Stadt nach Unruhen von Wahl ausgeschlossen

6. Jänner 2012, 16:27

Schanaosen an Parlamentswahl Mitte Jänner nicht beteiligt

Astana/Moskau - Nach blutigen Unruhen im autoritär regierten Kasachstan ist die betroffene Stadt Schanaosen von der für den 15. Jänner angesetzten Parlamentswahl ausgeschlossen worden. Stabilität und Sicherheit in dem Ort seien nach der Niederschlagung eines Ölarbeiterstreiks am 16. Dezember mit mindestens 16 Toten und mehr als 100 Verletzten nicht gewährleistet. Das erklärte der Verfassungsrat des zentralasiatischen Landes am Freitag in der Hauptstadt Astana.

Die Opposition kritisierte die Entscheidung nur eine Woche vor der Abstimmung. Präsident Nursultan Nasarbajew hatte erst vor kurzem den Ausnahmezustand in Schanaosen bis zum 31. Jänner verlängert.

Im Westen Kasachstans streiken Arbeiter seit mehr als einem halben Jahr für höhere Löhne. Der seit Sowjetzeiten mit harter Hand regierende Nasarbajew hatte "Hooligans" für die Ausschreitungen verantwortlich gemacht, jedoch auch leitende Ölmanager und Stadtangestellte entlassen. Videos im Internet zeigen nach Angaben der Regierungsgegner, wie Polizisten auf Zivilisten schießen. (APA)

py rx
00

gehört auch bei klagenfurt/celovec!

Lula da Silva
 
10
Vermutlich auf Rat des "superintelligent" Beraters des Staatschefs.

Unserem Gusenbauer!
http://diepresse.com/home/poli... Staatschef

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.