndung nach den entflohenen Häftlingen eingeleitet.

Vier der Flüchtigen waren zum Tode verurteilt worden, drei weitere sollten lebenslänglich im Gefängnis sitzen. Die Übrigen waren zu Haftstrafen zwischen fünf und 15 Jahren verurteilt. Ihre Taten rangierten von Drogenhandel bis hin zu Mord.

Insgesamt sitzen rund 600 Gefangene ihre Strafen in dem Gefängnis in Sirga rund 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad ab. Die autonome kurdische Region im Irak ist für den Strafvollzug selbst zuständig. (APA)

walter helfmann
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"selbstgegrabener tunnel", no na.

"selbst" ist eine überflüssige bezeichnung, da der tunnel nicht durch ausschreibung und auftragsvergabe errichtet wurde.

NONE
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Die Logik stimmt nicht, denn was sie ja suggerieren müsste dann in 100% der Fälle gelten.

Das muss aber nicht der Fall sein. Eben wenn der Tunnel bereits existierte in einer Form. Oder wenn (auch?) von aussen gegraben wäre.

walter helfmann
00
haben sie was gegen 100 prozent?

sind sie auch für: ich persönlich? no, na.
stehen sie für redewendungen wie: ich bin der ansicht, wie gesagt, meiner meinung nach, usf.?

dann floskeln sie weiter.

F. Ritzl
02

naja - es könnt' ihn ja schon vorher gegeben haben und sie haben einen Eingang gefunden ...

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