Aufwind

US-Arbeitslosenquote sinkt auf Drei-Jahres-Tief

6. Jänner 2012, 16:18

Washington - Die Arbeitslosenquote in den USA ist zum Jahreswechsel auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahren gesunken. Das schürt die Hoffnung, dass die größte Volkswirtschaft der Welt stärker in Fahrt kommt, während die Euro-Zone wegen der Schuldenkrise schwächelt. Die Arbeitslosenquote fiel im Dezember auf 8,5 von 8,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Dies ist der niedrigste Wert seit Februar 2009.

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 200.000 und damit doppelt so hoch wie im November. Befragte Fachleute hatten nur ein Plus von 150.000 erwartet. "Der Rückgang der Arbeitslosenquote ist eine gute Nachricht für Barack Obama", sagte Citigroup-Analyst Greg Anderson.

Der US-Präsident, der sich im November zur Wiederwahl stellt, hatte die Schaffung von mehr Jobs zur Chefsache erklärt. Zuletzt galt der schwache Arbeitsmarkt als größtes Hindernis für ein stärkeres Wachstum. Nach den überraschend positiven Daten warnten Experten vor zu viel Euphorie. "Es ist noch ein sehr langer Weg vor uns, bis wir überhaupt annähernd wieder da sind, wo wir von einem gesunden und normalen Jobmarkt reden können", mahnte Nomura-Volkswirt David Resler. Denn seit der Rezession von 2007 bis 2009 gibt es mehr als 20 Millionen Amerikaner, die arbeitslos oder unterbeschäftigt sind. "Der US-Arbeitsmarkt erholt sich langsam aber stetig von seiner tiefen Krise", betonte Postbank-Experte Thilo Heidrich.

Für den Aufbau neuer Stellen sorgte zum Jahresende aber ausschließlich die private Wirtschaft, die 212.000 Jobs schuf. Der Staat hingegen baut per saldo 12.000 Arbeitsplätze ab.

Ökonomen setzen darauf, dass die guten Nachrichten die Verbraucher bei Laune halten. "Ein fortgesetztes Beschäftigungsplus ist positiv für das US-Wachstum, denn vor allem der private Konsum profitiert von größerer Jobsicherheit", sagte Christian Schulz von der Berenberg Bank. Zudem stiegen die durchschnittlichen Löhne im Dezember um 0,2 Prozent. (APA/Reuters)

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15 Postings
F S 3
39
LEHREN AUS DER GESCHICHTE: Wie die Besitzer der FED logen, um die Einführung der privaten Zentralbank zu rechtfertigen…

…Dieses Zeitdokument aus 1913 klingt wie aus einem kommunistischen Manifest abgekupfert: "Friede, Freiheit und Eierkuchen für alle Arbeiter, die NIE WIEDER IN SKLAVEREI leben müssen":

http://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83... -1/seq-29/

Vielleicht verstehen nun mehr Leser, wieso das FS3 in Zusammenhang mit dem Bankensektor immer von der "Finanziellen Internationalen" spricht.

Bezeichnend übrigens, daß Obama in seinem "Job"-Plan 110.000 *UNBEZAHLTE* Stellen vorschlägt, siehe Link auf:
http://derstandard.at/plink/132... 1/24316622

Eine zeitgemäße Neusprechdefinition von "Sklavenarbeit"?

Totaler Durchblicksstrudel
10
12.1.2012, 09:32

Also ich kann in deinem Dokument keine Lügen erkennen. Der Einführung der privaten FED ging die Krise des Jahres 1907 voraus, in der private Bankiers ihre Geld einsetzen, um das Bankensystem zu retten.
Dass dieses privaten Bankiers einen "lender of last resort" schaffen, um einerseits die Gefahr der Geldvernknappung zu minimieren und anderseits die Kosten und Risiken dafür transparent zu verteilen, kann man jenen Banken nicht vorwerfen.
Bitte bleib zukünftige bei "deinen" Themen. Von Volkswirtschaft im Allgemeinen und Zentralbanksystem im Speziellen scheinst du wenig bis gar keine Ahnung zu haben. Du betreibst mit deinen Postings der Forumsverblödung nur weiter Vorschub. Und das bloß um dein egoistisches Sendungsbewußtsein zu befriedigen?

sauraumpfa
00
trefflicher kommentar eines bloggers

Vorwärts zur statistischen Vollbeschäftigung.

sauraumpfa
32
Absolut schwacher Kommentar - völlig schwachsinnige Lügenstatistiken

