Weitere Selbstverbrennungen

7. Jänner 2012, 09:08

Laut Menschenrechtlern mindestens ein Toter

Peking - Wieder haben sich im Südwesten Chinas zwei Menschen offenbar aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst in Brand gesteckt. Augenzeugen zufolge habe sich ein Mann in der Nähe eines Klosters in der Präfektur Aba in der Provinz Sichuan angezündet.

Das erklärte die in London ansässige Aktivistenorganisation Free Tibet. Sicherheitskräfte hätten die Flammen gelöscht und den Mann abtransportiert. Sein Zustand war nicht bekannt.

Eine weitere Person sei etwa zur selben Zeit nach einer Selbstverbrennung ganz in der Nähe gestorben. Im vergangenen Jahr hatten sich mindestens zwölf buddhistische Mönche, Nonnen und frühere Mönche selbst in Brand gesteckt. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 66
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readymate
21
Habe zu erwähnen vergessen,

dass die von mir geposteten Links auf längere Texte in Englischer Sprache und ganz ohne Bildchen verweisen, was die angesprochenen Adressaten höchstwahrscheinlich überfordert, wie sie mit dem Einfärbeln besagter Postings schon auszudrücken scheinen...!

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rosali1
21
Für jene Poster, die

noch in der Vergangenheit leben: Die Menschenrechtsverletzungen in Tibet sind ein gegenwärtiges Problem und die Selbstverbrennungen sind der Ausdruck der heutzutage stattfindenden massiven Unterdrückung des tibetischen Volkes!

Gewaltfreiheit in der Bewältigung des Konflikts ist seitens der tibetischen Führung ein Gebot, weshalb die Weltöffentlichkeit das Problem nicht oder nur am Rande wahrnimmt.

readymate
31
Hier noch etwas zur Verdünnung

der offiziellen chinesischen Propagandalauge, mit der sich die Wiki- und Esowatch-Tibetkenner ihre Gehirne waschen:

http://chinadigitaltimes.net/2008/05/z... bet-issue/

http://www.opendemocracy.net/article/t... he-present

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C R3
10

Ich sehe da jetzt irgendwie keinen Widerspruch?

Tibet war ein mittelalterliches Land unter der Feudalherrschaft der Klöster. Besch ... eidene Situation dort sozusagen. Eine kurze Zusammenfassung findet man z.B. bei Parenti:
http://www.michaelparenti.org/Tibet.html

Das es unter den Chinesen dann ebenso besch...eiden weiterging ist IMHO ein anderes Problem.

Tibet hatte einfach ein mittelalterliches Feudalsystem. Und dann sind die Kommunisten eingefallen.

readymate
22
Offensichtlich

sind Sie nicht zum Kern der Sache vorgedrungen!

Wenn S' von der alten tibetischen Gesellschaft als von einer "Besch ... eidene Situation" sprechen, dann tun Sie das ohne innere Kenntnis ihrer tatsächlichen strukturellen und sozialen Verflechtungen, sozusagen nur von außen mit dem kolonialistischen Blick.

Vollends an der Realität vorbei ist weiters Ihre Annahme, dass es "ein anderes Problem" sei, wie "besch...eiden" es unter den Chinesen weitergegangen ist, wurden doch Besetzung Tibets und die seither bestehende Zwangsherrschaft über die Tibeter, die zehntausende das Leben gekostet oder zur Flucht getrieben hat, von den Chinesen stets damit gerechtfertigt, das Land von der Zwingherrschaft der Mönche befreit zu haben...!

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C R3
11
Geht's Ihnen noch gut?

Fanden sie die Situation in Tibet vor der Besatzung etwa gut? Das war tiefstes Mittelalter, Feudalherrschaft, Folterungen und Vergewaltigung von kleinen Buben. Die fetten Mönche haben die dumm gehaltene Landbevölkerung ausgebeutet. Die Kirchenskandale bei uns sind ein Dreck dagegen.

