Niedrigste Arbeitslosigkeit EU-weit in Österreich

6. Jänner 2012, 13:51

Im November 2011 bei nur 4,0 Prozent

Luxemburg/Brüssel - Österreich hat in der EU weiterhin die niedrigste Arbeitslosenrate. Nach am Freitag veröffentlichten Daten von Eurostat betrug die Arbeitslosenquote in Österreich im November 2011 lediglich 4,0 Prozent. An zweiter Stelle liegen gemeinsam Luxemburg und die Niederlande mit je 4,9 Prozent. Im Durchschnitt der EU-27 betrug der Wert 9,8 Prozent, in der Eurozone lag er bei 10,3 Prozent.

Die höchste Arbeitslosigkeit in der EU verzeichnet nach wie vor Spanien mit 22,9 Prozent. Griechenland liegt bei 18,8 Prozent (hier lagen nur September-Daten vor), Litauen bei 15,3 Prozent (Daten des dritten Quartals 2011).

Nach Schätzungen von Eurostat waren im November des Vorjahres knapp 23,7 Millionen Menschen arbeitslos, davon 16,4 Millionen im Euroraum. Gegenüber Oktober 2011 ist die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU-27 um 55.000 und im Euroraum um 45.000 gestiegen. Gegenüber November 2010 nahm die Zahl der Arbeitslosen in der EU-27 um 723.000 und im Euroraum um 587.00 zu.

Im Jahresabstand verzeichneten 14 EU-Staaten einen Rückgang der Arbeitslosenquote und 13 einen Anstieg. Die höchsten Rückgänge wurden in Estland (von 16,1 auf 11,3 Prozent zwischen dem dritten Quartal 2010 und 2011), Lettland (von 18,2 auf 14,8 Prozent zwischen dem dritten Quartal 2010 und 2011) und Litauen (von 18,3 auf 15,3 Prozent zwischen dem dritten Quartal 2010 und 2011) registriert. Die höchsten Anstiege verzeichneten Griechenland (von 13,3 auf 18,8 Prozent zwischen September 2010 und September 2011), Zypern (von 6,0 auf 9,1 Prozent) und Spanien (von 20,4 auf 22,9 Prozent).

Vergleicht man November 2011 mit November 2010, so stieg die Arbeitslosenquote der Männer im Euroraum von 9,8 auf 10,0 Prozent und in der EU-27 von 9,5 auf 9,7 Prozent. Bei den Frauen wurde im Euroraum eine Zunahme von 10,3 auf 10,7 Prozent und in der EU-27 von 9,7 auf 10,0 Prozent verzeichnet. (APA)

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Paul W.
00
AMS Deppenkurse mit neuem Namen: job Zirkel

Bin vom AMS wieder mal zu einer Deppenkusmaßnahme genötigt worden. Früher nannte man diese Zwangsmaßnahmen etwa job finding, job coaching oder outplacement. Die Namen werden immer obstruser. Der letzte Schrei ist nun job Zirkel. Verweigert man diese Zwangsmaßnahme verliert man 6 Wochen sein Geld. Wir sind zu 15 in im Gasthaus Fuchs in Weppersdorf für 12 Wochen jeweils Dienstag und Mittwoch stationiert. Die Zeit dort wird richtig totgeschlagen. In der früh ist Märchenstunde angesagt und dann Bewerbungsbrieferl schreiben bei denen man als über 50 jähriger ohedies keine Antwort erhält.
Ja aber der Kurs hat auch sein Gutes. Nach diesen 12 Wochen ist man kein Langzeitarbeitsloser mehr!
Ein perfektes Hütchenspiel mit Meschen!!!!!!!!!!!!

sleepy
00
12.2.2012, 16:56
AMS Einsparungspotenzial! Ich bin mit Jänner 2011 arbeitslos geworden und war somit das erste mal in meinem Leben beim AMS vorstellig. Nach fruchtlosen 10 Monaten der Arbeitssuche und unzähligen "Vereinbarungen" wurde von mir zu folgenden

.... Auflagen verlangt dass ich einen Kurs besuche, den ich selbst auswählen könnte.