Nichts wirklich Neues liefern die heutigen Daten zum US-Arbeitsmarkt für Dezember 2011. Der Bericht aus dem potemkinschen Dorf zeugt von einer saisonbereinigten Arbeitslosenquote von 8,5%, die niedrigste seit Februar 2009 und zugleich von einem Rekord bei Not in Labor Force mit saisonbereinigten 86,697 Millionen, also den Erwerbsfähigen die dem Arbeitsmarkt angeblich nicht zur Verfügung stehen (Stille Reserve). Beides hängt direkt miteinander zusammen, denn alle in die Rubrik Not in Labor Force Verschobenen spielen bei der Ermittlung der Arbeitslosenquote praktischerweise keine Rolle und dieses statistische Spiel läuft seit Monaten.

http://www.querschuesse.de/us-arbeit... -wirklich/

F S 3
13
Lügenbolde, Kosmetiker und sonstige Statistiker am Werk…

…Langarbeitslose und Teilzeitbeschäftigte wurden exludiert:

http://www.youtube.com/watch?v=vDgdIuh3-MA

sauraumpfa
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witzig beim standard blogger - da bekommt man rot

für daten die absolut nachvollziehbar sind und offiziellen quellen entstammen.

ich meine viele hier machen sich nichteinmal die mühe und lesen die quellennachweise - ist ja auch schwierig soviele zahlen!

das ist auch der grund warum sich die masse permanent hinters licht führen lässt.

Totaler Durchblicksstrudel
00
12.1.2012, 09:38

Kann ich dir leicht beantworten: Weils einfach kompletter Quatsch ist!

Wenn du die Zusammenhänge wirklich nachvollziehen willst, empfehle ich dir die einschlägigen amerikanischen Blogs! Dort versteht man wenigstens ein wenig über die us-amerikanischen Statistiken (die, btw, deutlich transparenter und besser als die europäischen sind!).

Bergdolm
22
"Hoffnung, dass die größte Volkswirtschaft der Welt stärker in Fahrt kommt"

.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Die Ermittlung der "Arbeitslosenquote" und deren Bewertungen von Veränderung ist ein beliebtes Spielchen, mit einer Aussagekraft, die gegen Null geht - nicht nur in den USA; auch bei uns.

Es gibt kaum Anzeichen, dass es mit der US-Wirtschaft wirklich aufwärts geht.

Es gibt immer mehr Amis, die aus der "Arbeitslosenstatistik" einfach rausfallen - und dadurch wird die absolute Zahl der Arbeitslosen kleiner. Und "Working Poor" Jobs, wo Menschen drei Jobs zum Überleben brauchen, sagen auch nicht viel über die Qualität neu geschaffener Arbeitsplätze.

Aber wenn sich die Amis freuen, ist das ja auch was ...

M. P.4
 
54
bitte nicht schon wieder ein Licht am Ende des Tunnels

Da wird gewaltig mit Statistiken getrickst, damit die Märkte zufrieden sind und die USA mehr von ihren Ramsch-Anleihen verkauft. Die Arbeitslosigkeit ist leicht gefallen, weil Hunderttausende nicht mehr als arbeitssuchend gelten und aus der Statistik rausfallen, weil viele Mexikaner wieder abgezogen sind, weil ein paar McJobs, von denen keiner überleben kann, dazu kamen etc. Woher soll dieser Wachstumsschub denn kommen? Vielleicht von den Abrissarbeiten der von Banken beschlagnahmten Häuser? Oder aus der Windradindustrie, die ein paar Tausend Leute beschäftigt? Das ist alles nur Wunschdeneken und Gesundbeten eines todkranken Mannes und der Standard geht dem unkritisch auf den Leim...

JP M
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Die USA haben aber keine...

...WIFI Kurse und Fruehpensionen um Arbeitslose zu 'verstecken' wie das in gewissen EU Laendern der Fall ist...

Totaler Durchblicksstrudel
00

Jaja, die Pisa-Katastrophe... Hast du überhaupt verstanden, was oben geschrieben wurde?

armin delmenhorst
 
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Man kann nur hoffen

dass dieser Trend anhält, damit Obama ein wenig Rückenwind für den Wahlkampf bekommt. Nur sollte er die Wiederwahl schaffen, was wahrscheinlich die gesamte zivilisierte Welt hofft, könnte dann schon etwas mehr zeigen, als nur nette Referate halten.

Obama - ein gescheiterter Präsident
31

In 1 Jahr ist der Obama-Spuk vorbei. Der unfähigste Präsident aller Zeiten hat außer Massenarbeitslosigkeit und Staatsbankrott nichts zustande gebracht.

Krawuzi Kabuzi
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Ein bissl mehr

als nur nette Referate halten tut er aber schon:
http://www.politifact.com/truth-o-m... /obameter/

Suppentrulli
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Genau, der Friedensnobelpreisträger sorgt dafür, daß Terrorverdächtige dauerhaft ohne Gerichtsverfahren eingesperrt werden können und schickt seine Killerdrohnen in immer mehr Länder los, aber alles natürlich im Namen des Friedens.

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