Lesen Sie mal Goldstein http://de.wikipedia.org/wiki/Melv... _Goldstein

Das die Chinesen das als Ausrede für ihre Eroberung Tibets verwenden ist klarerweise reine Publicity. Von einer Diktatur, speziell wenn sie von einem gemeingefährlichen Irren wie Mao geführt wird, erobert zu werden ist sicher keine Verbesserung.

readymate
01
11.1.2012, 09:40
Klingt nach Goldner und nicht nach Goldstein,

was Sie daherfaseln!

Hat sich Ihre fürs Denken zuständige Gehirnwindung schon einmal gefragt, wie die Projektion zustandekommt, dass das alte Tibet ein unmenschlicher Barbarenstaat gewesen sei?

Die Indigenen beider Amerikas z.B., die ihre Feinde skalpiert haben oder an den Marterpfahl gebunden, den Opfern für ihre Götter mit Obsidianklingen das Herz bei lebendigem Leib herausgeschnitten haben,
alles heroische Völker, die dem europäischen bzw. angloamerikanischen Imperialismus zum Opfer gefallen sind.

Tibet hingegen das Land, das von einer dämonischen Priesterkaste jahrhundertelang unterdrückt und ausgesaugt wurde, befreit von wohlmeinenden kommunistischen Menschenfreunden, die sich dafür den Undank der Tibeter zugezogen haben...!

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C R3
10
11.1.2012, 11:11

Sie haben natürlich vollkommen recht. Weil von Indianerstämmen in Amerika Greueltaten begangen wurden, ist es natürlich vollkommen ok, daß in Tibet Menschen von Mönchen gefoltert wurden.

readymate
01
12.1.2012, 01:29
Knapp vorbei

und doch voll daneben!

Offenbar hat besagte Gehirnwindung wegen zu starker Verätzung durch chin. Propagandalauge ihren Geist aufgegeben...!

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readymate
21
Den Wikipedia- und Esowatch - Tibetexperten hier

zur geistigen Mobilisation und Anregung:

http://newleftreview.org/?page=art... &view=2388

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gonia kr
00

Der Artikel ist gut. Leider wird die KP Führung das Fazit nicht nachvollziehen können. Eine Unabhängigkeit Tibets wäre definitiv eine Schwächung der strategischen Postion Chinas.

readymate
01
Hab' den Link

ja auch nicht für die KPCh gepostet, sondern für die Tibetauskenner der oben beschriebenen Sorte...!

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Az Ember
21

Es existieren 69 Minderheiten in China, wenn das Gebiet Tibet sich zu einem eigenmächtigen Staat abspalten würden, dann würden andere Völker in China wohl mit Wahrscheinlichkeit auch ihre Unabhängigkeit in dieser Form sichern wollen. Und das wäre dann fatal, für China einerseits,
würde es zu einem unglaublichen Bürgerkrieg kommen und für Europa würde das Millionen von Flüchtlingen bedeuten...
Die Tibeter werden mit Sicherheit von zahlreichen Chinesen diskriminiert und dagegen sollte etwas gemacht werden, zb. Antidiskriminierungskampagnen von seiten der Regierung.

Hardcoreboson
01
und noch eine kleinigkeit

Protest gegen die chinesiche Herrschaft ist nicht ident mit einer unabhaengigkeitsbestrebung. Da stossen sie ins selbe horn wie die KP propaganda.

Mit religionsfreiheit, und echter autonomie (wie sie laut chinesischer verfassung ja existiert aber NIE umgesetzt wurde), wird unabhaengigkeit ebenfalls kein grosses thema mehr sein. Ob nun in Tibet, oder bei den muslimischen minderheiten.

Hardcoreboson
13
gehts noch?

In china exisierten sogar noch mehr minderheiten, nur sind nicht alle anerkannt.

was an ihren post so schlimm ist, das es eine mischung aus unkenntnis uns propaganda ist. wenn sie von 'diskiminierung' von seiten 'zahlreicher' chinesen sprechen, und meinen die regierung soll eine da was machen hier aber die sysemtischen probleme fuer die die regierung ja unreigens verantwortlich ist irgnorieren, dann ist das ja wohl skuril.

