Kenias Militär tötete mehr als 60 Shabaab-Kämpfer

Armeesprecher kündigt weitere Angriffe auf Islamisten an: Attacken, "bis ihr Netz vollständig zerstört ist"

Nairobi - Das kenianische Militär hat bei einem Luftangriff auf die islamistische Shabaab-Miliz im Süden Somalias nach eigenen Angaben mindestens 60 Kämpfer getötet. Mehr als 50 Menschen seien zudem verletzt worden, sagte ein Armeesprecher am Samstag. Nach seinen Angaben flog die Armee den Angriff auf Rebellenstützpunkte in der Region Gedo bereits am Vortag. Die Attacken auf Shabaab-Kämpfer sollten andauern, "bis ihr Netz vollständig zerstört ist", sagte der Sprecher.

Die kenianische Armee hatte Mitte Oktober Truppen über die Grenze nach Somalia geschickt und seither mehrfach Luftangriffe geflogen. Sie macht die Shabaab-Miliz für die Entführung mehrerer Ausländer in Kenia verantwortlich. Die Shabaab-Kämpfer kontrollieren große Landstriche im Landesinnern und im Süden Somalias. (APA)

  • Kenianische Soldaten auf einem Archivbild von Mitte Dezember.
    foto: ben curtis, file/ap/dapd

    Kenianische Soldaten auf einem Archivbild von Mitte Dezember.

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Kenianhat jahrzehntelang unter importiertem Islamischem Extremismus gelitten!

Jetzt schlagen die Kenianer zurück gegen Zwangsrekrutierungen und Entfürungen kenianischer Kinder, Al Shabaab/Piraten/Entfürer- Allianzen die dem Nordosten Kenias die Lebensader (Tourismus) abschneiden, gegen islamistische Mörderbanden, die die größten Flüchtlingsströme in Afrika verursachen. Bei aller endemischen Korruption und Stammesmwirtschaft in Kenia, viele Optionen haben sie nicht! Mit 200.000 Somalis im Land (ohne die großen Lager mitzuzählen) wird Kenia dabei aber auch nicht sicherer...

"...Truppen über die Grenze nach Somalia geschickt..."

und mindestens 60 Somalis getötet - und hier im Forum wird dazu applaudiert!
Wie würde man es nennen, wenn etwa der Iran "Truppen über die Grenze in den Irak schicken" würde? Die Heuchelei der westlichen Angriffskrieger ist mir unerträglich ...

Der Iran macht das doch schon längst ....

Die Kunst des ausdrucksstarken und berechtigten Vergleiches

ist eben nicht jedem gegeben. Ihnen zum Beispiel nicht.

Rassismus

Wir glauben seit A.H. 2.WK den Rassismus wenn schon nicht abgeschafft dann aber im Griff zu haben. Ich war lange genug in Afrika um hier was sagen zu können. Solange die Weißen an der Macht waren egal ob Apartheit oder anders (Rhodesien) waren die Schwarzafrikaner alle "Neger". Heute zwerfleischen sie sich gegenseitig z.B. Bantu ist nicht Bantu sondern Zulu, Xhosa, Sotho usw. es gibt sehr viele Bantuvölker, Südafrika hat alleine 11 Amtssprachen!
Dort passiert dasselbe wie bei uns vor 1000 Jahren: Langobarden, Angeln, Sachsen, Wikinger, Vandalen Goten usw... und das schon seit Jahrzehnten - Idi Amin, Bokassa, Lumumba...

eine derartige analogie anzuführen halte ich für höchst gefährlich!! wie können sie eine gesellschaft welche über jahrhunderte vom globalen norden dominiert oder beeinflusst wurden mit europa vor 1000 jahren gleichsetzen... und dasselbe passiert nirgens nocheinmal...

Strolchs Rassismus

Die Schweitz hat mit weniger als 8 Millionen Einwohnern (E) genau 4 Sprachen (S), wenn man die meisgesprochene Sprache dort, nämlich Schwitzerdütsch nicht berücksichtigt.

Südafrika hat mit etwas mehr als 49,5 Millionen Einwohnern 11 Amtsprachen.

Vergleichbar heißt das für die Schweitz 2 Millionen E pro Sprache und für Südafrika 4,5 Millionen E pro Sprache

Und, wenn man die Bevölkerungsdichte beider Länder betrachtet, strauchelt Strolchs Rassismus total:

CH: 188 E pro km² - ZA: 41 E pro km²

..und sie gehen gegeneinander genau so brutal vor

Nicht alles was vergleicht, hinkt!

Meine objektiven Zahlen haben nichts mit subjektiven kulturellen Stufen zu tun!
Es ist widerlich rassistisch zu behaupten die Schweizer stünden auf einer höheren kulturellen Stufe als die Südafrikaner.

Noch zwei Zahlen, um den Rassisten hier die Augen zu öffnen:

Das Bruttoinlandsprodukt in der Republik Südafrika ist mehr als doppelt so hoch wie das des Eurolandes Kosovo.