AMS: "Machens doch einen Sprachkurs, wenn sie nix anderes interessiert?"
Ich: "Aber ich sprech doch 4 Sprachen. Hm.
AMS: "Spanisch?"
Ich: "Warum Kurs, und warum bis 24. September?"
AMS: "Damit wir sie aus der Statistik für Langzeitarbeitslose heraussen haben"

Auflagen: Nicht teurer als 1.590,- /tagsüber (abends wär ma ja wieder arbeitslos - und so können wir es als "in Ausbildung" betiteln)

Abgesehen davon, daß hier nicht nur Statistiken schon lange gefälscht werden, werden noch Gelder in hohem Bogen aus dem Fenster geworfen.

Einsparungspotenzial: sicherlich 400 Millionen €

Der Schulterklopfer, den sich hier ein Minister verdient, kommt uns echt teuer!

aculus populus
 
00
31.1.2012, 09:07
Niedrigste AL Eu-weit

Dank Frühpensionierungen und Babypension-Modell :)

Die liebe Aiugustine
00
12.1.2012, 12:08
Überalterung

ist ein Minuswort!

Irrer Wahnsinn
01
Absolute Weltmeisterleistung,

als ob die entfremdete Arbeit eine so wundervolle Angelegenheit wäre. Puh!

supermike
02
Niedrigste Arbeitslosigkeit EU-weit in Österreich

Wen wunders ?
Wir Österreich sind EU weit die einzigen die sich folgenden Luxus leisten:
- ein vielfaches an nötigen Beamten (besonders in Zeiten wo E-Government konsequent umgesetzt werden sollte)
- die Wirtschaftskammer / ein nutzloser aber gigantischer Personenkomplex der neben Österreichs Korruptionslegalisierungsfunktion auch eine Steuergeld- und Zwangsmitgliedsbeitragsverbrennungsfunktion hat
- Arbeitslose werden umgebend in tolle und oft sinnvolle WKO Schulungen gesteckt um aus der Statistik zu verschwinden

Fakt ist: würde man obige Missstände endlich bekämpfen, hätten wir auch 10% Arbeitslose denn unsere Rate wird jeder Volkswirtschaftler als "unnatürlich niedrig" beurteilen.

locken
01
Nicht mehr lange !!

Erwin Wolfram
00
...

man sieht eh an der maerkten was die von den faelschungen der leistungen und statistiken in oesterreich hatlen...

Bastibastibasti
01

runter mit den lohnkosten für arbeitgeber und es würden mehr leute eingestellt werden.

wenn ich 30 000 ausgeben muss und der arbeiter nur 15 000 erhält ist es klar, dass nicht sonderlich viele eingestellt werden.

ich muss 30 k zahlen, für arbeit, die 15 k wert ist! wenn man es so betrachten möchte.

es gibt produktivitätsefizienz.

bsp:
1. arbeiter kostet 10 bringt 20
2. arbeiter kostet 10 bringt 18
3. arbeiter kostet 10 bringt 15
4. arbeiter kostet 10 bringt 11
5. arbeiter wird so eingestellt, dass er gleich viel kostet wie er bringt.

ab da an wird keiner mehr eingestellt. da: sinkende produktivität. simple mikroökonomie.

wenn jetzt aber die arbeiter nur 8 kosten würden, würden so viele eingestellt werden, bis der letzte 8 kostet 8 bri

obibiber
01

qualität der arbeitsplätze enorm gesunken
lohndumping vs. steigende lebenserhaltungskosten
usw.

Bastibastibasti
01

steigende lebenserhaltungskosten.
steigende lohnkosten.

aber auch:

sinkende arbeitsqualität.

arbeitgeber muss eh schon 30 k zahlen, für arbeit die 15 k "wert" ist.

weil 15 k an den staat gehen.

übrigens ist sind die steigenden lohnkosten der hauptindikator/verursacher für steigende lebenserhaltungskosten.

steht halt nur in büchern, nicht in zeitungen.

obibiber
01

insofern ist dann allerdings das arbeitgeber-arbeitnehmer-konzept auch problematisch => andere konzepte besser.
dass viel an den staat geht ist klar, damit haben aber auch alle krankenversorgung, noch.

zu: "übrigens ist sind die steigenden lohnkosten der hauptindikator/verursacher für steigende lebenserhaltungskosten."
so einfach funktioniert's nicht

Bastibastibasti
00

also jetzt wird es spannend, warum ist das arbeitgeber arbeitnehmer "konzept" problematisch?
welche anderen konzepte sind ihnen lieber?

warum glauben sie werden produkte teuerer?

