Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Die Hohen Tauern vor übertriebenen Begehrlichkeiten von Touristikern und E-Wirtschaft zu schützen ist ein Anliegen, das die Errichtung eines Nationalparks gerechtfertigt hat, der von allen Österreichern mitfinanziert wird, ob sie die Naturschönheiten nun selber besuchen oder nicht. Die ORF-Gebühr muss zahlen, wer auch nur theoretisch in der Lage ist, Radio oder Fernsehen zu empfangen - egal wie mies das Programm oder die Personalpolitik im ORF sein mag. Und die regionalpolitisch wichtige natur- und landschaftsgerechte Agrarproduktion ist sogar so wichtig, dass die EU kräftig mitfinanziert.
Es ist dieser umfassende Ansatz, aus dem heraus der oberösterreichische Bauernbündler Max Hiegelsberger die Idee entwickelt hat, dass jene, die der Kirche den Rücken gekehrt haben (oder auch ihr nie angehört haben), einen Kulturbeitrag leisten sollen, um jene kirchlichen Leistungen zu finanzieren, die jenseits der seelsorglichen Tätigkeit liegen. Schließlich profitiert ganz Österreich davon, dass es Dome und Kirchen, Klöster und die Caritas gibt. Und es profitiert in ähnlicher Weise von den weltlichen Werken anderer anerkannter Religionsgemeinschaften, die aus dem Kulturbeitrag ebenfalls gespeist werden könnten.
Ein praktikables - und erfolgreiches - Modell dafür gibt es längst, wenn auch noch nicht flächendeckend: Schüler, die sich vom Religionsunterricht abmelden, haben als alternativen Pflichtgegenstand Ethikunterricht. (DER STANDARD, Printausgabe, 7./8.1.2012)
Das Forderungsprogramm, das im Leitantrag des ÖGB formuliert wurde, ist ambitioniert, es geht in manchen Punkten weiter als das der SPÖ
Es ist interessant, ob die Vorgänge rund um den Stadterweiterungsfonds in den demokratischen Staat passen
Eine Einigung beim Lehrerdienstrecht könnte auch ein Erfolg des Kabinetts Faymann werden
In der neuen Sicherheitsstrategie werden militärische Kernfragen ausgespart
Aus erfolgreichen Volksbegehren sollen Volksabstimmungen werden
Wann das geltende gesetzliche Pensionsalter auch durchgesetzt wird, steht in den Sternen
Vollidi*t - anders kann man es nicht mehr sagen, leider.
Sämtliche arbeitsrechtlichen Errungenschaften wie nicht mehr als 45 Stunden in der Woche etc. haben historisch die Gewerkschaften erstritten - unter der Herrschaft deiner Kirche würden wir noch immer alle 16-18 Stunden am Tag hackeln, du Dolm.
Scheuklappen, fürwahr...
Jesus hat nie gelebt, ist nur ein "mystischer Heilsbringer" (Märchenfigur) und für Märchen gibts Buchhandlungen.
Weg mit diesem unsäglichen Konkordat !
Denn (aus eigener Erfahrung in der Tourismus-Branche) die meisten Touristen besuchen z.b. den Stephansdom, weil er eben ein Wahrzeichen Wien's ist, und in jeden Stadtfuehrer ist (so wie Touristen eben auch Sacrala Familia in Barcelona oder Notre Dame in Paris besuchen). Jeder der im Tourismus taetig ist, wird bestaetigen, dass Leute nach Oesterreich kommen, NICHT wegen der Kirchen oder Kloester, sondern wegen der Berge, den Seen, der Kultur (Kunst & Architektur) und der Musik. Die Generation 15-35 will keine Kulturreisen, sondern "action, sports, parties und die Natur". Mein Buero hat in 10 Jahren keine Melk oder Mariazell-Reise angeboten, weil es dafuer keine Nachfrage gibt. Aber Touren durch den NP Hohe Tauern sind allseits beliebt.
Ausländische Touristen kommen nicht unserer wunderbaren Politiker wegen, ins schöne Österreich auf Urlaub.
Des weiteren, richten heimische Politiker immensen volkswirtschaftlichen Schaden an; Skandalbeispiele gab es zu Genügend in den vergangenen Jahre.
Die politische Kaste könnte man durch ethisch korrektere Beamte ersetzten, bzw. den Rotstift eben dort einsetzt, und sie ganz einsparen.
* Hohe Tauern:Natur ist in unser aller Interesse. So bleiben Tier.-und Pflanzenwelt der Nachwelt erhalten. Nebenbei hat die Natur weder eine Lobby noch kann sie Steuern einheben. Also kein Vergleich zur Kirche.
* ORF-Gebühr: Die Politiker haben Interesse, sich den Reichspropagandasender zu erhalten-das heißt nicht automatisch, daß das auch in Ordnung ist. Ein Unrecht mit einem anderen zu begründen ist nicht in Ordnung.
* Agrarproduktion: wie Hohe Tauern+immerhin ernährt sie die Menschen.
Was tut die Kirche für die Menschheit? Und wieso wurde die Kirche für ihre Verbrechen und Irrlehren nie zur Rechenschaft gezogen?
ganz einfache lösung: für alle christlichen feiertage erhalten nicht-christen keinen lohn und die hälfte davon führt die firma als kirchensteuerersatz ab. das tut dann den austretern besonders weh. aber einfache abder richtige logik : ein nicht christ hat auch keinen anspruch auf bezahlten feiertag, wenn er diesem verein nicht angehört. das diese obergscheiten kirchenaustrete dann mehr draufzahlen wäre nur gerecht!
Einverstanden - die "Christen" erhalten dafür für alle gesetzlichen Feiertage keinen Lohn sowie das Recht abgesprochen, von der bösen roten Gewerkschaft errungene Verbesserungen des Arbeitsrechts in Anspruch zu nehmen.
