Wirbelsäule

Der Winter lässt den Rücken kalt

5. Jänner 2012, 09:16

Wie niedrige Temperaturen auf die Wirbelsäule wirken

München - Im Winter verspüren viele Menschen vermehrt ziehende oder stechende Schmerzen im Rücken. Als Ursache erachten Betroffene hier auf den ersten Blick die niedrigen Temperaturen, denn Kälte empfindet der Körper im Allgemeinen als unangenehm. Der Münchner Orthopäde Reinhard Schneiderhan, Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga, ortet andere Ursachen und betont: „Im Normalfall schadet Kälte einem gesunden Rücken nicht". 

In der dunklen Jahreszeit schleichen sich leicht Gewohnheiten ein, die der Wirbelsäule wenig bekommen.Wetter- und Lichtverhältnisse laden eher zu einem Sofaabend als zu einer sportlichen Betätigung im Freien ein. Und selbst kurze Strecken werden von vielen Menschen bei nasskalten Witterungsverhältnissen bevorzugt mit dem Auto, berichtet der deutsche Online-Reportagedienst humannews. „So kommt es schnell zu einem Bewegungsmangel und einem Rückgang der Rückenmuskulatur", erklärt  Schneiderhan. Die damit einhergehenden Verspannungen machen sich dann schmerzhaft im Bereich der Wirbelsäule bemerkbar. 

Wintertauglicher Rückensport

Oftmals erfolgt jedoch besonders bei ungemütlichem Wetter ein regelrechter Kampf mit sich selbst, Sport zu betreiben. Motivationsfaktor Nummer eins ist der Spaß an Bewegung. Schneiderhan empfiehlt beispielsweise den wöchentlichen Besuch eines Hallenbades, da insbesondere beim Rückenschwimmen die Wirbelsäule eine natürliche und gesunde Haltung einnimmt. (red)

AlBundyFan
 
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„Im Normalfall schadet Kälte einem gesunden Rücken nicht".

super - nur haben schon bald mehr als die hälfte der menschen keinen gesunden rücken.
somit, wenn man diese aussage hernimmt, kann kälte dem nicht gesunden rücken schaden und damit stimmt bei einem großen teil der menschen dieser zusammenhang.

pepe123
20

das sind Probleme Mann oh Mann

pepe123
20

das sind Probleme Mann oh Mann

astemp79
29
Mal wieder Klarstellung notwendig ...

Rückenschmerzen im Winter kommen nicht von zu wenig Bewegung (obwohl zu wenig Bewegung natürlich generell schlecht für den Organismus ist).
Sondern daher, dass viele Menschen im Freien, wenn es kalt ist, verkrampfen, indem sie automatisch die Schultern hoch- und den Kopf einziehen, um der Kälte zu trotzen. Folge: Schulter-, Nacken-, Rücken-, Kopfschmerzen.
Weiters können Kopf- und Rückenschmerzen von fehlender Kopf- und Halsbedeckung kommen. Bei Kälte sollte man immer Mütze, Ohrenschutz und Schal tragen - besonders der hintere Halsbereich (also die obere Wirbelsäule), in der TCM "Tor des Windes" genannt, sollte immer gut warm gehalten werden.
Auch auf warme Hände und Füße achten: wem kalt ist, der verkrampft.

kor-del
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"Tor des Windes"

sitzt bei mir tendenziell eher unter der Körpermitte, aber hinten stimmt :-)

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