Trainer Schöttel begrüßte 26 Mann zum ersten Training - Keine Neuverpflichtungen bisher aber kolportiertes Interesse an Dibon
Wien - In voller Besetzung hat Winterkönig SK Rapid die erste Trainingseinheit im Frühjahr absolviert. Nach den obligatorischen Leistungstests auf der Schmelz am Vortag versammelte Trainer Peter Schöttel am Freitagnachmittag insgesamt 26 Mann auf dem Trainingsfeld des Hanappi-Stadions. Mit dabei waren auch die Amateure Lukas Grozurek und Dominik Wydra, auf ein neues Gesicht warteten die Fans aber vergeblich.
Großes Interesse wird Rapid an Admira-Kapitän Christopher Dibon nachgesagt. Der noch bis Sommer bei den Südstädtern unter Vertrag stehende Jung-Teamspieler könnte die Abwehr der Hütteldorfer verstärken, Dibon steht laut Medienberichten aber auch bei der Austria und bei Liga-Krösus Salzburg hoch im Kurs. Bei Rapid herrscht jedenfalls spätestens im Sommer Bedarf in der Defensive, wenn die Verträge von Ragnvald Soma und Jürgen Patocka auslaufen.
Wieder ins Trainingsprogramm einsteigen konnten nach ihren schweren Verletzungen Thomas Schrammel (Kreuzbandriss) und Torhüter Jan Novota (Kieferbruch, Bruch der Augenhöhle). Die erste Testpartie bestreitet Rapid am 14. Jänner im Hanappi-Stadion (14.00 Uhr) gegen den Wiener Sportklub.
Groß schreibt Schöttel bis zur Abreise zum Trainingscamp ins portugiesische Faro am 27. Jänner die medizinischen Tests. Die Werte von Kapitän Steffen Hofmann und Co werden bis übernächste Woche auf der Schmelz analysiert. Auf dem Programm stehen die Schwerpunkte Ausdauer und Sprints. Nachmittags wechselt die Mannschaft nach Hütteldorf, wo ausgenommen Mittwoch immer öffentlich um 15:30 Uhr trainiert wird. (APA)