Dann darfst du wieder 16-18 Stunden am Tag hackeln so wie früher, natürlich für das selbe Gehalt wie jetzt, du Dolm.
Sowas verhindert Streit über nichtchristliche Feiertage, z.B.
Sol invictus - 25./26. Dezember
Pessach - Wochenende nach dem ersten Frühlingsvollmond (das ist heute das mit dem Hasen und seinen Eiern)
usw.
obwohl auch der Französiche Revolutionskalender seinen Charme hat...
ja, ja. ethik-beitrag? das schau ich mir an, wieviele synagogen, moscheen, buddhistische tempel dann in ö gebaut oder wieder erbaut werden.
ich bin für die freiwilligkeit der mitgliedschaft in religiösen oder auch politischen vereinigungen - daher ist das privatsache und auch sache der volljährigen person. es sollte im übrigen das katholische privileg der "steuer", die man qua babytaufe aktiv einzuheben versucht, aufgehoben werden.
gerade weil das geld nicht in karitative aktivitäten geht, sondern einen sehr sonderbaren männerverein sponsert, der - was noch mal - tun soll ... und kultur-denkmäler - gut und schön. solange nicht darüber gesprochen wird, wie dieser oft unermessliche reichtum bei ebenso unermesslicher armut der bevölkerung in früheren zeiten überhaupt entstanden ist ... solange hinter den mauern historisches wissen unter verschluss gehalten wird usw. sind das für mich auch denkmäler der un-kultur.
ähnlich denke ich über die denkmäler der sogenannten "hochkultur", die heute zugegeben miliarden bewegen - also kulturbeitrag zum denkmalschutz ist echt das letzte.
Herr Seidl ist schlecht informiert. Bis jetzt ist keine Rede davon, dass abgemeldete Schüler einen verpflichtenden Ethikunterricht hat; und was soll das Ganze überhaupt? Wenn man jetzt von den Ausgetretenen einen "Kulturbeitrag" verlangt, ist das faktisch eine neue Steuer. Und die will nicht einmal die SPÖ...
da alles angesprochene ja ohnehin unter den Denkmalschutz fällt. Den bin ich auch gern bereit mitzutragen. Aber sicher nicht die Personal und Verwaltungskosten eines starren, veralteten, geradezu diktatorisch geführten und homophoben Vereins für Abergläubige. Diakonie und Caritas werden übrigens zum größten Teil ( ca.90%) durch Bund, Länder, SV und Spenden finanziert.
Konnten die pfarrer zur erhaltung der DOME eintritt verlangen. Und der kann saftig sein wie im Vatikan, Note Dame oder
Westminsterabbey. Einige haben sogar eine einbahnregelung, um die besucherstroeme zu lenken. Oeffnungszeiten inkl., was nix kost is nix wert.
P
Was hat, bitteschön, "ganz Österreich" von steuerbegünstigtem Großgrundbesitz der Klöster?
Was hat, bitteschön, "ganz Österreich", von der Caritas?
Wär schön, wenn ein Kommentar nicht bloß mit Behauptungen um sich werfen, sondern diese auch begründen würde.
Dankeschön.
Ja sicher - Touristen kommen nur nach Oesterreich wegen der Kirchen, nicht wegen Ski fahren, trekking, den Bergen, der Musik, Salzburg (die meisten kommen doch wegen "The Sound of Music"), Wien, Kunsthaeusern und Museen, den Thermen, der Landschaft, den Seen.....
niemand redet von "nur". denk dir einfach einmal den stephansdom, die karlskirche, mariazell, melk, kremsmünster, die biblothek von admont etc etc weg.
klar bleibt noch genug schönes übrig, aber die kirchen wollen die leute eben auch gerne anschauen.
bin ich dafür, dass er verstaatlicht und als Kulturobjekt wie Schönbrunn und die Gloriette bewertet und genutzt wird. Wie man sieht, ist dafür kein Kaiser notwendig und so ist ja wohl auch der Papst verzichtbar.
zeigt das sie schönbrunn und gloriette als getrennte kulturgüter betrachten. wahrscheinlich sind sie sogar mitsamt den grünstrichlern noch wiener und halten sich für klug. mit solch ahnungslosen wahlberechtigten haben es unsere politiker (ausnahme strache der lebt davon) wahrlich nicht leicht.
#1 woraus schließen sie, dass ich Schönbrunn und Gloriette als getrennte Kulturgüter betrachte?
#2 woraus schließen sie, dass ich Wiener/in bin?
#3 woraus schließen sie, dass Grünstrichler Wiener sind?
#4 woraus schließen sie, dass ich mich für klug halte?
#5woraus schließen sie, dass ich ahnungslos bin?
#6 woraus schließen sie, dass ich wahlberechtigt bin?
#7 inwiefern haben es Politiker mit mir nicht leicht?
#8 inwiefernt hat es Strache mit mir leicht?
Die von den Nazis eingeführte Kirchensteuer gibt es gar nicht mehr. Es gibt noch Kirchenbeiträge der staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften. Die Kirchenbeiträge können von der Steuer abgesetzt werden – ein Skandal in einer weltlich gefaßten Demokratie. Weiters ein Skandal, daß man aus der Kirche austreten muß, obwohl man nie eingetreten ist. Eigentlich menschenrechtswidrig.
Religion ist Menschenrecht, aber nichts desto trotz Privatsache. Wieso sollen nicht-religiöse Menschen für die „Betriebskosten“ religiöser Menschen aufkommen? Wieso sollen alle Steuerzahler für die Missionierung der Kirchen an den Schulen zahlen?
Also nix mit Kulturbeitrag als Ausgleich für „Kirchensteuer“! Bleibt ja noch der Klingelbeutel!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.