Der Bevölkerungszuwachs in Südafrika liegt bei -0,38 % und im Euroland Kosovo bei 13,14 %. ;-)

Du outest Dich selbst,

indem Du mich als Rassisten bezeichnest nur weil ich Deine Gleichsetzung von Zahlen Afrikas mit Zahlen der Schweiz nicht akzeptiere? Sapperlot, das nenne ich Diskussionskultur. Da bin ich aber froh das Du mir im Real-Life erspart bleibst.

Du outest Dich selbst, Karellowitscher Strolch!

Das Vergleichen von Zahlen bedarf keiner rassistischen Akzeptanz, es ist nur Mathematik!

Schön, dass das mal wer beherzt in die Hände nimmt.

Den Konflikt wird man nicht auf dem Schlachtfeld gewinnen können. Genau so wenig wie das in Afghanistan geklappt hat. Die Islamisten werden die Bilder der Toten für Rekrutierungszwecke nutzen und für jeden ihrer gefallenen Kämpfer 10 neue anwerben.

Die Islamisten werden die Bilder der Toten für Rekrutierungszwecke nutzen und für jeden ihrer gefallenen Kämpfer 10 neue anwerben....
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Woher wissen Sie das?
Die sog. Islamisten sind Söldner die von Arabischen Handelskapitalisten bezahlt werden. Die Somalis sind keinen Araber und die arabisch-islamistische Kultur ist ihnen wesensfremd.

Es waren die Vorfahren dieser Handeslkapitalisten, die dadurch, dass sie unrechtmäßig Somalische Länder and die Kolonialmächte England, Frankreich und Italien verkauften, schuld sind an diesem "Konflikt".

In Europa kann man so Konflikte nicht (mehr) austragen.

Aber früher - vor langer Zeit - wurden auch in Europa ganze Völker zwangsweise "assimiliert", deren Kämpfer grausam ermordet sowie Frauen und Kinder versklavt.

Also stellt sich die Frage auf welcher humanistischen und geistesgeschichtlichen Ebene der Entwicklung die Menschen in Afrika anzusiedeln sind. Als der Europäer nach Afrika vordrang, fand er Steinzeitvölker (tatsächlich kannten viele Völker Afrikas weder Bronze- noch Eisenverarbeitung und hatten Steinwerkzeuge!).

Der Europäer verachtete die "Primitiven" und versklavte sie. Zur Entwicklung der Kultur der Menschen dort, tat man wenig. Man unterdrückte sie und bekehrte zum Katholizismus; von Nordafrika aus bekehrten Araber die Menschen zum Islam.

Also wo steht man heute in Afrika?

ihre behauptungen stimmen ganz einfach nicht.

die ältesten kulturen subsahara-afrkas sind - wie die ägyptische 4000 jahre alt. man kommt erst jetzt d'rauf, dass es sogar frühe schriften gab, mit denen sich die menschen nachrichten zukommen ließen, plätze, die heute noch ihre bedeutung haben.

und seien sie auch versichert, dass - nur zum beispiel - die alfabetisierung im alten rom durch sklaven aus dem arabischen raum vor sich gegegangen ist und vermutlich weiter verbreitet war, als es vor der einführung der allgemeinen schulpflicht in mitteleuropa der fall war.

europa wäre ohne andere höher entwickelte kulturen nie zu dem geworden, als das man es vor gut 200 jahren zu verbrämen suchte. ein update ihres wissens wäre nicht schlecht.

wer sagt denn dass sich alle gesellschaften nach dem europäischen modell entwickeln und ein anders sein immer auf eine frühere stufe des europäischen seins zurückzuführen ist? ... so schaffen wir es, dass wir alles andere als minderwertiges selbst erkennen?

humanistische Ebenen?

ich vermute sie schätzen die humanistische/geistegsch. Entwicklung in Europa (zur Zeit der Expansion ab 15.Jhd. wie heute) sehr hoch ein, vermutlich am höchsten: aber welche Parameter setzen sie dabei an, welche Regionen Europas, welche Afrikas?
Daher; wie kann man von "Entwicklungsstufen" bei Kulturen sprechen?
Ich denke es ist besser konkreter zu werden, und nicht alles über einen Kamm zu scheren.

beherzt in die hände nehmen durften

im us-stellvertreter-krieg schon die äthiopier, jetzt sinds die kenianer.

Auch sie werden scheitern, meint der linke schlechtmensch.

Auch

sie werden scheitern

und sie werden in ihre kleinen hände klatschen

und allen erzählen, dass sie es immer schon gewusst hätten, oder wie?

well done

weiter so

Hoffentlich schaffen sie bis übermorgen auch noch den Rest!!!

Man sollte Kenia unterstützen. Politisch, wirtschaftlich, im konkreten Falle auch militärisch.

Eines der wenigen Zentral-Länder Afrikas, in denen ein Staat einigermaßen funktioniert. Schön, wenn es so bliebe.

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