Nochmal ein paar wichtige Fakten: Es gibt in China keine Religionsfreiheit. Die Partei hat religioese Organisationen gebildet, und definiert wie die RELIGION auszusehen hat, auch wer Lama oder Imam wird bestimmt die KP.

Ohne religionsfreiheit wirds im westen chinas immer probleme geben.

Az Ember
00

ich meinte mit "zahlreichen" eigentlich nicht die Regierung, sondern die zivile Bevölkerung...

Hardcoreboson
11
genau das ist der punkt der so zynisch ist.

die diskiminierung seitens der zivilen bevoelkerung, die es durchaus gibt, ist im vergleich der probleme die direkt von der regierung ausgeloest wurden das kleinere uebel.

Az Ember
00

denke ich nicht, aber da müssten Sie mal einen Tibeter oder eine Tibeterin fragen...

Az Ember
00

tibetin meinte ich

rosali1
42
hier

wird ignoranterweise von einigen postern versucht ein negtives bild über tibet vor der zeit der besatzung zu erzeugen. china´s image soll unangetastet bleiben.

gonia kr
11

http://www.esowatch.com/ge/index.... Theokratie
'Harrer, der vom Dritten Reich zwecks „Rassenforschung“ nach Tibet entsandt wurde, schreibt z.B.: “Es gibt keine Polizei in unserem Sinn, doch werden Übeltäter immer öffentlich abgeurteilt. Die Strafen sind ziemlich drastisch, aber in ihrer Art das einzig Richtige bei der Mentalität der Bevölkerung. Einem Mann, der eine Butterlampe aus einem Tempel gestohlen hatte, wurden öffentlich die Hände abgehackt und sein verstümmelter Körper in eine nasse Yakhaut eingenäht. Dann ließ man die Haut trocknen und warf ihn in die tiefste Schlucht.” Sehr positives Bild!

Hardcoreboson
22
ein paar jahre spaeter in china

gabs dann die kulturrevolution, wo der mob regierte und viele froh gewesen waeren wenn man eine rechtssicherheit so wie in tibet zu Harrers Zeiten kennen wuerde.

gonia kr
21

Richtig toll! Händeabhacken und dann verletzt in Tierhaut eingenäht und ab in die Schlucht für einen Diebstahl. Tolle Rechtssicherheit.

Peace 4 Libya
12

http://de.wikipedia.org/wiki/Tibe... Okkupation

Ignoranz ist es die Geschichte auszublenden. Nicht überraschend, welche Mächte da um Vormacht gekämpft haben. Das feudale Herrschaftssystem der Mönche war wohl auch nicht so erstrebenswert.

Das Bild des fröhlich lächelnden Dalai Lama bestimmt die Wahrnehmung Tibets hierzulande, doch was lag und liegt hinter der Fassade des Lächelns?

Hardcoreboson
12
nun der wiki-artikel ist ja in ordnung allerdings die ignoranz liegt wohl trotzdem eher bei ihnen.

was geschichte ausblenden betrifft das ist auf alle faelle die KP zur zeit weltklasse.

Wollen wir mal z.b. auch nicht ausblenden das Tibet bereits vor Mao sich zu aendern begann. Wollen wir mal nicht ausblenden das China waehrend der Kulturrevolution einen niedrigeren Entwicklungsstand hatte als Tibet so um 1900. Wollen wir mal nicht ausblenden wie es um rechtssicherheit in China bis 1976 stand. Wollen wir mal nicht vergessen das bei allen Verbesserungen in China die KP noch immer ueber dem Gesetz steht.

Und wollen wir mal nicht vergessen das die Exiltibetische Regierung demokratisch gewaehlt ist, und keinesfalls die wiedererrichtung eines feudalsystems anstrebt.

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