Eastman Kodak schließt Insolvenz nicht aus

5. Jänner 2012, 07:58

Antrag könnte im Jänner oder Anfang Februar gestellt werden

Der schwer angeschlagene US-Fotokonzern Eastman Kodak schließt einem Medienbericht zufolge einen Insolvenzantrag nicht mehr aus. Ein Antrag auf Gläubigerschutz könnte im Jänner oder Anfang Februar gestellt werden, falls es dem Konzern nicht gelinge, digitale Patente zu verkaufen, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Bei Eastman Kodak blieb die Frage nach einer Stellungnahme zunächst unbeantwortet. Aktien des Konzerns gaben bis zu 30 Prozent auf 44 Cent nach.

Die erste Kamera für Endverbraucher

Kodak brachte 1888 die erste Kamera für Endverbraucher auf den Markt und war viele Jahrzehnte ein Synonym für Fotografie. Das Unternehmen hat aber schwer zu kämpfen, weil fast nur noch mit Digitalkameras fotografiert wird. Seit 2007 schrieb Kodak keinen Gewinn mehr.

Patente

Früheren Angaben zufolge wird der Wert von Kodaks Digital-Patenten auf etwa zwei Milliarden Dollar (1,54 Mrd. Euro) geschätzt. (Reuters)

sagdiewahrheit
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leider

Ein typischer Fall von schlechtem und zu wenig mutigem Ost innovativen Management!!! Wirklich schade!

John Zoidberg, Dr.
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sensor

wobei mir nicht ganz klar ist, weshalb sich Kodak nicht aus dem verderben retten hat können. die waren doch in der sensorentwicklung tätig, oder?

naja. bleibt zu hoffen, die patente sind an hasselblad o.ä. gegangen und es gibt bald einen 6x6 sensor. crop adieu.

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