TV-Chefredakteur

Dittlbacher: "Kämpfe" in ORF-Debatte "Seite an Seite" mit Redakteuren

5. Jänner 2012, 13:18

Nach "Presse"-Bericht über gekippten Beitrag richtet TV-Chefredakteur Leserbrief an Fleischhacker: "Entscheidungen darüber, was in der Zeit im Bild eine Geschichte ist, fallen in der ZiB-Redaktion"

"Die Presse" behauptet in ihrer Ausgabe von 5. Jänner, im September 2011 soll ein "ZiB"-Beitrag über Werner Faymann und Asfinag-Inserate gestrichen worden sein, angeblich habe die SPÖ interveniert, etat.at berichtete. ORF-Redakteurssprecher Dieter Bornemann und Chefredakteur Fritz Dittlbacher erklären unisono dem STANDARD, diese Story sei falsch.

Am Donnerstag richtete TV-Chefredakteur Fritz Dittlbacher einen Leserbrief an "Presse"-Chefredakteur Michael Fleischhacker. Darin heißt es: "Entscheidungen darüber, was in der Zeit im Bild eine Geschichte ist, fallen in der ZiB-Redaktion - und zwar ausschließlich in der Redaktion. Über die 'profil'-Vorabmeldung, dass ein ASFINAG-Zeitungsinserat an die 'Kleine Zeitung' offenbar direkt aus dem Büro des damaligen Verkehrsministers Werner Faymann beauftragt worden ist, haben wir an diesem Tag auf Meldungsebene in der ZiB um 13.00 Uhr, in der ZiB um 17.00 Uhr, in der ZiB 1, in der ZiB 20 sowie in der Spät-ZiB berichtet. In der am selben Tag produzierten 'Presse am Sonntag' findet sich die von Ihnen wortreich als 'in der ZiB verhinderte' Geschichte als Einspalter auf Seite acht wieder. Gesamtlänge des 'Presse"-Berichts: Zehn Zeilen. Na hoffentlich hat es da keine Intervention gegeben."

Und weiter: "Unabhängigkeit, journalistische Professionalität und Glaubwürdigkeit sind die zentralen Aufgaben öffentlich-rechtlicher Nachrichten. Diese Werte zu verteidigen, da kämpfen Redaktion und Chefredakteur des Aktuellen Dienstes Seite an Seite." (red)

Nachlese
ORF-Redakteurssprecher: "Presse"-Bericht über gekippten Beitrag falsch
- ORF-Chefredakteur Dittlbacher "Einfach falsch" - War schlanker 32-Sekunden-Beitrag, Volltext hier

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10 Postings
peaceartist
 
00
Wrabetz bei Pressekonferenz: er kann Direktoren vorschlagen die sich nicht wie gesetzlich vorgeschrieben beworben haben ?! - 1:22 min ORF ZIB Redaktion hat nicht berichtet

http://www.youtube.com/watch?v=Z1DJCUZDIvY

somit meint er jetzt jetzt auch Büroleiter ernennen zu können ohne gesetzliche Ausschreibung = Pelinka Fall ist eventuell nicht zufällig sondern hat Wrabetz vielleicht doch vorsätzlich ORF Gesetz gebrochen ?! weil er überzeugt ist dass er auch nicht Bewerber ohne öffentliche Ausschreibung anstellen kann (Direktoren, Büroleiter usw.)?!

2te Frage-4:16 min

Seine Funktion/die des Stiftungsrates ist auch staatliche Unterdrückung und Vernichtung von Friedenskünstlern und deren Werk zu vertuschen anstatt dafür Sorge zu tragen das ORF die Öffentlichkeit darüber berichtet, sowie nebenbei österreichische bilaterale kulturaustauschende Friedenskunst Projekte zu verhindern.

ab 7:34 Büromitarbeiter Wrabetz

Ent-täuscher
42
Zur "Unabhängigkeit" d. ORF-Berichterstattung

Einen Beitrag zu den Gesprächen zw. övp und fpö moderierte Frau Lorenz-Dittelbacher mit den Worten an: "Die övp wirbt um die fpö.."
Wenn selbstverständliche Gespräche zw. Parteien als WERBEN misverstanden werden, dann verstellt offenbar Parteilichkeit den sachl. Blick.
Soll die Schuldenbremse funktionieren, dann ist es wohl strategisch notwendig, die FPÖ im Boot zu haben (natürl. nicht um jeden Preis), da sonst eine Obstruktionspolitik droht, welche, in populistischer Manier vorgetragen, den Blauen die Wähler scharenweise in die Fänge treibt. Offenbar sind SPÖ und Freunde im ORF unfähig, das zu begreifen.

W. Müller
 
10
Haderlumpen sad's !

Olle mit'nand !

Radio Eriwan
04
Okay,

wenn Sie auf der Seite der Redakteure stehen, dann outen Sie sich zur Frage Niko Pelinka!

Jesus Christ Superstar
74

das glaub ich gern, dass dittelbacher es so empfindet. wo er doch die dringende personalempfehlung von laura an oberhauser war ...

Spatzen hirn
110
Wenns ma jetzt dem Dittlbacher ans Bein pinkeln wollen, werd ich sauer!

Er is einer von den Guten. Punkt.

avnery
 
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Die liebe Familie Dittelbacher

Natürlich sind sie kernrot. F.D. ist auch ein sehr
guter Journalist. Anders ist mit seiner anderen Hälfte.
Während die anderen Kolleginen (von Spera bis
Zimmermann etc. )ohne Doppelnamen auskommen ist das seit Lou Lorenz - Dittelbacher anders. HC war
unlängst der Beste (sonst nicht mein Freund) Er sprach sie international korrekt mit dem Mittelnamen
also Lorenz an. Reading between the lines ist hier eine notwendige Kunst.

HAL 9000
15

Er war Innenpolitikleiter bei der Arbeiterzeitung. Punkt.

Er ist daher Sozi mit Parteibuch. Punkt.

santiago nasar
01
und?

Volzotan Smeik
08

Das war so, die SPÖ hat sich Dittlbacher gewünscht. Das ändert aber nichts daran, dass er ein hervorragender Journalist und Chefredakteur ist.

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