bei öl und gas ist die teuerungsrate normal. um so mehr verbraucht wird, umso mehr steigt der wert der restlichen vorkommenn, somit der preis.

aber eines haben alle produkte gemeinsam:
steigen die input kosten, steigen die kosten und somit werden die produkte teuerer.

gibt ihnen der arbeitgeber heute abend 3% mehr lohn, werden diese x % (es sind mehr als 3 %, da der anteil für den staat noch dazukommt) mehr morgen früh bereits im preis enthalten sein.

und jetzt sollte die frage beantwortet sein, warum löhne nie mit dem preis steigen können!

obibiber
01

weil sie immer einen haben, der den ton angibt, und andre tendenziell diesem ton folgen müssen. alternative konzepte von solidarischen ökonomien.
produkte werden u.a. deshalb teurer, weil der handel - der zwischen produzent und endverbraucher geschaltet ist - immer mehr einstreift und einerseits den produzenten im verhältnis zur inflation immer weniger zahlt und andrerseits die verbrauch im verhältnis zu inflation immer mehr zahlen. folge: den konzernen geht es immer besser, siehe rewe, unilever usw., das beschränkt sich freilich nicht auf lebensmittel, siehe pharma-konzerne, öl-konzerne, saatguthersteller wie monsanto usw.
die letzten beiden punkte, wie im übrigen die andren auch, sind steuerbar, das ist eine frage politischer gestaltung.

obibiber
01

in den letzten jahren ist eine extreme selbstständigkeitswelle gefahren worden, seitens der politik, seitens des arbeitsmarktservices... hinzu kommt, dass zb viele uni-absolventen überhaupt nicht mehr in angestellten-verhältnissen arbeiten...
diese leute sind alle aus der arbeitslosenstatistik draußen... solche statistiken müssen in gesamtzusammenhängen gelesen werden...

JP M
06
Die anderen EU Laender sollten auch...

...WIFI Kurse einfuehren und Bahnbedienstete mit 55 Jahren in Pension schicken - und schon schaut die Quote super aus.

nie wieder
03
BFI-Kurse nicht vergessen...

die leben ja schließlich von den öffentliche nAufträgen. Nehme ich an

positiv gesehen
00
also glaube nur jener statistik die du selbst gefälscht hast

trotz vieler wenn und aber ist das sehr erfreulich.
alle eu-kritiker verweisen natürlich auf norwegen und die schweiz. also norwegen schwimmt im öl-geld und die schweiz war immer schon ein sonderfall. bei einem anhaltend fallendem euro wird aber die schweiz schwierigkeiten kriegen mit ihren exporten in den euro-raum. dann reden wir nochmals über die arbeitslosenzahlen weiter.

Die liebe Augustine
04
Die Überschrift mag stimmen,

aber der Teufel steckt im Detail! Präkariat, Teilzeitjobs, Leiharbeit, Arbeitslose im Förderprogramm fetten die Statistik ordentlich auf. Gerechter wäre eine Statistik der Gehaltssituation nach Beruf und Geschlecht.

aculus populus
 
00
31.1.2012, 09:11

Gehaltssituation nach Beruf und Geschlecht UND Herkunft!

Chris Quast
00
kommt zeit kommt ?

hätten wir die zustände des seeligen gevatter kreisky, also arbeitslosigkeit von 1-2%, würden die ganzen hausmütterchen noch schön brav zu hause bleiben und nicht karriere machen. gut die familien müssten auch nicht so viele urlaube, autos, etc. finanzieren.

also hätten wir eine beschäftigungsquote wie vor 30 jahren (obwohl die leute da später in pension gingen), wäre die arbeitslosenquote bei -15%. geht nicht ich weiß, aber dieses verdammen der im internationalen und historischen vergleich märchenzustände in ö, kann ich nicht nachvollziehen.

CyberKeiler
01
und alle arbeitslose über 50

schicken wir in frühpension. das ist doch die methode damit es so fesch ausschaut

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
00

- oder in die "mindestsicherung" mit zb. der strafmassnahme "step2job" - die verkürzt anscheinend immerhin die lebenserwartung...

Anaxagoras
00
Beim Status quo mag das statistisch stimmen, aber in...

....der Performance der einzelnen Länder schaut es ganz anders aus.

Carlos Clementin
00

Und links nebenan steht ein artikel: "Immer mehr geringfügig beschäftigt"
...;-)

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